Auf einem Festival arbeiten Menschen. Diese haben Hunger und müssen versorgt werden. Thorsten Meiring ist Chef der TM-Catering-Crew. Er und seine Mitarbeiter waren und sind für das leibliche Wohl vieler Künstler auf Tour verantwortlich.

Das Interview führte Roman Groß

Festivalisten: Was war bis dato die größte Produktion, die Du als Caterer beliefern durftest?

Thorsten Meiring: Das waren die „Open Doors“ in Kassel, der Jahreskongress der verfolgten Christen mit 250 Teilnehmern

Festivalisten: Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Dir aus, wenn Du auf Tour gehst?

Thorsten Meiring: Ok, wir sind neben der Produktion, also der Produktionsleitung, Assistenz und den Riggern die ersten in der Halle. Die Kaffeemaschine ist am wichtigsten. Dann gibt es Frühstück für die Crew. Danach wird der Tag vorbereitet, der Einkaufszettel geschrieben und ich fahre mit dem Runner einkaufen. In der Zeit wird das Mittagessen vorbereitet. Wir kochen immer „veggi“ und normal, auf Wunsch auch vegan. Am Nachmittag gibt es Kaffee und Kuchen / süßes Stück und abends dann Dinner, eher als leichte Kost mit viel Rohkostsalaten. Nach dem Dinner fangen wir an einzuräumen, damit alles nach der Show so schnell wie es geht verladen werden kann.

Festivalisten: Gibt es Speisen, die bei Künstlern besonders beliebt sind ?

Thorsten Meiring: Ganz oben auf der Wunschliste sind Nudeln und Asia. Daneben Hausmannskost wie Grünkohl und immer Salate, Salate, Salate.

Festivalisten: Was war bis jetzt der ungewöhnlichste Wunsch, was das Catering angeht?

Thorsten Meiring: Na ja, das ungewöhnlichste war wohl „Mohr im Hemd „, eine Süßspeise aus Österreich. Und das bitte mitten im Nirgendwo zwischen Moskau und St. Petersburg.

Festivalisten: Danke für deine Zeit Thorsten, und viel Glück für die Zukunft