Die Donots sind ein Garant für Stimmung auf jedem Festival. Egal ob Major Festival am Nachmittag oder die kleineren als Headliner. Keine zweite Band in Deutschland schafft den Spagat zwischen Rockstarshows und nette Typen von nebenan so sehr wie die Donots. Für unsere Reihe Festivalisten trifft Festivalmacher hat sich Roman mit Alex, dem Gitarristen der Band unterhalten.

Ein Interview von Roman Groß

Festivalisten: Wie sieht bei Euch eine Vorbereitung für Konzerte/Festival aus?

Alex Donot : Proben und GinTonic.

Festivalisten: Wie oft probt ihr für einen Gig oder ist euer proben nicht unbedingt „Gig-gebunden“?

Alex Donot: Das hängt immer ganz davon ab, wie eingespielt wir sind. Wenige Konzerte = viele Proben. Viele Konzerte = wenige Proben.

Festivalisten: Was war bis dato in euer doch schon sehr langen Karriere euer Festival-Erlebnis-Highlight?/ Gab es auch unvergessliche Erlebnisse auf einem „normalen Konzert“??

Alex Donot: Die Antwort-Liste auf diese beiden Fragen würde das Internet sprengen. Es gab so unglaublich viele umwerfende Momente. Das ist immer das Unfassbarste, wenn sich plötzlich die Gänsehaut den Nacken hochschleicht, weil Publikum-Band-Musik so perfekt zusammenkommen. Das kann in einem kleinen 100-Leute-Club sein, auf einer Open Air Bühne oder auf Tour in Japan oder den USA. Immer wieder passieren solche „Kneif mich mal bitte“-Momente.

Festivalisten: Geht ihr auch privat auf Festivals/Konzerte und: Wie sieht das dann aus, müsst Ihr euch verkleiden?

Alex Donot: Wir gehen supergern auf Festivals und Konzerte. Dieses Jahr haben wir uns alle zusammen Slayer und Co bei Rock am Ring angeschaut, und bei unserem Hurricane- Auftritt bin ich einen Tag eher angereist, um zwischen Casper und Arcade Fire pendeln zu können.

Festivalisten: Beschreib doch bitte das Gefühl auf einer großen Bühne zu stehen. Und die Momente, in denen tausende von Leuten Eure Songs mitsingen.

Alex Donot: Ach, wir freuen uns über jede Steckdose, an der wir unsere Verstärker anstöpseln können und über jeden, mit dem wir die Euphorie teilen können. Der Unterschied zwischen 10 oder 10.000 Leuten vor der Bühne ist da gar nicht so groß, wie man meinen würde: Nix ist besser, als wenn Band und Publikum zusammen einfach komplett am Kabel drehen.

Festivalisten: Vielen Dank für deine Zeit und alles Gute.