Einen bunten Genremix präsentiert das Rockavaria am Morgen als weitere Neuzugänge. Doom- und Spass-Metal treffen auf Hardcorerap und Indierock.

In absoluten Namen: J.B.O, Dog Eat Dog, To The Rats And Wolves -alle Freitag- John Garcia, Mantar sowie Raglans am Samstag und Black Vulpine -alle Sonntag- wurden neu für das Rockavaria 2016 bestätigt.

Alles in allem bleibt der Bandreigen beim Rockavaria dieses Jahr wohl extrem übersichtlich – obwohl wiederum 3 Bühnen bespielt werden sollen. Den qualitativen Abfall im Vergleich zum verlustreichen Premierenjahr möchten wir gar nicht mehr weiter thematisieren.
Für Freitag stehen bislang lediglich 9 Bands im Billing, für Samstag gar nur 7 und der „Live-Film-Mix“ Gutterdämmerung. Mit 15 Bandbestätigungen hebt sich der Sonntag derzeit wohlwollend von den anderen Tagen ab.

Es wundert mich nicht, dass den Veranstaltern von Kommentatoren auf Facebook angesichts dieser Tagesverteilung Konzept- ja sogar Lieblosigkeit vorgeworfen wird. Eine Ansage täte Not, wie das Festival am Ende denn aussehen soll.
Die Doppelbühne im Stadion wird maximal im Wechsel bespielt. Dafür bedarf es also nicht mehr als 7-9 Bands pro Tag. Für die Seebühne dürften auch noch einmal knapp 7 Bands engagiert werden. In Summe werden also pro Tag mutmasslich 14-16 Bands beim Rockavaria antreten.

In Nightwish, Iggy Pop und Iron Maiden stehen die Headliner des vom 27.-29. Mai 2016 im Münchner Olympiapark veranstalteten Festivals schon länger fest.

Tickets für alle drei Tage ohne Camping schlagen mit 159 Euro zu Buche. Tageskarten sind für 74,50 (FR) bzw 84,50 Euro (SA, SO) zu haben.
Im Vergleich zu den Juni-Konkurrenten scheint das auf den ersten Blick günstig. Jedoch bekommt man beim Rockavaria mangels Campingoption weder das typische Festivalfeeling geboten noch ein mit Rock am Ring oder Hurricane vergleichbar wertiges Programm mit entsprechenden Auswahlmöglichkeiten.

 

So stellt sich die Situation nun dar:

Freitag, 27.5.: Nightwish / Apocalyptica / In Extremo / Powerwolf / Suicidal Tendencies / JBO / Dog Eat Dog / tuXedoo/ To The Rats & Wolves

Samstag, 28.5.: Iggy Pop / Gutterdämmerung / Mando Diao / Gotthard / Garbage / Prime Circle / Serum 114 / The Raglans

Sonntag, 29.5.: Iron Maiden / Slayer / Sabaton / Anthrax / Ghost / Gojira / Tremonti / Kadavar / John Garcia / Windhand/ The Wild Lies / Raven Age / The Shrine / Mantar / Black Vulpine