Gleichermassen tröstlich – wie erschreckend: Auch in Südamerika sind Festivals nicht vor wetterbedingten Absagen gefeit. Erstes prominentes Festivalopfer des Klimawandels im Jahr 2018 ist das Lollapalooza Argentinien. Dessen letzter Musiktag musste wegen Unwettern und damit verbundenen Zerstörungen und Überflutungen abgesagt werden

Die Entscheidung fällte -wie bei uns auch- der Veranstalter in Absprache (manche mögen auch sagen: auf Druck/Anweisung) mit den lokalen Behörden. Denn, so das Lollapalooza via Facebook, eine Änderung der Unwettersituation sei nicht zu erwarten gewesen.
Die Besucher sollen entschädigt werden.

Bilder auf Twitter lassen vermuten: Das Gelände in San Isidro, einem Vorort der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires, wäre auch überhaupt nicht mehr nutzbar gewesen. Es steht zumindest partiell unter Wasser.
Mich erinnern die Bilder ziemlich lebhaft an die Situation beim Southside 2016. Damals wurden wir bereits am ersten Musiktag zunächst vom Gelände geleitet und am nächsten Morgen nach Hause geschickt.

Festivalisten vor Ort beim Lollapalooza Argentinien verpassen Shows von Acts wie Pearl Jam, LCD Soundsystem und The National.