Dass es mit Rock im Revier, Rockavaria und Rock in Vienna 2016 weiter gehen soll, ist schon länger bekannt. Bezüglich der Headliner für die Festivals hänge schon ein „richtig dicker Fisch am Haken“. 

Das jedenfalls erklärt DEAG-Chef Peter Schwenkow gegenüber der „Musikwoche“. Er blicke deshalb „gelassen“ auf die Festivalsaison 2016.

Dabei war der diesjährige Einstieg der DEAG in den Festivalmarkt, mit neuen Großfestivals mit der Kopfzeile Muse, Metallica und Kiss, teuer. Im Anfang September vorgelegten Halbjahresbericht liegt das Konzernergebnis bei einem Minus von 9,3 Millionen Euro – bei einem Umsatzwachstum von 23% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Besonders schmerzlich war dabei der kurzfristige Wechsel vom Nürburgring in die Arena auf Schalke (Rock im Revier). Für den Fall eines Vertragsbruchs durch den Nürburgring-Partner, der Capricorn Nürburgring GmbH, habe man sich jedoch abgesichert für „finanzielle Ausfälle bis zu einer Summe von 7,5 Millionen Euro“, zitiert „musikmarkt“ den Geschäftsbericht. Ausgang noch offen. Das Kapitel DEAG-Festivals geht jedenfalls 2016 weiter.

Generell sollen auf dem Festivalmarkt 2016 mehr Headliner unterwegs sein als in dieser Saison.