logo_pinkpopIm Interview mit dem Musikmagazin LiveXS dementiert Organisator Jan Smeets Verhandlungen mit Muse und Pearl Jam, schweigt aber zum Thema Rammstein.

Ausgangspunkt für die Spekulationen um die Bands war ein Bericht der holländischen Entertainment Business vom Freitag. Dort stellte man Verhandlungen mit den 3 headlinerwürdigen Gruppen nach einem Telefonat mit dem Büro Pinkpop als Fakt dar. Glaubhaft erschien die Geschichte allein schon deshalb, weil man Festivalchef Jan Smeets rechte Hand in Sachen Pinkpop, Niek Murray, als Quelle anführte. Die Nachricht verbreitete sich schnell im Netz – auch wir haben sie aufgegriffen. Jetzt sah man sich seitens der Festivalleitung genötigt einzuschreiten.

Muse wären für 19.Juni im Goffertpark in Nimwegen angekündigt, meint Smeets und deutet damit an, dass die Briten für das Pinkpop daher nicht in Frage kämen. Man werde generell aber seinem Prinzip treu bleiben und Verhandlungen weder öffentlich verneinen noch bestätigen.

Auf einiges lässt sich Smeets dann aber doch festlegen: Der Vorverkauf startet wie allseits vermutet am 12.Dezember und damit so früh wie noch nie in der langen Pinkpop-Geschichte. Bis dahin hofft man mindestens einen Headliner als Kaufanreiz präsentieren zu können. Mit dem früheren Start ins Ticketing will man in erster Linie den Festivalbesuchern entgegenkommen. Sie sollen mehr Zeit für ihre Kaufentscheidung eingeräumt bekommen.
Die vergangenen Jahre ging dem Ticketverkaufsstart immer erst eine zelebrierte Pressekonferenz voraus, auf der ein Grossteil der beteiligten Bands in einem Schwung bekanntgegeben wurden. Im kommenden Jahr wird diese PK am 24.Februar stattfinden.

Jan Smeets weiter: Man befände sich verständlicherweise mit vielen Kandidaten für die 41. Edition des Pinkpop in Gesprächen oder würde bei Promotoren ausloten, ob deren Klienten für das Pinkpop-Wochenende in Landgraaf verfügbar wären.

Auch das bevorstehende „Golden Tip“-Voting wurde thematisiert. Es habe eine jahrelange Tradition und es sei durchaus gewollt, dass der Pinkpopfan durch seine Wahl zu einem gewissen Teil das Programm mitbestimmen kann. Den Festivalisten legt er aber nahe keine teuren Stadion-Acts wie beispielsweise U2 vorzuschlagen. Das Programmkomittee sei im Speziellen an jungen Bands interessiert. Ebenfalls von Interesse seien Gruppen, die schon eine Pinkpop-Vergangenheit haben und nun ein neues, grossartiges Album vorweisen könnten.

2 KOMMENTARE

  1. Also ich sehe das mit der Zeit für die Kaufentsscheidung etwas anders. Sollte Rammstein – und davon geh ich jetzt nur noch mehr aus – als erster Headliner bestätigt werden, sind die Tickets vielleicht schon bis zur PK komplett weg. Das kann sich auch Herr Smeets denken! Für mich liest sich das eher so, dass die Verantwortlichen um die Zugkraft Rammsteins wissen und so schon sehr frühzeitig ziemlich viel Geld in die Kriegskasse gespült bekommen werden. Was ja nichts schlechtes ist, aber für Festivalbesucher, die erstmal abwarten wollen was sonst noch kommt, wird der Druck dadurch eher erhöht – falls es sich wirklich um Rammstein handelt.
    Als vor zwei Jahren das Trio Foo Fighters – Metallica – RATM in den Ring geworfen wurde, hat es glaub ich ne Woche gedauert, bis der Ausverkauf gemeldet wurde. Ich schätze die Zugkraft von Rammstein ähnlich ein.

    Dass es derzeit keine Verhandlungen mit Muse oder Pearl Jam gibt, heißt ja noch lange nicht, dass es sie nicht geben wird! ;-) Allerdings glaub ich auch dass der Muse-Gig im Goffertpark (erstmal) im Weg steht. Sollte allerdings nicht lange dauern bis der sold-out verkündet wird (oder ist es schon soweit?).

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