Jedem Festival sein Unwetter. Ohne scheint es diesen Sommer so gut wie nicht zu gehen. Nach Rock am Ring und Rock im Park trifft es heute am Abschlussabend das Nova Rock. Gegen 19 Uhr musste das Bühnengelände geräumt werden. Später aber ging es mit den Konzerten weiter. Lediglich Fans von The Gaslight Anthem wurden enttäuscht.

Kurz, aber extrem heftig zog eine Sturmfront mit Starkwind und -regen über die Pannonia Fields hinweg. Im Fachjargon: Über dem Nova Rock Gelände tobte sich 10 Minuten lang eine rotierende Schwergewitterzelle (Mesozyklon) aus. Klingt fies – und war es wohl auch.

Neben dem Programmzeitplan wirbelte der Sturm auch zahlreiche Zelte und Pavillions durcheinander.
Das Konzert von The Gaslight Anthem musste vor der Räumung des Bühnenareals abgebrochen werden. Sehr zum Unmut der TGA-Fans wurde es später auch nicht mehr fortgesetzt, so dass Farin Urlaub zum ursprünglich angesetzten Zeitpunkt antreten konnte. Die Blue Stage allerdings handelte sich eine Verspätung von 40 Minuten ein.

Das Nova Rock hat immer mal wieder mit extremen Wetterverhältnissen zu kämpfen. Daher haben die Veranstalter schon eine Art Routine entwickelt, wie mit solchen Situationen umzugehen ist.

David ist für uns vor Ort und beschreibt die Situation im Nachhinein so: „Das Gewitter war 10min später wieder vorbei. Aber das hatte es gewaltig in sich, von einer Sekunde auf die andere hatten wir die Hölle auf Erden. Mit einer großen Verspätung und einem Kraftakt seitens des Veranstalters beginnt jetzt bald Slipknot.“

 

Twitter steuert die beeindruckenden Bilder zum Wetterevent bei..