Samstag Nacht war wegen anhaltender Wetterkapriolen Schluss bei Rock am Ring – da war gerade einmal knapp die Hälfte des Programms gelaufen. Direkt nach dem Abbruch spekulierten erste Medien über potentielle Ansprüche der Festivalisten auf Rückzahlung – zumindest eines Teilbetrags des Kartenpreises.

Offensichtlich ist die Solidarität der Besucher mit dem Veranstalter MLK/Livenation gross, bzw. interessiert sich ein Grossteil nicht für irgendwelche Massnahmen.
Anders ist nicht zu erklären, dass bislang laut DPA „nur“ 1.300 Karteninhaber Ansprüche geltend gemacht haben. Das sind nicht einmal zwei Prozent der 92.500 Festivalisten vor Ort.

Marek Lieberberg strebt eine „faire Lösung“ an. Wie die aussehen wird, soll bis Ende Juni nach Rücksprache mit seiner Schadensversicherung ausgelotet werden.
Statt einer Rückzahlung wäre beispielsweise ein Sonderrabatt auf Kombitickets fürs kommende Rock am Ring denkbar.

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