Rock am Ring kommt bereits 2017 zurück zum Nürburgring, teilen die Veranstalter völlig unerwartet mit. Mendig sei als Veranstaltungsort nicht länger haltbar.

Eine „unausweichliche Entscheidung“ sei mit dem Standortwechsel gefallen, teilen die Veranstalter MLK und Live Nation in einem Statement mit.

„Ständig erweiterte Auflagen der Naturschutzbehörden im Hinblick auf Umwelt-, Arten- und Gewässerschutz machten jetzt weitere Investitionen in Millionenhöhe erforderlich, ohne auf Dauer eine Genehmigungsfähigkeit zu gewährleisten“, schreiben sie in ihrer Begründung. Das sei wirtschaftlich nicht machbar – und sachlich unbegründet – gewesen. Schließlich habe man sich in den letzten Jahren vollständig an die Auflagen gehalten. Bei anderen Partnern der Veranstaltung, etwa der Gemeinde Mendig, bedanken sich die Veranstalter dagegen.

Zur Vorgeschichte mit dem Nürburging, schließlich hatte erst ein Bruch mit den Betreibern zum Standort Mendig geführt, fällt nur eine kurze Bemerkung: „Die Betreiber haben sich nach Aussage der Organisatoren glaubwürdig und zu beiderseits annehmbaren Bedingungen um eine Rückkehr bemüht.“

Als die Lieberbergs den Ring verlassen mussten, wollten die Betreiber mit der DEAG und deren Festival Grüne Hölle zusammenarbeiten. Noch vor der Premiere kam es zum Bruch: Die DEAG benannte das Event um in Rock im Revier und zog nach Schalke. Der Nürburgring war fortan festivallos.

Vom 2. bis 4. Juni 2017 kehrt Rock am Ring nunmehr dorthin zurück, wo das Festival groß geworden ist. Die Toten Hosen, Rammstein und System Of A Down bilden das Headliner-Trio. 40.000 Tickets konnte man bisher für das Festival absetzen. Die Karten behalten ihre Gültigkeit – und Gäste müssen gerade mal 30 Kilometer anders fahren.

2017 soll der Nürburgring zusätzlich ein EDM-Festival bekommen.

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