Festivalisten Newsmagazin Festivals, Bandnews und Tourdaten 2016-07-20T17:15:12Z http://festivalisten.de/feed/atom Steffen Neumeister <![CDATA[Festivalisten präsentiert: Will Varley auf Deutschlandtour im Dezember]]> http://festivalisten.de/?p=77303 2016-07-20T10:11:50Z 2016-07-20T09:59:19Z Wer im Januar auf der großen Albumtour von Frank Turner dabei war kennt ihn bereits. Wer ihn nicht kennt, sollte das schleunigst ändern. Will Varley, englischer Singer/Songwriter, Politbarde, humoriger Liedermacher. Will Varleys Songs sind albern, aufrüttelnd und gehen dann doch wieder tief ins Herz. Seine Konzerte sind eine Achterbahnfahrt aus Schenkelklopfern und Gänsehautmomenten. Wenige Musiker […]

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Wer im Januar auf der großen Albumtour von Frank Turner dabei war kennt ihn bereits. Wer ihn nicht kennt, sollte das schleunigst ändern. Will Varley, englischer Singer/Songwriter, Politbarde, humoriger Liedermacher.

Will Varleys Songs sind albern, aufrüttelnd und gehen dann doch wieder tief ins Herz. Seine Konzerte sind eine Achterbahnfahrt aus Schenkelklopfern und Gänsehautmomenten. Wenige Musiker schaffen diesen Spagat auf diesem hohen Niveau.
Nun kommt Will Varley für seine erste Headlinetour nach Deutschland und Festivalisten ist stolz diese präsentieren zu dürfen.
Als Support mit dabei: Molly’s Lips.

Will Varley_Tour_web

 

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Thomas Peter <![CDATA[DEAG: Rock im Revier vor dem Aus?]]> http://festivalisten.de/?p=77296 2016-07-15T16:36:52Z 2016-07-14T12:16:18Z Noch ist es nur ein Indiz. Eine öffentliche Stellungnahme gibt es nicht. Aber die DEAG scheint sich von der Idee eines Ruhrpottfestivals zu verabschieden. Seit jüngster Zeit findet man sich beim Aufruf von rock-im-revier.de auf der Seite des Rockavaria wieder. Ein eindeutiger Fingerzeig: Hier ist dann mal Schluss jetzt. Es würde das Ende eines grossen […]

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Noch ist es nur ein Indiz. Eine öffentliche Stellungnahme gibt es nicht. Aber die DEAG scheint sich von der Idee eines Ruhrpottfestivals zu verabschieden.

Seit jüngster Zeit findet man sich beim Aufruf von rock-im-revier.de auf der Seite des Rockavaria wieder. Ein eindeutiger Fingerzeig: Hier ist dann mal Schluss jetzt.

Es würde das Ende eines grossen Missverständnisses markieren, das letztes Jahr unter dem Namen Grüne Hölle und als „Rock am Ring-Konkurrent“ auf dem Nürburgring seinen Anfang genommen hatte.
Über viele Pleiten, Pech und Pannen landete die zweite Ausgabe des Festivals Ende Mai unter dem Namen Rock im Revier miniaturisiert in der Dortmunder Westfallenhalle. Für 15000 Besucher wäre dort Platz gewesen, die aber kamen nicht zusammen.

Besser -wenn auch nicht gut- lief es da beim Münchner Rockavaria. Mit geschrumpftem und verbilligtem Programm vermochte man heuer zumindest rund 35000 Besucher in den Olympiapark zu locken. Zugelassen wäre die Veranstaltung für 68000 gewesen.
Im Vorjahr waren laut Veranstalter 49000 Gäste anwesend.

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Steffen Neumeister <![CDATA[Casper geht auf „Lang Lebe Der Tod“-Tour]]> http://festivalisten.de/?p=77294 2016-07-13T14:18:16Z 2016-07-13T14:18:16Z Neues Album, neue Tour. Doch erstmal geht es für Casper in die kleineren Hallen. Ein Warm-Up für die ganz große Tour? Am 23. Septemeber erscheint das neue Casper Album Lang Lebe Der Tod. Die gleichnamige Single präsentierte er vor zwei Wochen auf dem Kosmonaut Festival. Nun geht es also auf Tour. Und wie könnte die […]

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Neues Album, neue Tour. Doch erstmal geht es für Casper in die kleineren Hallen. Ein Warm-Up für die ganz große Tour?

Casper_Kosmonaut_16-7Am 23. Septemeber erscheint das neue Casper Album Lang Lebe Der Tod. Die gleichnamige Single präsentierte er vor zwei Wochen auf dem Kosmonaut Festival. Nun geht es also auf Tour. Und wie könnte die denn wohl heißen? Natürlich genauso wie Single und Album.

Für den Anfang geht es erstmal in die kleineren Hallen der Republik. Ein Warm-Up für die, die schnell beim Ticketkauf sind. In die großen Hallen geht es dann vermutlich im nächsten Jahr.

Tickets gibt es ab sofort auf www.krasserstoff.com

Casper „Lang Lebe Der Tod“-Tour 2016

27.09.2016 Köln, E-Werk
28.09.2016 Berlin, Tempodrom
29.09.2016 Stuttgart, Im Wizemann
30.09.2016 München, Muffathalle
01.10.2016 Offenbach, Capitol
04.10.2016 Wien, Arena
05.10.2016 Dresden, Alter Schlachthof

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Thomas Peter <![CDATA[Traffic Jam 2016 lockt mit Madball, Ignite, Silverstein und Atari Teenage Riot]]> http://festivalisten.de/?p=77284 2016-07-13T08:41:55Z 2016-07-13T07:33:21Z Etwa einen Steinwurf entfernt geht das Traffic Jam am Wochenende bereits in die 17. Runde. Ab Freitag präsentieren sich Grössen und Newcomer den Anhängern des härteren Alternative-Spektrums im hessischen Dieburg. Als Höhepunkte locken neben Madball und Ignite auch Silverstein und Atari Teenage Riot. Das 1999  aus einer Bierlaune hervorgegangene Traffic Jam geht einen anderen Weg, […]

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Etwa einen Steinwurf entfernt geht das Traffic Jam am Wochenende bereits in die 17. Runde. Ab Freitag präsentieren sich Grössen und Newcomer den Anhängern des härteren Alternative-Spektrums im hessischen Dieburg. Als Höhepunkte locken neben Madball und Ignite auch Silverstein und Atari Teenage Riot.

Das 1999  aus einer Bierlaune hervorgegangene Traffic Jam geht einen anderen Weg, als so viele inländische Festivals. Mit einem zweitägigen Mix aus Nachwuchsbands und etablierten Szeneacts am Abend versuchen die Macher den Eintrittspreis möglichst moderat zu halten. Gleichzeitig beschränkt die Location Verkehrsübungsplatz die Zuschauerzahl auf überschaubare, wenige tausend Festivalisti.

Ab 38 Euro für Heimschläfer

Ab schlappen 38 Euro ist man im Vorverkauf dabei. Eine gute Möglichkeit sich als Festivalist zu grounden. 12 Bands pro Tag auf einer Bühne, 6000 Besucher, faire Getränkepreise, kein übertriebenes Sponsorentamtam. Das sind die Argumente pro Traffic Jam, von denen ich mich heuer erstmals persönlich überzeugen möchte.
Via Adticket lassen sich die Karten bequem kaufen und direkt zuhause ausdrucken.
An der Abendkasse verteuern sich die Tickets um 10 Euro auf dann 48 bzw. 58 Euro (mit Camping). Wer nur einen Tagesabstecher plant, zahlt 33 Euro.

Mit etwas Glück spielt diesmal auch das Wetter mit. Derzeit liegt die Regenwahrscheinlichkeit bei lediglich 20-30 Prozent. Als Tageshöchstemperaturen werden 20-25 Grad prognostiziert. Damit liesse sich arbeiten.

Aus Müllpfand wird Müllgebühr

Auch als kleines Festival ist man nicht gegen das Problem Müll gefeit. Stolze 7 Tonnen davon mussten letzten Sommer von den ehrenamtlichen Helfern eingesammelt werden. Grund genug für eine Last Minute Änderung bei den Campingtickets. Das Müllpfand wird zu einer Müllgebühr gewandelt. Dafür engagiert man einen professionellen Müllentsorger.
Bleibt zu hoffen, dass dieses Umdenken nicht zu noch ungehemmterem Wegwerfverhalten führen wird. Denn mangels Müllpfand „lohnt“ das sammeln nun ja nicht mehr.

 

So sah das im vergangenen Jahr aus:

 

Traffic Jam 2016 – Metadaten

Tickets

Weekend-Ticket (ohne Camping): 38 Euro im VVK, 48 Euro Abendkasse
Camping-Ticket: 48 Euro im VVK, 58 Euro Abendkasse
Tageskarte: 33 Euro

Zeitplan

Freitag, 15. Juli 2016
09:00 Einlass Campingplätze
11:00 Einlass Festivalgelände, Eröffnung aller weiteren Kassen (Tages-Tickets; 2-Tages-Tickets)
13:25 Forgotten Chapter
14:00 Born As Lions
14:45 I Am Noah
15:30 Aeons Of Corruption
16:15 Peace Of Mind
17:00 City Kids Feel The Beat
17:50 Pay No Respect
18:45 Wisdom In Chains
19:40 Being As An Ocean
20:45 John Coffey
22:05 Madball
23:35 Ignite
01:00 After Show Party mit Humppa Con Panhas

Samstag, 16. Juli 2016
10:00 Einlass, Frühschoppen mit King Nugget Gang und Flunkyball-Turnier
13:10 Fall of Gaia
13:55 Blood For Betrayal
14:40 TAPED
15:25 Domi, bade!
16:10 pornophonique
16:55 Carbine
17:45 Coldburn
18:40 Astroid Boys
19:40 Rise of the Northstar
20:45 Hacktivist
22:00 Silverstein
23:35 Atari Teenage Riot
01:00 After Show Party mit Four Monkeys

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Thomas Peter <![CDATA[Highfield 2016: Frühzeitiger Ausverkauf mit Besucherrekord]]> http://festivalisten.de/?p=77281 2016-07-06T07:55:00Z 2016-07-06T07:55:00Z Rammstein machts möglich: Erstmals in seiner mittlerweile 7jährigen Geschichte in Großpösna kann das Highfield seine Tickets schon vor dem eigentlichen Musikwochenende abverkaufen. Darüber hinaus vermeldet man mit 35000 verkauften Kombitickets einen neuen Besucherrekord. In den Vorjahren war es immer ein „FKP Scorpio’scher Ausverkauf“. Zum Start des Festivals wurde in den letzten beiden Saisons einfach bei […]

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Rammstein machts möglich: Erstmals in seiner mittlerweile 7jährigen Geschichte in Großpösna kann das Highfield seine Tickets schon vor dem eigentlichen Musikwochenende abverkaufen. Darüber hinaus vermeldet man mit 35000 verkauften Kombitickets einen neuen Besucherrekord.

In den Vorjahren war es immer ein „FKP Scorpio’scher Ausverkauf“. Zum Start des Festivals wurde in den letzten beiden Saisons einfach bei ca 25000 Stück mit dem Kartenverkaufen aufgehört. Diesmal ist das anders. Schon sechs Wochen vorher geht nichts mehr.

Dabei besonders erfreulich für den Veranstalter: Es konnten dank Umbauten und Erweiterungen des Geländes erstmals mehr als 25000 Karten abgesetzt werden. 35000 Festivalisti werden nun um die besten Plätze am Strand des Störmthaler Sees wetteifern.
Man darf auf den Arealplan gespannt sein.

 

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Thomas Peter <![CDATA[Schwedische Festivals: 5 Vergewaltigungen und 47 sexuelle Übergriffe binnen eines Wochenendes]]> http://festivalisten.de/?p=77269 2016-07-06T11:34:13Z 2016-07-05T13:46:31Z Freude, Spass und Musik. Das wünschen wir uns bei Festivals. Doch leider ist nicht immer alles eitel Sonnenschein. Mal ist es das Wetter, über das wir sprechen müssen. Dem ist der Mensch ausgeliefert. Er selbst aber macht es seines gleichen manchmal auch nicht einfach. Die Rede ist konkret von ungewollten, sexuellen Übergriffen auf Mädchen und […]

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Freude, Spass und Musik. Das wünschen wir uns bei Festivals. Doch leider ist nicht immer alles eitel Sonnenschein. Mal ist es das Wetter, über das wir sprechen müssen. Dem ist der Mensch ausgeliefert. Er selbst aber macht es seines gleichen manchmal auch nicht einfach. Die Rede ist konkret von ungewollten, sexuellen Übergriffen auf Mädchen und Frauen. In Deutschland sind nur sehr wenige Fälle bei Festivals bekannt. Einiges dürfte aber unter dem Radar und der Schamgrenze laufen. Schweden erlebte in Bezug auf sexuelle Gewalt ein extremes Wochenende. Bei Bravalla und Putte i Parken wurden insgesamt 5 Vergewaltigungen und 47 Übergriffe registriert.

Rock im Park: 2 Übergriffe in 2016

Im Vergleich: Etwa 70.000 Tagesbesucher tummelten sich vergangenen Juni bei Rock im Park. Bis zum Sonntag Mittag kam es dort zu 2 Sexualdelikten.
Zum einen war einer Frau an der Hauptbühne über der Kleidung der BH geöffnet worden. Anschliessend begrabschte der junge Bayer von hinten die freigelegten Brüste.
Der zweite Fall war bis zur Pressekonferenz noch nicht gänzlich aufgeklärt. Eine 21jährige war mit Schmerzen im Unterleib aufgefunden worden. Trotz eines niedrigen Alkoholpegels hatte sie einen Filmriss erlitten. Ob K.O.-Tropfen dafür verantwortlich waren, konnte zu diesem Zeitpunkt genausowenig ausgeschlossen werden, wie eine Vergewaltigung.

Allein 5 mutmassliche Vergewaltigungen beim Bravalla

Mit 50.000 Besuchern ist das Bravalla eines der grössten schwedischen Festivals. Hinter dem 2013 gestarteten Erfolgs-Open Air steht der Hamburger Veranstalter FKP Scorpio.
Allein am Bravalla kam es zu 5 Vergewaltigungen und 12 ungewünschten, sexuellen Übergriffen. Und das sind nur die registrierten Fälle! Die Dunkelziffer dürfte höher liegen.
Von den 7 festgenommenen Männern, haben 2 einen Flüchtlingshintergrund. Zeigt wieder einmal: Es geht nicht um Aus- oder Inländer. Arschlöcher gibt es in jedem Kulturkreis.

In den dichten Crowds vor den Bühnen seien Duzende Frauen unsittlich an Hintern, Busen oder Vagina angetatscht und angetanzt worden. Die Beschreibungen von Augenzeugen und Leidtragenden erinnern fatal an die Situation am Kölner Haupbahnhof vergangenen Dezember.
Das Alter der erfassten Opfer lag zwischen 12 und 20 Jahren. Zwölf!

Laut Betroffenen zeigten die Securities kein besonderes Feingefühl für die Situation.
Auf Hilfe hoffend hatte sich eine Frau an die Security gewandt, erzählt ihre Freundin der BBC. Statt ihr zu helfen fragte er sie, ob sie denn betrunken sei.

Es sei noch einmal klar unterstrichen: Niemand hat etwas gegen einvernehmliche Aktivitäten unter Erwachsenen. Aber wenn eine Seite „Nein“ sagt oder ein „Nein“ zu verstehen gibt, muss das die andere akzeptieren. Auch gilt es die einfachsten Regeln des Anstands gegenüber einander zu wahren – auch in der oftmals feuchtfröhlichen Atmosphäre bei Open Airs. Anders als einige glauben, sind Festivals nicht der Wilde Westen, alkoholisierte Frauen per se kein williges Freiwild.

Mumford And Sons boykottieren Bravalla

Die breite Öffentlichkeit dürfte erst durch Mumford And Sons auf die erschütternden Zahlen aufmerksam geworden sein. Die Band, am Bravalla 2016 selbst als Headliner aktiv gewesen, will das Festival so lange boykottieren bis wirksame Gegenmassnahmen eingeleitet worden sind.

We’re appalled to hear what happened at the Bravalla Festival last weekend. Festivals are a celebration of music and people, a place to let go and feel safe doing so. We’re gutted by these hideous reports.

We won’t play at this festival again until we’ve had assurances from the police and organisers that they’re doing something to combat what appears to be a disgustingly high rate of reported sexual violence.

M, W, B & T

 

 

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Thomas Peter <![CDATA[Taubertal veröffentlicht Zeitplan – Green Camping Registrierung ab 12 Uhr]]> http://festivalisten.de/?p=77264 2016-07-04T08:34:52Z 2016-07-04T07:30:56Z Auf 1500 Plätze ist die Zahl der Greencamping-Plätze beim Taubertal beschränkt. Ab 12 Uhr wird die Registrierung dafür freigeschaltet. Wer auf dieses Plus für Mensch und Natur verzichten will, erfreut sich vielleicht am jüngst veröffentlichen Ablaufzeitplan. Für Aufregung unter den Stammbesuchern hat unterdessen ein heute veröffentlichtes Interview mit Co-Gastgeber Florian Zoll gesorgt. Camping Berg: Zelten […]

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Auf 1500 Plätze ist die Zahl der Greencamping-Plätze beim Taubertal beschränkt. Ab 12 Uhr wird die Registrierung dafür freigeschaltet. Wer auf dieses Plus für Mensch und Natur verzichten will, erfreut sich vielleicht am jüngst veröffentlichen Ablaufzeitplan. Für Aufregung unter den Stammbesuchern hat unterdessen ein heute veröffentlichtes Interview mit Co-Gastgeber Florian Zoll gesorgt.

Camping Berg: Zelten und Parken nicht getrennt

Der Fränkische Anzeiger stellt die Abschaffung von direktem Parken neben dem Zelt auf dem Camping Platz Berg in Aussicht. Mittlerweile hat Florian klargestellt: Es handelte sich lediglich um Gedankenspiele des Veranstalters, falls die Sicherheitsvorschriften in Zukunft verschärft werden sollten.

Camping Tal nur als Green Camper

Unwidersprochen ein zweiter Aspekt des Artikels: Ohne Green Camping Reservierung soll heuer der Campingplatz Tal unzugänglich bleiben. Will heissen: Ohne heute aktiv zu werden und sich an die entsprechenden Regeln zu binden, sollte man gleich den Campingplatz Berg ansteuern!

Zeitplan: Mut zur Lücke

Der Timetable zeigt wieder einmal klar auf: Es ist nicht die Quantität und Auswahl, die einen immer wieder zum Taubertal fahren lässt. Jemand, der drei Tage lang auf multiplen Bühnen mit Musik etablierter Bands zugeschüttet werden will, fährt wahrscheinlich nicht ein zweites Mal zum Taubertal.

Das kleine Open Air punktet eher mit der Kombination aus handselektierten (und finanzierbaren) Acts, dem Reiz des Neuen (Emergenza Wettbewerbsfinale) und dem Charme, in ein unverwechselbares Naturidyll eingebettet zu sein.

Streifzüge ins mittelalterliche Rothenburg ob der Tauber sind unausgesprochen im Zeitplan vorgesehen. Gefühlt beginnt dieses Jahr die Hauptbühne noch später als in den vorangegangenen. Erst gegen 18 Uhr ist dort freitags und samstags mit Musik zu rechnen.
Auf der zweiten Bühne werden etablierte Bands ab 15 Uhr in den Emergenza-Reigen eingestreut.

 

 

 

 

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Thomas Peter <![CDATA[Hurricane / Southside 2017: Interviews der Geschäftsführer liefern Fingerzeig auf kommende Ausgaben]]> http://festivalisten.de/?p=77250 2016-07-06T11:34:32Z 2016-06-30T19:42:46Z Die beiden FKP Scorpio Geschäftsführer Stephan Thanscheidt und Folkert Koopmans haben sich in Interviews zum vergangenen Wochenende geäussert. Sie liefern mit ihnen einen Ausblick auf das kommende Jahr bei Hurricane und Southside. Beim IQ Mag macht sich Firmengründer Folkert Koopmans Gedanken darüber, welche Konsequenzen man aus den Unwettern diesen Jahres ziehen könnte. Speziell erwähnt er […]

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Die beiden FKP Scorpio Geschäftsführer Stephan Thanscheidt und Folkert Koopmans haben sich in Interviews zum vergangenen Wochenende geäussert. Sie liefern mit ihnen einen Ausblick auf das kommende Jahr bei Hurricane und Southside.

Beim IQ Mag macht sich Firmengründer Folkert Koopmans Gedanken darüber, welche Konsequenzen man aus den Unwettern diesen Jahres ziehen könnte.
Speziell erwähnt er das Gedankenspiel, Parken und Campen nicht länger zu trennen. Damit wären die Fahrzeuge bei einer etwaigen Evakuierung schneller erreichbar. Gegenargumente seien neben dem höheren Platzbedarf aber auch alkoholisierte Besucher. Die könnten auf die Idee kommen während des laufenden Festivals über den Platz zu kurven und damit andere zu gefährden.

Mit Bezug auf das Unwetter am Freitag Abend beim Southside bemüht auch er berechtigte Superlative. Nie habe er bis dahin solch einen Starkregen erleben müssen.
Alle Büros und der Backstage Bereich seien geflutet gewesen, die Bühnen und Verkaufsstände stark ramponiert. Letztlich habe es also keine echte Alternative zum ersten Abbruch seiner 25jährigen FKP Scorpio Historie gegeben.

Über Entschädigungen für die Besucher oder den ökonomischen Schaden für seine Firma könne man noch nichts definitives sagen. Zuerst müsse man die Lage genau analysieren, alle Schäden registrieren (und sicher auch mit Versicherungen reden). Gegenüber anderen Medien hatte Koopmans den zu erwartenden Schaden auf 15-20 Millionen Euro taxiert.
Prinzipiell will man seine Besucher unbedingt bei Laune halten und werde sich etwas für sie ausdenken – sobald Zeit dafür ist. Mitarbeiter, die nicht bei Hurricane und Southside die Scherben aufkehren müssen, sind nämlich schon wieder beim nächsten Festival des FKP Scorpio Portfolios gebunden: In Schweden, beim Bravalla.

Dort erreichte Melle von Delta Radio denn auch den Head of Festivalbooking, Stephan Thanscheidt. Mit ihm sprach sie über das Hurricane 2016.

Auf die Fanfrage, ob es nicht Zeit werde Die Kassierer endlich mal zu buchen, da diese auch bei diesem Wetter sicher noch eine Idee hätten was zu tun sei, meinte er tatsächlich: man werde es 2017 versuchen. Wir werden sehen, wie ernst das zu nehmen ist. Schliesslich sind die Punkrocker Stammgast in den Tapedecks der Campingareale, aber sicher nicht jedem HuSo-Fan auf einer der Bühnen vermittelbar.

Im Anschluss wurde das Thema Bands weiter aufgefächert.
So werde man versuchen nächstes Jahr insbesondere Acts erneut zu buchen, die dieses Jahr auf beiden Festivals ausgefallen sind. Abzuklären bliebe aber, ob eben jene Bands überhaupt verfügbar wären.
Explizit genannt wurde Haftbefehl. Bands, die ebenfalls in das vorgegebene Raster passen würden: The Prodigy, The Offspring, Frank Turner, Editors, Fritz Kalkbrenner, Axwell ^ Ingrosso, Joris, Maximo Park, Die Orsons, Zeds Dead und Boys Noize.
Thanscheidt gab zu Protokoll, dass man hoffe ziemlich bald mit den ersten Bandnamen an die Öffentlichkeit gehen zu können.

In Bezug auf das Wetter sprach Thanscheidt von einer absoluten Ausnahmesituation. Man habe getan, was möglich gewesen ist. Irgendwann sei man der Natur dann aber doch einfach auch ausgeliefert. Er hoffe, dass sich die extreme Wetter-Konstellation von 2016 nicht wiederholen würde.

Für Abbruch und Ausfall am Samstag sei der Boden hauptverantwortlich gewesen. Man hätte zwar auch Blitze gehabt, die für eine kurze Evakuierung am Freitag sorgten. Aber das Gelände, dessen Seenlandschaften und der Matsch hätten am Samstag ein Bespielen verhindert. In der Nacht auf Sonntag konnte man mit Hilfe vieler freiwilliger Helfer das Wasser abpumpen und das Bühnenareal glattziehen.

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Thomas Peter <![CDATA[Southside 2016: Die schwarze Bestie beendet das Festival am ersten Tag]]> http://festivalisten.de/?p=77190 2016-07-06T11:34:40Z 2016-06-30T13:33:42Z Es war ein denkwürdiges Wochenende. Kaum begonnen, war das Southside auch schon wieder vorbei. Zum ersten Mal überhaupt musste das Festival in den Ausläufern der schwäbischen Alp vorzeitig beendet werden. Ein Einblick in meine kleine, emotionale Welt. Stimmen vor dem Zelt Es muss gegen 6:15 Uhr am Samstag Morgen gewesen sein. Rabiat wurde ich aus […]

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Es war ein denkwürdiges Wochenende. Kaum begonnen, war das Southside auch schon wieder vorbei. Zum ersten Mal überhaupt musste das Festival in den Ausläufern der schwäbischen Alp vorzeitig beendet werden.
Ein Einblick in meine kleine, emotionale Welt
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Stimmen vor dem Zelt

Es muss gegen 6:15 Uhr am Samstag Morgen gewesen sein. Rabiat wurde ich aus meinem ohnehin unruhigen Schlaf in halbnassem Schlafsack gerissen. Zwei Stimmen schlenderten an meinem Zelt vorbei und die eine meinte: „Scheisse, jetzt bin ich extra heute morgen hierher gefahren.“-„Doof.“ Dann waren sie auch wieder verschwunden. Mit einem Mal wurde mir klar: Es könnte tatsächlich vorbei sein.

Immernoch ungläubig versuchte ich meine Social Media Gadgets in Gang zu bringen, doch sowohl Handy auch als Tablet hatten keinen Saft mehr. Also Autoradio angeschaltet und auf eine Ansage vom Camp.fm gewartet. Die kam dann auch und mit einem Schlag war die unumstössliche Gewissheit da: Southside 2016 wurde vorzeitig beendet. Zum ersten Mal in dessen Geschichte überhaupt. Das Unwetter der vorangegangenen Nacht liess es nicht zu weiter zu machen. Eine Forstetzung unter diesen Umständen zu gefährlich, ausserdem zu viel defekt oder kaputt.

Start mit Sonne und Sommer satt

Southside 2016 in der Sonne, Foto: Thomas Peter
Southside 2016 in der Sonne, Foto: Thomas Peter

Begonnen hatte alles recht unspektakulär. Anreise am Donnerstag bei absolut sommerlichen Temperaturen und Trockenheit. Das Bühnenareal war wie erwartet geschottert worden und man musste sich enorm viel Mühe geben irgendwo eine matschige Stelle zu finden. Sonnenbrände sah man dagegen überall. Viele hatten die sonnige Hitze offenbar unterschätzt.

Umschwung kommt mit Tom Odell

Southside 2016 - Singing in the Rain, Foto: Thomas Peter
Southside 2016 – Singing in the Rain, Foto: Thomas Peter

Klappe. Freitag. Der Tag begann erneut warm, sehr warm. Die sonnige Hitze blieb uns auch den ganzen Tag über erhalten bis um 19:15 Uhr Tom Odell mit seinen melancholischen Liedern die ersten Tropfen heraufbeschwor. Die Stimmung war gut, der Regen sogar als Abkühlung willkommen. So seltsam es klingen mag: Ich hatte den Eindruck als würden viele erst jetzt den Weg zu den Bühnen suchen. Tagsüber lähmte die Hitze die Konzertlust, so dass viel Luft auf dem Infield ungenutzt blieb.
Langsam aber stetig nahm die Intensität des Regens zu. Fotograben Green Stage um 19:45 Uhr war schon ein Wagnis für das in die Kamera investierte Kapital. Es goss schliesslich wie aus Eimern. Pfützen bildeten sich. Jeder Sneakertritt musste abgewogen werden, bis ich es schliesslich aufgab und sie ihrem nassen Schicksal übergab. Schön langsam hatten auch die Kanäle am Rande des Rollfelds genug. Das Wasser wusste einfach nicht mehr wohin.

Etwa eine halbe Stunde später, um 20:15 Uhr, war Schluss mit lustig. Ähnlich wie man es sich in einem postapokalyptischen Szenario vorstellt, liefen im Wechsel deutsche und englische Ansagen über die Lautsprecher der Bühnen. Das Southside Infield wurde evakuiert. Man solle in seinem Auto, einem Shuttlebus oder Gebäuden in Tuttlingen Schutz suchen. Es handle sich wohl nur um eine kurze Unterbrechung. Dass dies das Ende des Festivals bedeuten sollte, konnte zu dieser Zeit noch niemand ahnen.

Gespenstische Ruhe vor Ankunft des schwarzen Biests

Southside 2016 - Das schwarze Biest, Foto: Thomas Peter
Southside 2016 – Das schwarze Biest, Foto: Thomas Peter

Denn irgendwann kurz nach 21 Uhr war plötzlich alles ruhig. Der Regen hatte aufgehört, genau wie die Ansagen. Es war gespenstisch ruhig, ich dachte sogar einen Moment: Eigentlich könnte es jetzt ja mit dem Programm weitergehen. Minütlich wartete ich auf eine entsprechende Meldung seitens Radio Camp.fm. Doch sie kam nicht. Stattdessen der Hinweis: Unwetterwarnung bleibe bestehen, man solle im Auto bleiben. Absolut richtige Entscheidung. Am Himmel schob sich von Neuhausen ob Eck her ganz langsam eine finstere, schwarze Wolkenfront über den Take Off Park. Gähnend träge kam das schwarze Biest voran und schien sich über dem Southside einzurichten. Wie befürchtet brachte das Dunkel neben Gewitter auch Orkanböen und starken Hagel mit sich.
Selbst im Auto sitzend konnte einem Angst und bange werden. Der Wind schaukelte die Karosse hin und her und entwurzelte zahlreich nebenan stehende Zelte und Pavillons. Sie flogen umher und stellten eine echte Gefahr für Leib und Lack dar. Die fetten Hagelkörner verstärkten die Sorge, machten enormen Terror auf Front- und Heckscheiben. Ich hatte wirklich Angst, dass das Nass irgendwann zu mir hereinbrechen würde.

Bestimmt zwei Stunden lang ging das so. Schliesslich wurde das Programm für den Freitag abgesagt. Mensch musste vor den apokalyptischen Bedingungen der Natur kapitulieren. The Offspring und The Prodigy, The Wombats, Deichkind und Maximo Park zählten zu den ersten Opfern des Unwetters. Das sei übrigens das schlimmste gewesen, dass Neuhausen je erlebt habe, lässt sich der Oberbürgermeister Neuhausen ob Ecks am Tag danach zitieren. Ich bin geneigt ihm zu glauben. So ein derbes Unwetter hatte ich bis dato auf einem Festival noch nicht erlebt – und ich mach das ja doch schon ein paar Jahre.

Als sich gegen 1 Uhr am Samstag Morgen die Situation spürbar beruhigt hatte, wanderte ich die wenigen Meter in mein Zelt hinüber, um doch noch ein paar Stunden Schlaf zu finden. Im Auto wollte das nicht klappen.
Der Sturm hatte leichtes Spiel mit meinem angeschlagenen Zelt gehabt und zusätzlich die beiden Innenwände miteinander verklebt. So war einiges an Feuchte erst ins Zelt und dann in meine Schlafsack-Isomattenkombi gekrochen. Ziel war es nun eine Stellung zu finden, in der man relativ trocken schlafen konnte. Irgendwann schlief ich dann wirklich ein, bis eben die beiden Kollegen am Zelt vorbeischlenderten.

Trauernde Leere

Mit der Gewissheit der Absage fühlte ich mich mit einem Mal total leer. Was hätte das nicht für ein tolles Wochenende werden können. Für mich wäre es definitiv auch mit Matsch einer der Saisonhöhepunkte geworden. Nun gab es stattdessen Enttäuschung und Frust en masse.

Kurz nach den Bühnen wurde auch das Pressezelt evakuiert. Wir sollten schnell verschwinden, daher liess ich sämtliche Kabel zurück und nahm nur die teuren Geräte mit. Um 6:30 Uhr am kommenden Morgen plante ich die Exit-Strategie und Teil davon war, nochmal auf das Infield zu laufen um die Reste einzusammeln. Gummistiefel ausgepackt und losgestapft. Viel Hoffnung machte ich mir allerdings nicht, jetzt dort Einlass zu erhalten. Ich sollte mich irren.

Im Zelt sassen leichenblass und ausgemergelt einige Bekannte von FKP Scorpio. Sie hatten die ganze Nacht über Fragen der Besucher via Internet und Telefon beantwortet und waren mindestens genauso deprimiert wie ich. Eilig sammelte ich meine Sachen ein, man umarmte sich kurz und ich versicherte auf Nachfrage, auch im nächsten Jahr wieder zu kommen – so ich den eingeladen würde.
Im nächsten Moment betrat auch schon FKP Scorpio Chef Folkert Koopmans das Zelt. Das war mein Signal zu gehen. Nach einem schlichten „Morgen“ entschwand ich, schliesslich hatte die Crew andere Sorgen.

Kein Bock auf Bilder

Eigentlich hätte ich von mir erwartet mit der Kamera noch ein paar Impressionen der Zerstörung einzufangen. Doch mir fehlte einfach die Lust dazu. Ich war deprimiert in höchstem grade, wollte das Festival einfach nur hinter mir lassen. Mich nicht auch noch an dem traurigen Szenario weiden, ein paar Klicks wegen.
Die bedrückende Stimmung über dem Infield, da war ich mir sicher, wäre auch kaum über unbewegte Bilder transportierbar gewesen. Das sollten andere machen, dachte ich mir – und es fanden sich genug die es taten.

Eine Stunde und Dusche später packte ich mein bedauernswert zugerichtetes und mit Matsch abfahrender Autos besprenkeltes Zelt in seine Hülle, setzte mich ins Auto und ignorierte die Anweisung meines Navis. Das wollte mich dahin schicken, wo alle hinwollten und kilometerlanger Stau gewartet hätte. Stattdessen bog ich nach links ab und fuhr unbehindert 15km in die „falsche“ Richtung. Ein perfider Plan, der aber aufgehen sollte. So umfuhr ich Neuhausen um Eck und sämtliche Staus.

Was bleibt?

Für FKP Scorpio steht zunächst ein fettes Minus von 15-20 Million Euro in den Büchern. Verantwortlich dafür Southside und Hurricane gemeinsam. Angesichts dieser Summe dürfte selbst dem grössten europäischen Festivalveranstalter mulmig werden. Auch wenn Versicherungen das Minus spürbar drücken sollten.
Symphatisch jedenfalls schon jetzt, die Reaktion der Festivals: Statt seine Kunden mit der Ankündigung einer Preiserhöhung zu verprellen, geht FKP Scorpio sofort auf seine Besucher zu. Man will ihnen „entgegen kommen“. Was immer das heisst.
Rock am Ring erstattet seinen Besuchern 40 Prozent des Kartenpreises zurück. Man darf gespannt sein, ob die Southside-Fahrer mit einer ähnlich hohen Rückzahlung werden rechnen können. In jedem Fall sollte man sein Hardticket in den nächsten Tagen nicht entsorgen und möglichst schon einmal einen Kaufbeleg herauskramen.

Das kürzeste 3-Tage-Festival meiner Karriere. Es fühlt sich wirklich scheisse an nach einem dreiviertel Tag eines auf drei Tage angesetzten Festivals vor die Tür gesetzt werden. Das kann ich nun selbst nachfühlen.

Warm-Up am Donnerstag und die Konzerte bis 19 Uhr am Freitag hatten eigentlich den Weg für ein spassiges, friedliches Festival geebnet. Der Umschwung erfolgte mit einem fetten Arschtritt des Wetters. Wie schon viel zu oft national und international im Juni 2016. Im Nachhinein wirkt mein frommer Wunsch, die Wettereskapaden bei Rock am Ring, Rock im Park und dem britischen Download mögen sich doch bitte nicht bei Hurricane und Southside wiederholen, wie blanker Hohn.

Mit ein paar Tagen Abstand überwiegt die Erleichterung, dass wir vor einem direkten Blitzeinschlag und schweren Personenschäden verschont geblieben sind. Am Platz wurden 57 Besucher wegen Unwetterfolgen behandelt und konnten sofort wieder entlassen werden. 25 Festivalisten mussten leichtverletzt ins Krankenhaus gebracht werden, 5 davon stationär bleiben. Mir ist nicht bekannt, dass einer davon sich wirklich lebensbedrohlich verletzt hätte.
Alles in allem verlief dieser Armageddon also recht glimpflich. Immerhin.

Im nächsten Jahr starten wir einen neuen Anlauf. Dann trifft man sich vom 23.-25. Juni 2017 im Take Off Park wieder. Tickets für den nächsten Sommer kann man anders als sonst im Moment nur reservieren, nicht aber sofort käuflich erwerben.
Wer seine Kartennummer/n dieses Jahres hinterlässt, wird zudem im Fall einer Rückzahlungsaktion informiert bzw. der entsprechende Betrag möglicherweise gleich von der neuen Bestellung abgezogen.

Anti-Flag beim Southside 2016, Foto: Thomas Peter
Anti-Flag beim Southside 2016, Foto: Thomas Peter
Skindred beim Southside 2016, Foto: Thomas Peter
Skindred beim Southside 2016, Foto: Thomas Peter
Skindred beim Southside 2016, Foto: Thomas Peter
Skindred beim Southside 2016, Foto: Thomas Peter
Skindred beim Southside 2016, Foto: Thomas Peter
Skindred beim Southside 2016, Foto: Thomas Peter
Skindred beim Southside 2016, Foto: Thomas Peter
Skindred beim Southside 2016, Foto: Thomas Peter
Regenfreitag beim Southside 2016, Foto: Thomas Peter
Regenfreitag beim Southside 2016, Foto: Thomas Peter
Regenfreitag beim Southside 2016, Foto: Thomas Peter
Regenfreitag beim Southside 2016, Foto: Thomas Peter
Regenfreitag beim Southside 2016, Foto: Thomas Peter
Regenfreitag beim Southside 2016, Foto: Thomas Peter
Kvelertak beim Southside 2016, Foto: Thomas Peter
Kvelertak beim Southside 2016, Foto: Thomas Peter
Bühneneröffnung beim Southside 2016, Foto: Thomas Peter
Bühneneröffnung beim Southside 2016, Foto: Thomas Peter
Bühneneröffnung beim Southside 2016, Foto: Thomas Peter
Bühneneröffnung beim Southside 2016, Foto: Thomas Peter
Bühneneröffnung beim Southside 2016, Foto: Thomas Peter
Bühneneröffnung beim Southside 2016, Foto: Thomas Peter
Anti-Flag beim Southside 2016, Foto: Thomas Peter
Anti-Flag beim Southside 2016, Foto: Thomas Peter
Anti-Flag beim Southside 2016, Foto: Thomas Peter
Anti-Flag beim Southside 2016, Foto: Thomas Peter
Anti-Flag beim Southside 2016, Foto: Thomas Peter
Anti-Flag beim Southside 2016, Foto: Thomas Peter

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Thomas Peter <![CDATA[Rock am Ring: 40 Prozent des Kartenpreises wird rückerstattet]]> http://festivalisten.de/?p=77197 2016-07-06T11:34:49Z 2016-06-30T09:03:44Z Gute Nachrichten für Opfer von Rock am Ring 2016. Das bekanntlich nach starken Unwettern abgebrochene Open Air Festival zahlt seinen Besuchern 40 Prozent des Kartenkaufpreises (abzüglich 10 Euro Müllpfand) zurück. Rock am Ring Rückerstattung: Bis ca. 75 Euro möglich Hat man also sein Ticket für 185 Euro gekauft, winkt eine Rückzahlung von 40 Prozent auf […]

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Gute Nachrichten für Opfer von Rock am Ring 2016. Das bekanntlich nach starken Unwettern abgebrochene Open Air Festival zahlt seinen Besuchern 40 Prozent des Kartenkaufpreises (abzüglich 10 Euro Müllpfand) zurück.

Rock am Ring Rückerstattung: Bis ca. 75 Euro möglich

Hat man also sein Ticket für 185 Euro gekauft, winkt eine Rückzahlung von 40 Prozent auf 175 Euro. Konkret könnten in diesem Fall also 70 Euro auf das eigene Konto zurückfliessen. Hat man 200 Euro gezahlt, könnten es bis zu 76 Euro sein.

Was muss man dafür tun?

Die originale Eintrittskarte bzw. bei Onlinbestellung deren Ausdruck müssen an den Eventim Kundenservice versandt werden. Möglichst zusammen mit einem Kaufbeleg (Bestellbestätigung/Rechnung/Quittung), der aber nicht zwingend notwendig zu sein scheint. Warum an Eventim? Eventim ist der Grosskonzern, zu dem die Marek Lieberberg Konzertagentur gehört.

Da ihr originale Dokumente verschickt, empfehlen wir Euch die Sendung per Einschreiben aufzugeben. Auch eine Kopie des Hardtickets anzufertigen, kann nicht schaden.

Nachfrage nach Kompensation bisher gering

Bis vor einer Woche hatten nur rund 1,5 Prozent der Besucher Teile des Eintrittspreises bei Rock am Ring zurückgefordert. In absoluten Zahlen waren das 1300 Personen. Mit Bekanntgabe dieses Lösungswegs von offizieller Seite dürften diese Zahlen markant nach oben schnellen.

Grund für die bisherige Zurückhaltung, dürften diverse Unwärbarkeiten gewesen sein.
Dank des freiwilligen Entgegenkommens entfällt beispielsweise der Stress sich bei ungewissem Ausgang gerichtlich mit dem Veranstalter auseinandersetzten zu müssen.

Was mich nun interessieren würde: Seid Ihr zufrieden mit dieser Lösung?

 

Der Erstattungshinweis von Rock am Ring im Original:

Information an Festivalbesucher zum Teilrückerstattungsprozess RAR 2016

Liebe Festivalbesucher,

Aufgrund der gravierenden Unwetter konnten wir in diesem Jahr leider nicht das volle Rock am Ring-Programm präsentieren. Wir haben im beiderseitigen Interesse eine faire Lösung für alle Beteiligten in Aussicht gestellt, die sämtliche Faktoren berücksichtigt.

Wir freuen uns, Ihnen nunmehr 40% des Eintrittspreises zurückerstatten zu können. Hierbei gilt der auf das Ticket aufgedruckte Preis abzüglich Müllpfand.

Wenn Sie von diesem Angebot einer Teilrückerstattung Gebrauch machen wollen, wenden Sie sich bitte ausschließlich postalisch an den:

CTS EVENTIM Kundenservice,
Stichwort “RAR 2016”,
Postfach 103906, 28039 Bremen

Der CTS EVENTIM Kundenservice wird in unserem Auftrag die komplette Abwicklung der Rückerstattung vornehmen.

Fügen Sie Ihrem Schreiben bitte die Originaltickets bei und teilen Sie uns zudem die Bankverbindung mit, auf die die Rückerstattung erfolgen soll. Nutzen Sie dazu bitte das unter http://bit.ly/RAR-Formular abrufbare Formular.

Sie erleichtern uns die Bearbeitung, wenn Sie zusätzlich folgende Dokumente beifügen:

– Bei Onlinekauf über Eventim und Ticketmaster die Bestellbestätigung
– Bei Onlinekauf über rockamring.com die Rechnung
– Haben Sie die Tickets bei einer Vorverkaufsstelle erworben, legen Sie nach Möglichkeit bitte die Kaufquittung bei.

Beachten Sie bitte, dass die Vorlage der Originaltickets für die Rückerstattung unbedingt erforderlich ist.

Um den Erstattungsprozess zu beschleunigen, bitten wir Sie, sich bis zum 31. Juli 2016 an den CTS EVENTIM Kundenservice zu wenden. Nach Eingang der Unterlagen werden wir Ihr Anliegen schnellstmöglich bearbeiten. Dies kann bis zu 30 Tage in Anspruch nehmen, wofür wir Sie um Verständnis bitten.

In der Hoffnung auf ein vom Wetter ungetrübtes Rock am Ring-Erlebnis 2017.

Ihre Marek Lieberberg Konzertagentur

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