Metallica sollte eigentlich mein letztes Konzert auf Rock im Park werden, dann wars doch The Verve. Und das kam so: Nach Metallica schlenderte ich rüber in den Biergarten, der die EM-Spiele übertrug. Dort wurde gerade die lustige Analyserunde um Ingolf Lück gezeigt. Das war aber nicht der ursprüngliche Grund dort hinzugehen. Erstens gabs da den mir ans Herz gewachsenen Russ und zweitens fürs gleiche Geld 0,15l mehr Bier im Becher.

Während ich so dem treiben im TV lauschte legte The Verve auf der Alterna los, Mein Blick wanderte vom TV auf die einsehbare Alterna Stage und auf meine Füsse. Die waren anfangs nicht absolut begeistert nochmal tanzend unterwegs zu sein, liesen sich aber breitschlagen und so gings auf zur Alterna.

The Verve gingen gut ab und wie viele hungerte ich auf den Überhit „Bittersweet Symphony“ hin. Mit einem Unterschied: Ich war nicht nach dessen Ende von Bühnenareal verschwunden. Geschätzte 1/3 der anwesenden Festivalisten aber schon. Generell muss ich sagen, dass das The Verve Konzert eher schlecht besucht war. Die Situation erinnerte mich ein wenig an den Auftritt von den Smashing Pumpkins in 2007.