Marcus Wiebusch hat den per Crowdfunding finanzierten Kurzfilm zu seiner Anti-Homophobie-Hymne „Der Tag wird kommen“ fertig. Am 9.September wird er frei zugänglich online stehen. Schon drei Tage vorher feiert das Werk offline im Hamburger Knust Weltpremiere – exklusiv für Unterstützer der Spendenkampagne. Einen 38sekündigen Der Tag wird kommen Film Trailer gibt es schon jetzt für uns alle.

Der zeigt schon deutlich wohin die Reise gehen wird: Es war eine kleine Filmproduktion. Keinesfalls sollte man im Zusammenhang mit dem Wort „Videoclip“ hantieren. Schon gar nicht dann, wenn Marcus Wiebusch oder einer der beiden Regisseure Björn Lingner und Dennis Dirksen in der Nähe sind.

Etwas über 54000 Euro sammelt Wiebusch via startnext.de für seinen 7minütigen Kurzfilm ein. Der untermalt den mutigen Liedtext mit starken Bildern und soll die Thematik von „Der Tag wird kommen“ dadurch einem noch breiteren Publikum zugänglich machen. Initial war der Song nur mit einem Lyric-Video veröffentlicht worden. Voller Fokus lag damals auf den bemerkenswerten Lyrics.

Dank des Erreichens vom Funding-Ziel konnte Wiebusch das ambitionierte Projekt -wie geplant- völlig unabhängig mit 12-köpfiger Film-Crew und einer 8-köpfiger Schauspieler-Cast an verschiedensten Drehorten realisieren. Jeder wurde bezahlt, aber engagierte sich zu einem Bruchteil seiner normalen Gage, damit dieses gesellschaftliche Statement geschaffen werden konnte.

„Jeder liebt den, den er will – und der Rest bleibt still.“