Er sorgt dafür, dass das was wir auf Konzerten und Festivals hören gut klingt. Dieter Steffan ist Toningenieur und steht hinter den Tonreglern wenn die Musiker auf der Bühne in ihre Instrumente hauen. Ein gutes Konzert und ein guter Festivalauftritt steht und fällt mit dem Sound.

Ein Interview von Roman Groß

Festivalisten: Du bist derjenige, dem die Bands vertrauen, wenn es um den richtigen Sound geht. Was ist zu beachten, um den richtigen Mix hinzubekommen?

Dieter Steffan: Die einzelnen Instrumente müssen natürlich gut klingen und die Lautstärkeverhältnisse der Instrumente untereinander müssen auch passen. Außerdem muss die Gesamtlaustärke natürlich der Veranstaltung angepasst sein.

F: Was war bis jetzt das größte Event, auf dem Du für den Sound gesorgt hast?

D. S.: Das kann ich gar nicht so genau sagen. Da war von kleinen Clubjobs bis zu großen Festivals schon eine ganze Menge dabei.

F: Wie bist Du zum den Job gekommen?

D.S.: In meiner Jugend habe ich viel Schlagzeug gespielt. Irgendwann habe ich dann die Seiten gewechselt und Audio-Engineering studiert. In diesem Beruf arbeite ich jetzt seit 14 Jahren selbständig für diverse Firmen und Bands.

F: Wie sieht ein typischer Konzert/Festival-Arbeitstag bei Dir aus ?

D.S.: Eigentlich gibt es keine „typischen“ Arbeitstage. Es kommt z.B. darauf an, ob du die komplette Veranstaltung betreust oder nur mit einer Band auf einem Festival bist, ob es Auf – oder Abbautage oder aber Showtage sind. Jedenfalls kommt man oft nicht vor 16 – 18 Stunden nach Hause.

F: Hast Du einen Rat für junge Leute, die einmal in deine Fußstapfen treten wollen?

D.S.: In der Schule aufpassen und etwas Anständiges lernen . ?

F: Vielen Dank für die Antworten, Dieter!