Festivalisten Newsmagazin Festivals, Bandnews und Tourdaten2015-08-31T09:01:19Z http://festivalisten.de/feed/atomWordPress Julian <![CDATA[Open Flair 2015: Das Spektakel der Extraklasse]]> http://festivalisten.de/?p=74869 2015-08-31T08:57:46Z 2015-08-31T08:56:46Z Liebes Open Flair, wir müssen reden. Vor 31 Jahren warst du noch klein, fein und unbekannt. Heute bist du zwar noch fein, aber nicht mehr klein und unbekannt. Du schaffst es jedes Jahr aufs Neue, 20.000 Flairrückte nach Eschwege zu locken, aber wie machst du das? Deine Tricks sind zugegebener Maßen nicht geheim, denn dein Veranstalter steckt sehr viel Herzblut und Energie in dich, stellt dir auch in schwierigen Jahren das bestmögliche LineUp für ein Festival deiner Größe zusammen und gewinnt somit seit Jahren mehr Vertrauen seiner Gäste. Das Wetter Ein Traum. Die Sonne schien fast ununterbrochen, bis auf ein paar Aussetzer. Der Himmel zog sich zusammen, das Thermometer sank auf angenehme 25 Grad Celsius, aber irgendwie kam keine richtige Abkühlung. Kurz danach wurde es wieder heiß – sogar zu heiß. Mit der Zeit gewöhnte man sich aber auch an die Wärme, da es mehr oder weniger durch überteuertes Trockeneis Abkühlung gab. Das wohl ungewöhnlichste Phänomen in diesem Jahr ist mir aber bisweilen immer noch ein Rätsel. Vielleicht erinnern sich ein paar von euch an die Windhose, die quer über den Campingplatz fegte und mehrere Camps mitnahm. Verrückt. Die Anreise  Ich wollte ursprünglich erst am Mittwoch anreisen, sah jedoch schon Tage vorher, wie sich der Campingplatz füllte. Unser Camp bestand letztlich aus einem Dutzend festivalerfahrenen Campern und Neulingen. Ich ging also frohen Mutes am Dienstag zum Campingplatz Check-In, da ich vorher mit der Presseakkreditierung alles klärte. Die Schlange war Gott sei Dank nicht so lang, nach einer halben Stunde stand ich vorne und wurde prompt wieder weggeschickt. Die Mitarbeiter wussten alle nicht so richtig wohin mit mir. Erst nachdem ich den Wunsch äußerte, mal mit einem aus dem Büro zu sprechen, nahm eine Mitarbeiterin ihr Funkgerät und fragte nach. Ich wurde ins Lagerbüro geschickt und von dort aus zur Sonderkasse. Keiner wusste, wohin mit mir. Also wieder ab zum Lagerbüro, wo man mich dann einfach auf den Campingplatz lies. Erst am Mittwoch wurde ich gebändelt und erhielt meinen Pass. Das hatte ich mir anders vorgestellt, bei anderen Pressevertretern hat es ja auch geklappt. Schwamm drüber, denn ab Mittwoch ging’s erst richtig los. Was ist mit Eschwege los? Seit nun drei Jahrzehnten findet das Open Flair Festival auf dem Werdchen in Eschwege statt. Im Nachbericht für 2014 erwähnte ich, dass ich es großartig finde, dass man sich ständig weiterentwickelt. Ich bin immer noch der gleichen Meinung – völlig gleich bei welchem Festival. Das Open Flair hat dieses Jahr ein paar Neuerungen eingebaut, wie zum Beispiel ein zweites Übertragungsscreen links neben der Freibühne, der während eine Band auf der Hr-3 Bühne spielt, das Konzert übertragen kann. Besonders auffallend in diesem Jahr waren auch die überallvertretenden-Fritz-Kola-Menschen. Die Künstler… Klar, die Headliner waren für die Meisten unter euch Pflicht. Beatsteaks, Kraftklub, Marteria, Dropkick Murphys, Farin Urlaub Racing Team, Katzenjammer und K.I.Z. Für mich ging es erst am Donnerstag auf zur Seebühne. Liedfett, The Adicts und die Murphys. Bis auf The Adicts standen die genannten Bands auf meiner To-Do-Liste, aber auch die waren schnell dabei. Wer bei den Dropkick Murphys ganz vorne mit dabei war, der kann froh sein, wenn er seine Schuhe noch besitzt, denn die lagen nach dem Konzert kurzweilig zur Genüge umher. Am Freitag ging es dann so richtig los. Seit der Bestätigung der Smith Street Band für das Open Flair, bin ich ein Fan. Bei eben diesen haben sie mich auch überzeugt und warm gemacht, bevor es zu K.I.Z. ging. Nach dem eher runtergespielten Konzert hatte ich – aus mir unerklärlichen Gründen – keine Stimme mehr. Leider konnte ich dann bei den Beatsteaks, denen man im Gegensatz zu den vier obigen Jungs anmerkte, dass sie extremst Bock hatten und während der Show immer mehr bekamen, nicht mehr so mit gröhlen, wie die Masse. Liebe Beatsteaks, it was trotzdem fantastic! Am Samstag begann schließlich der völlige Abriss. Ich stiefel mit meiner halben Mädchenstimme zu den Donots und war platt. Die Show vor zwei Jahren war schon krass, aber die 2015er liebe Donots, das war Oberklasse! Vielleicht liegts ja am Nachwuchs:-) Ich ging also zurück zum Campingplatz, mit der Hoffnung, dass sich meine Stimme ein bisschen erholt. Was soll ich sagen? Dem war natürlich nicht so, beste Voraussetzung für Kraftklub. War aber irgendwie auch nicht schlimm, denn ich hatte das Gefühl, dass keiner von den vielen Tausend, die um mich standen, noch eine kräftige Stimme hatten. Die Show war aber auch geil. Die Chemnitzer Jungs konnten sich selbst kaum träumen lassen, dass sie einmal als Headliner auf dem Open Flair Flair in Eschwege spielen würden. Festivalchef Alexander Feiertag betont, dass Kraftklub mit dem Open Flair groß geworden sind. Das anschließende mega Feuerwerk war der Kracher! Doch vor Kraftlub kam noch ein von mir sehr geschätzter Musiker, Olli Schulz. Manche Reaktionen zur Bestätigung von Olli waren grandios. „Was? Der Komikerfutzi kommt aufs Flair? Bringt er wenigstens Joko und Klaas mit?“. Dafür, dass er als TV-Entertainer bekannt ist, war seine Show mehr als gut besucht. Das Seebühnen Gelände war gut gefüllt, was mich allerdings bei Olli Schulz nicht verwundert. Hut ab! Am Sonntag wollte ich gar nicht so viele Künstler sehen, lediglich das FURT und Marteria. Zu Farin Urlaub brauch man nicht viel sagen, denn der Mann ist und hat einfach Klasse, ebenso wie sein Racing Team. Der Abschlussknaller war Marteria. „Mein erstes Mal Open Flair – wir kommen wieder, versprochen!“, so verabschiedete sich der Rostocker mehrmals. Ich hatte den Eindruck, dass er sichtlich vom Open Flair überrascht war. Marten hatte sich bestimmt ein kleines Familienfestival vorgestellt, doch das Gegenteil stellte sich heraus. Das Publikum flippte in alle Richtungen aus, machte das was dieser großartige Künstler vorne auf der Bühne tat. Dann kam, wie erwartet, sein Kumpel Marsimoto noch auf die Bühne. Stolze fünf Songs spielte er während das Green Open Flair austickte. Danach kam wieder Marteria und spielte noch ein paar Songs. Er selber war permanent begeistert, was in dem Publikum des Open Flairs steckt. Am Ende seiner Show ging er von der Bühne. Alle warteten gespannt, dass er eine Zugabe gibt. Nichts tat sich, dann hörte man für einen kurzen Moment einen Marsibeat. Kurz darauf ertönte seine Stimme „Leute, wir müssen abbrechen!“. Lieber Marteria, wir warten auf die Zugabe in den kommenden Jahren!  Was sonst noch? Habe ich schon erwähnt, dass das Open Flair die geilste Security hat, die ein Festival oder eine Veranstaltung je haben könnte? Nicht? Ihr seid geil! Im letzten Jahr habe ich die Security schon gesondert gelobt, in diesem Jahr hab ichs wieder vor. Bleibt so wie ihr seid, kommt nächstes Jahr wieder und habt genauso viel Spaß bei eurer Arbeit wie in den vergangenen Jahren! Liebes Open Flair, ich hoffe, mein kleiner Liebesbrief an dich zaubert dir ein Lächeln ins Gesicht! Wir sehen uns! Falls ihr Lust auf mehr Bilder habt, schaut doch einfach mal in der Open Flair Flickr Galierie nach.

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Liebes Open Flair, wir müssen reden. Vor 31 Jahren warst du noch klein, fein und unbekannt. Heute bist du zwar noch fein, aber nicht mehr klein und unbekannt. Du schaffst es jedes Jahr aufs Neue, 20.000 Flairrückte nach Eschwege zu locken, aber wie machst du das? Deine Tricks sind zugegebener Maßen nicht geheim, denn dein Veranstalter steckt sehr viel Herzblut und Energie in dich, stellt dir auch in schwierigen Jahren das bestmögliche LineUp für ein Festival deiner Größe zusammen und gewinnt somit seit Jahren mehr Vertrauen seiner Gäste.

Das Wetter

Ein Traum. Die Sonne schien fast ununterbrochen, bis auf ein paar Aussetzer. Der Himmel zog sich zusammen, das Thermometer sank auf angenehme 25 Grad Celsius, aber irgendwie kam keine richtige Abkühlung. Kurz danach wurde es wieder heiß – sogar zu heiß. Mit der Zeit gewöhnte man sich aber auch an die Wärme, da es mehr oder weniger durch überteuertes Trockeneis Abkühlung gab. Das wohl ungewöhnlichste Phänomen in diesem Jahr ist mir aber bisweilen immer noch ein Rätsel. Vielleicht erinnern sich ein paar von euch an die Windhose, die quer über den Campingplatz fegte und mehrere Camps mitnahm. Verrückt.

Die Anreise 

Ich wollte ursprünglich erst am Mittwoch anreisen, sah jedoch schon Tage vorher, wie sich der Campingplatz füllte. Unser Camp bestand letztlich aus einem Dutzend festivalerfahrenen Campern und Neulingen. Ich ging also frohen Mutes am Dienstag zum Campingplatz Check-In, da ich vorher mit der Presseakkreditierung alles klärte. Die Schlange war Gott sei Dank nicht so lang, nach einer halben Stunde stand ich vorne und wurde prompt wieder weggeschickt. Die Mitarbeiter wussten alle nicht so richtig wohin mit mir. Erst nachdem ich den Wunsch äußerte, mal mit einem aus dem Büro zu sprechen, nahm eine Mitarbeiterin ihr Funkgerät und fragte nach. Ich wurde ins Lagerbüro geschickt und von dort aus zur Sonderkasse. Keiner wusste, wohin mit mir. Also wieder ab zum Lagerbüro, wo man mich dann einfach auf den Campingplatz lies. Erst am Mittwoch wurde ich gebändelt und erhielt meinen Pass. Das hatte ich mir anders vorgestellt, bei anderen Pressevertretern hat es ja auch geklappt. Schwamm drüber, denn ab Mittwoch ging’s erst richtig los.

Was ist mit Eschwege los?

Seit nun drei Jahrzehnten findet das Open Flair Festival auf dem Werdchen in Eschwege statt. Im Nachbericht für 2014 erwähnte ich, dass ich es großartig finde, dass man sich ständig weiterentwickelt. Ich bin immer noch der gleichen Meinung – völlig gleich bei welchem Festival. Das Open Flair hat dieses Jahr ein paar Neuerungen eingebaut, wie zum Beispiel ein zweites Übertragungsscreen links neben der Freibühne, der während eine Band auf der Hr-3 Bühne spielt, das Konzert übertragen kann. Besonders auffallend in diesem Jahr waren auch die überallvertretenden-Fritz-Kola-Menschen.

Die Künstler…

Foto: Harald Sagawe
K.I.Z., Foto: Harald Sagawe

Klar, die Headliner waren für die Meisten unter euch Pflicht. Beatsteaks, Kraftklub, Marteria, Dropkick Murphys, Farin Urlaub Racing Team, Katzenjammer und K.I.Z. Für mich ging es erst am Donnerstag auf zur Seebühne. Liedfett, The Adicts und die Murphys. Bis auf The Adicts standen die genannten Bands auf meiner To-Do-Liste, aber auch die waren schnell dabei. Wer bei den Dropkick Murphys ganz vorne mit dabei war, der kann froh sein, wenn er seine Schuhe noch besitzt, denn die lagen nach dem Konzert kurzweilig zur Genüge umher. Am Freitag ging es dann so richtig los. Seit der Bestätigung der Smith Street Band für das Open Flair, bin ich ein Fan. Bei eben diesen haben sie mich auch überzeugt und warm gemacht, bevor es zu K.I.Z. ging.

Foto: Mario Albrecht
Beatsteaks, Foto: Mario Albrecht

Nach dem eher runtergespielten Konzert hatte ich – aus mir unerklärlichen Gründen – keine Stimme mehr. Leider konnte ich dann bei den Beatsteaks, denen man im Gegensatz zu den vier obigen Jungs anmerkte, dass sie extremst Bock hatten und während der Show immer mehr bekamen, nicht mehr so mit gröhlen, wie die Masse. Liebe Beatsteaks, it was trotzdem fantastic!

Open Flair 2015 Samstag, Künstler, Donots
Donots, Foto: Harald Sagawe

Am Samstag begann schließlich der völlige Abriss. Ich stiefel mit meiner halben Mädchenstimme zu den Donots und war platt. Die Show vor zwei Jahren war schon krass, aber die 2015er liebe Donots, das war Oberklasse! Vielleicht liegts ja am Nachwuchs:-) Ich ging also zurück zum Campingplatz, mit der Hoffnung, dass sich meine Stimme ein bisschen erholt. Was soll ich sagen? Dem war natürlich nicht so, beste Voraussetzung für Kraftklub.

Foto: Stefan Holtzem
Kraftklub, Foto: Stefan Holtzem

War aber irgendwie auch nicht schlimm, denn ich hatte das Gefühl, dass keiner von den vielen Tausend, die um mich standen, noch eine kräftige Stimme hatten. Die Show war aber auch geil. Die Chemnitzer Jungs konnten sich selbst kaum träumen lassen, dass sie einmal als Headliner auf dem Open Flair Flair in Eschwege spielen würden. Festivalchef Alexander Feiertag betont, dass Kraftklub mit dem Open Flair groß geworden sind. Das anschließende mega Feuerwerk war der Kracher! Doch vor Kraftlub kam noch ein von mir sehr geschätzter Musiker, Olli Schulz. Manche Reaktionen zur Bestätigung von Olli waren grandios. „Was? Der Komikerfutzi kommt aufs Flair? Bringt er wenigstens Joko und Klaas mit?“. Dafür, dass er als TV-Entertainer bekannt ist, war seine Show mehr als gut besucht. Das Seebühnen Gelände war gut gefüllt, was mich allerdings bei Olli Schulz nicht verwundert. Hut ab!

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Marteria, Foto: Mario Albrecht

Am Sonntag wollte ich gar nicht so viele Künstler sehen, lediglich das FURT und Marteria. Zu Farin Urlaub brauch man nicht viel sagen, denn der Mann ist und hat einfach Klasse, ebenso wie sein Racing Team. Der Abschlussknaller war Marteria. „Mein erstes Mal Open Flair – wir kommen wieder, versprochen!“, so verabschiedete sich der Rostocker mehrmals. Ich hatte den Eindruck, dass er sichtlich vom Open Flair überrascht war. Marten hatte sich bestimmt ein kleines Familienfestival vorgestellt, doch das Gegenteil stellte sich heraus. Das Publikum flippte in alle Richtungen aus, machte das was dieser großartige Künstler vorne auf der Bühne tat.

Foto: Mario Albrecht
Marsimoto, Foto: Mario Albrecht

Dann kam, wie erwartet, sein Kumpel Marsimoto noch auf die Bühne. Stolze fünf Songs spielte er während das Green Open Flair austickte. Danach kam wieder Marteria und spielte noch ein paar Songs. Er selber war permanent begeistert, was in dem Publikum des Open Flairs steckt. Am Ende seiner Show ging er von der Bühne. Alle warteten gespannt, dass er eine Zugabe gibt. Nichts tat sich, dann hörte man für einen kurzen Moment einen Marsibeat. Kurz darauf ertönte seine Stimme „Leute, wir müssen abbrechen!“. Lieber Marteria, wir warten auf die Zugabe in den kommenden Jahren!

 Was sonst noch?

Habe ich schon erwähnt, dass das Open Flair die geilste Security hat, die ein Festival oder eine Veranstaltung je haben könnte? Nicht? Ihr seid geil! Im letzten Jahr habe ich die Security schon gesondert gelobt, in diesem Jahr hab ichs wieder vor. Bleibt so wie ihr seid, kommt nächstes Jahr wieder und habt genauso viel Spaß bei eurer Arbeit wie in den vergangenen Jahren!

Liebes Open Flair, ich hoffe, mein kleiner Liebesbrief an dich zaubert dir ein Lächeln ins Gesicht! Wir sehen uns!

Falls ihr Lust auf mehr Bilder habt, schaut doch einfach mal in der Open Flair Flickr Galierie nach.

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Manuel Hofmann <![CDATA[So war’s: Isolation Berlin, Die Nerven, Messer auf dem Pop Kultur Berlin Festival]]> http://festivalisten.de/?p=74890 2015-08-31T09:01:19Z 2015-08-28T13:51:06Z Berlin ist Pop Kultur. Und hier hat zumindest fast alles angefangen. Anhand dieser Leitlinie versucht sich das neue Pop Kultur Berlin Festival zu etablieren. Im Berghain. Zum showcasen, netzwerken und Image wahren. Zur erfolgreichen Premiere verhelfen schließlich gerade Bands, die laut und unverhohlen klar machen, genug zu haben – von „dem ganzen Dreck“. Das machen sie mit bisweilen beklemmender Eindringlichkeit: „Ich bin so fett, ich schlitz mich auf. Ich muss aus meinem Körper raus“ („Körper“), brüllt der Sänger von Isolation Berlin ins Mikrofon. Auf einer Bühne im Mainfloor des Berghains stehend, wohlgemerkt, dem eigentlichen Tempel hedonistisch zelebrierter Körperlichkeit. Doch insgesamt präsentiert sich die Band beim Konzert in gelassen-gelähmt wirkender Gleichgültigkeit: „Wir spielen einen Song. Und danach noch ein paar. Und der nächste geht irgendwie so“. Oder so. Es folgt ein Lied über die Depression, den Kampf, morgens aus dem Bett zu kommen, in der Sinnkrise steckend. Vorgetragen changierend zwischen Punk und einer pop’igen NDW-Fröhlichkeit, die einen zweifeln lässt, ob man jetzt wirklich mittanzen sollte zur schonungslos offen vorgetragenen Selbstzerstörung. Eine feste Positionsbestimmung unmöglich. Unerwünscht. In einer Stadt, die zumindest vorgibt, sich fortwährend neu zu erfinden, und doch immer glatter zu werden droht. Weiter geht es Stunden später in der Berghain Kantine, die sich gekonnt urban-industriell präsentiert: Mit ihren metallenen Deckenleuchten und den Tapetenfetzen, die sich von der Decke lösen. Die Nerven stehen zu dritt auf der Bühne. Eine drückende Hitze, der Nebeldunst im Raum, die verbrauchte Luft machen das Konzert zur Belastungsprobe. Für Publikum wie Band, die immer wieder Wasser aus 0,5er Flaschen in den ersten Reihen verspritzt. Die sich entschuldigt für das eigene Spielen, weil es einfach verdammt heiß sei. Und doch geht das ganze Konzert wütend – und vor allem laut – nach vorne. Auch hier werden Selbstzweifel nach außen getragen. Und man meint, es ihnen abnehmen zu können, wenn man sie beobachtet auf der Bühne: Wenn sich absinthgrünes Neonlicht durch den Nebel schneidet und der hagere Sänger auf der Bühne ein wenig ungelenk auf und abwippt. „Ich habe Angst vor Begegenheiten, Ängste vor Situationen, obwohl ich weiß, dass diese Ängste, sich überhaupt nicht lohnen“: „Angst“ beendet schließlich das Set und lässt den Abend mit einigermaßen erfüllter Erschöpfung zu Ende gehen. Einen Tag später holen mich an gleicher Stelle grelle Lichtblitze und verzerrte Gitarren Mourns zurück in Konzertstimmung. Wieder ist es drückend heiß. In den Songpausen hört man das Surren der Lüfter, die klingen wie alte Filmprojektoren, jederzeit kurz davor, ihr Tun endgültig aufzugeben. Messer sollen gleich spielen. Sie bereiten sich auf der Bühne vor, bitten um „zwei Minuten“. „Alex, können wa anfangen?“, fragt der Sänger schließlich, den Blick aufs Mischpult gerichtet. Gute Ansage zum Konzertstart, eigentlich. Mit einer plötzlichen, sicher nicht zufälligen, Assoziation: „Geniale Dilletanten“, ursprünglich aufgeschnappt als Titel einer Ausstellung zu Subkulturen der 1980er in Deutschland. Es die gelungene Nicht-Inszenierung-Inszenierung, die so angenehm hervorsticht. Dabei kann Sänger Hendrik Otremba Frontmann: die Stimme markant, klagend. Der fortwährende Tanz mit dem Mikroständer galant. Die Ansagen gekonnt, vor allem das zum Thema gemachte Nicht-Wissen, wann man eigentlich noch was zu sagen habe im Gefüge des noch unvertrauten neuen Sets. Lieder des kommenden dritten Albums spielt die Band erstmalig live. Manuel Chittka, Perkussionist, ist zwischenzeitlich zum festen Bandmitglied geworden, was das Ganze ausgebreiteter klingen lässt. Der Bogen zu den Nerven und Isolation Berlin? Schnell gespannt, Thema ist das Mit-sich-selbst-klar-kommen: „Und am Ende dieser Worte, werd ich damit sterben müssen, dass ich der bin, der ich bin, und ich werd es bleiben müssen“ („Es gibt etwas“). Am Ende sind es drei unterschiedlich-gleiche Ansätze des Nein-Sagens zu dem, was ist. Und es ist wohltuend zu merken, dass auch das zumindest einen kleinen Ausschnitt dessen zu bilden scheint, was in Berlin als Popkultur begriffen wird.

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Berlin ist Pop Kultur. Und hier hat zumindest fast alles angefangen. Anhand dieser Leitlinie versucht sich das neue Pop Kultur Berlin Festival zu etablieren. Im Berghain. Zum showcasen, netzwerken und Image wahren. Zur erfolgreichen Premiere verhelfen schließlich gerade Bands, die laut und unverhohlen klar machen, genug zu haben – von „dem ganzen Dreck“.

Das machen sie mit bisweilen beklemmender Eindringlichkeit: „Ich bin so fett, ich schlitz mich auf. Ich muss aus meinem Körper raus“ („Körper“), brüllt der Sänger von Isolation Berlin ins Mikrofon. Auf einer Bühne im Mainfloor des Berghains stehend, wohlgemerkt, dem eigentlichen Tempel hedonistisch zelebrierter Körperlichkeit. Doch insgesamt präsentiert sich die Band beim Konzert in gelassen-gelähmt wirkender Gleichgültigkeit: „Wir spielen einen Song. Und danach noch ein paar. Und der nächste geht irgendwie so“. Oder so. Es folgt ein Lied über die Depression, den Kampf, morgens aus dem Bett zu kommen, in der Sinnkrise steckend. Vorgetragen changierend zwischen Punk und einer pop’igen NDW-Fröhlichkeit, die einen zweifeln lässt, ob man jetzt wirklich mittanzen sollte zur schonungslos offen vorgetragenen Selbstzerstörung. Eine feste Positionsbestimmung unmöglich. Unerwünscht. In einer Stadt, die zumindest vorgibt, sich fortwährend neu zu erfinden, und doch immer glatter zu werden droht.

Weiter geht es Stunden später in der Berghain Kantine, die sich gekonnt urban-industriell präsentiert: Mit ihren metallenen Deckenleuchten und den Tapetenfetzen, die sich von der Decke lösen. Die Nerven stehen zu dritt auf der Bühne. Eine drückende Hitze, der Nebeldunst im Raum, die verbrauchte Luft machen das Konzert zur Belastungsprobe. Für Publikum wie Band, die immer wieder Wasser aus 0,5er Flaschen in den ersten Reihen verspritzt. Die sich entschuldigt für das eigene Spielen, weil es einfach verdammt heiß sei. Und doch geht das ganze Konzert wütend – und vor allem laut – nach vorne. Auch hier werden Selbstzweifel nach außen getragen. Und man meint, es ihnen abnehmen zu können, wenn man sie beobachtet auf der Bühne: Wenn sich absinthgrünes Neonlicht durch den Nebel schneidet und der hagere Sänger auf der Bühne ein wenig ungelenk auf und abwippt. „Ich habe Angst vor Begegenheiten, Ängste vor Situationen, obwohl ich weiß, dass diese Ängste, sich überhaupt nicht lohnen“: „Angst“ beendet schließlich das Set und lässt den Abend mit einigermaßen erfüllter Erschöpfung zu Ende gehen.

Einen Tag später holen mich an gleicher Stelle grelle Lichtblitze und verzerrte Gitarren Mourns zurück in Konzertstimmung. Wieder ist es drückend heiß. In den Songpausen hört man das Surren der Lüfter, die klingen wie alte Filmprojektoren, jederzeit kurz davor, ihr Tun endgültig aufzugeben. Messer sollen gleich spielen. Sie bereiten sich auf der Bühne vor, bitten um „zwei Minuten“. „Alex, können wa anfangen?“, fragt der Sänger schließlich, den Blick aufs Mischpult gerichtet. Gute Ansage zum Konzertstart, eigentlich. Mit einer plötzlichen, sicher nicht zufälligen, Assoziation: „Geniale Dilletanten“, ursprünglich aufgeschnappt als Titel einer Ausstellung zu Subkulturen der 1980er in Deutschland. Es die gelungene Nicht-Inszenierung-Inszenierung, die so angenehm hervorsticht. Dabei kann Sänger Hendrik Otremba Frontmann: die Stimme markant, klagend. Der fortwährende Tanz mit dem Mikroständer galant. Die Ansagen gekonnt, vor allem das zum Thema gemachte Nicht-Wissen, wann man eigentlich noch was zu sagen habe im Gefüge des noch unvertrauten neuen Sets. Lieder des kommenden dritten Albums spielt die Band erstmalig live. Manuel Chittka, Perkussionist, ist zwischenzeitlich zum festen Bandmitglied geworden, was das Ganze ausgebreiteter klingen lässt. Der Bogen zu den Nerven und Isolation Berlin? Schnell gespannt, Thema ist das Mit-sich-selbst-klar-kommen: „Und am Ende dieser Worte, werd ich damit sterben müssen, dass ich der bin, der ich bin, und ich werd es bleiben müssen“ („Es gibt etwas“).

Am Ende sind es drei unterschiedlich-gleiche Ansätze des Nein-Sagens zu dem, was ist. Und es ist wohltuend zu merken, dass auch das zumindest einen kleinen Ausschnitt dessen zu bilden scheint, was in Berlin als Popkultur begriffen wird.

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Steffen Neumeister <![CDATA[So war’s: Farin Urlaub Racing Team in Berlin]]> http://festivalisten.de/?p=74874 2015-08-21T17:37:20Z 2015-08-21T13:17:12Z Urlaub in der Wuhlheide. Klingt für den Unwissenden erst mal nach sterbenslangweiligem Familienausflug. Eingeweihte wissen jedoch: Wer da nicht hingeht, der ist selber Schuld. Heimspiel im weiten Rund der Wuhlheide. Farin Urlaub und sein Racing Team sind Zuhause und könnten sich entspannt zurücklehnen und gepflegt die Füße auf den Tisch legen, denn das Publikum am heutigen Abend ist gewillt das Blatt selbst in die Hand zu nehmen. Doch wer den großen, blonden kennt, der weiß, dass er sich nicht die Butter vom Brot nehmen lässt. Wie ein Diktator mit zu viel Quatsch in der Rübe scheucht er seine Folgschaft von einer Mitmachaktion zur nächsten. Untermalt von Songs, die perfekt zu diesem schönen Spätsommerabend passen. Farin Urlaub, seit nun 14 Jahren mit Solokarriere, selbstsändig mittlerweile sogar besser als mit seinem Hauptarbeitgeber, Musiker, Autor, Fotograf, unnahbar abseits und unfassbar sympathisch auf der Bühne. Ein paar Eckdaten zu diesem Menschen, der nun seit mehr als 30 Jahren auf der Bühne steht und dabei immernoch wirkt wie ein etwas zu alberner 17 Jähriger. Er singt Lieder über 1000 Jahre schlechten Sex genauso inbrünstig wie Songs in denen er Rassisten anprangert und die Machenschaften unseres Staates demaskiert. Farin Urlaub scheint ein Alleskönner zu sein. Bis auf eine sache: Schlechte Konzerte spielt er nicht. Grade nicht hier in Berlin, wenn knapp 15.000 Menschen seiner Einladung folgen. Weit über zwei Stunden inklusive zweier Zugaben bietet er das meistmöglichste für das gezahlte Eintrittsgeld. Ein fairer Diktator also. Und wenn dann mal wieder die Laola durchs Stadion schwappt oder tausende Menschen die linke Faust in die Luft reißen und inbrünstig „Zwickau!“ brüllen, dann kann Farin Urlaub sich sicher sein, dass er da grade irgendwie etwas richtig macht. Setlist: Was Die Welt Jetzt Braucht Glücklich Ich Gehöre Nicht Dazu Klasse Am Strand Herz? Verloren Porzellan Augenblick 1000 Jahre Schlechten Sex 3000 iDisco Unscharf Sommer Der Ziemlich Okaye Popsong Newton Hatte Recht Das Traurigste Niemals OK Immer Dabei Dynamit Die Leiche Zehn Alle Dasselbe Petze Trotzdem Unter Wasser Keine Angst Karten Wo Ist Das Problem? Abschiedslied Zehn Reprise

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Urlaub in der Wuhlheide. Klingt für den Unwissenden erst mal nach sterbenslangweiligem Familienausflug. Eingeweihte wissen jedoch: Wer da nicht hingeht, der ist selber Schuld.

Das Farin Urlaub Racing Team in Berlin - Alle Fotos: Steffen Neumeister
Das Farin Urlaub Racing Team in Berlin – Alle Fotos: Steffen Neumeister

Heimspiel im weiten Rund der Wuhlheide. Farin Urlaub und sein Racing Team sind Zuhause und könnten sich entspannt zurücklehnen und gepflegt die Füße auf den Tisch legen, denn das Publikum am heutigen Abend ist gewillt das Blatt selbst in die Hand zu nehmen. Doch wer den großen, blonden kennt, der weiß, dass er sich nicht die Butter vom Brot nehmen lässt. Wie ein Diktator mit zu viel Quatsch in der Rübe scheucht er seine Folgschaft von einer Mitmachaktion zur nächsten. Untermalt von Songs, die perfekt zu diesem schönen Spätsommerabend passen.

Farin Urlaub, seit nun 14 Jahren mit Solokarriere, selbstsändig mittlerweile sogar besser als mit seinem Hauptarbeitgeber, Musiker, Autor, Fotograf, unnahbar abseits und unfassbar sympathisch auf der Bühne. Ein paar Eckdaten zu diesem Menschen, der nun seit mehr als 30 Jahren auf der Bühne steht und dabei immernoch wirkt wie ein etwas zu alberner 17 Jähriger.

Er singt Lieder über 1000 Jahre schlechten Sex genauso inbrünstig wie Songs in denen er Rassisten anprangert und die Machenschaften unseres Staates demaskiert. Farin Urlaub scheint ein Alleskönner zu sein. Bis auf eine sache: Schlechte Konzerte spielt er nicht. Grade nicht hier in Berlin, wenn knapp 15.000 Menschen seiner Einladung folgen. Weit über zwei Stunden inklusive zweier Zugaben bietet er das meistmöglichste für das gezahlte Eintrittsgeld. Ein fairer Diktator also. Und wenn dann mal wieder die Laola durchs Stadion schwappt oder tausende Menschen die linke Faust in die Luft reißen und inbrünstig „Zwickau!“ brüllen, dann kann Farin Urlaub sich sicher sein, dass er da grade irgendwie etwas richtig macht.

Setlist:
Was Die Welt Jetzt Braucht
Glücklich
Ich Gehöre Nicht Dazu
Klasse
Am Strand
Herz? Verloren
Porzellan
Augenblick
1000 Jahre Schlechten Sex
3000
iDisco
Unscharf
Sommer
Der Ziemlich Okaye Popsong
Newton Hatte Recht
Das Traurigste
Niemals
OK
Immer Dabei
Dynamit
Die Leiche
Zehn
Alle Dasselbe
Petze
Trotzdem

Unter Wasser
Keine Angst
Karten

Wo Ist Das Problem?
Abschiedslied
Zehn Reprise

FURT_BERLIN-6 FURT_BERLIN-12 FURT_BERLIN-11 FURT_BERLIN-9 FURT_BERLIN-8 FURT_BERLIN-2 Das Farin Urlaub Racing Team in Berlin - Alle Fotos: Steffen Neumeister FURT_BERLIN-3 FURT_BERLIN-4 FURT_BERLIN-5

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Steffen Neumeister <![CDATA[Frank Turner kommt im September auf Clubtour]]> http://festivalisten.de/?p=74859 2015-08-12T08:16:59Z 2015-08-12T08:16:59Z Mehr als 1700 Shows hat Frank Turner schon auf dem Tacho. Vom Fußballstadion bis zur Eckkneipe war alles dabei. Nun geht es für den sympathischen Briten in die deutschen Clubs. Letzte Woche erschien Frank Turners neues Album Positive Songs For Negative People. Dieses will natürlich promotet werden. Wer Frank Turner kennt der weiß, dass es da keinen anderen Weg gibt als es live zu spielen. Also macht er sich, rund ums Rock am See Festival, auf in die deutschen Clubs. Mal mit, mal ohne seine Band The Sleeping Souls. 03.09.2015 Köln, Underground (mit The Sleeping Souls) 05.09.2015 München, Strom (mit The Sleeping Souls) 06.09.2015 Wiesbaden, Kesselhaus (Solo) 08.09.2015 Hamburg, Hedi (Solo) 09.092015 Berlin, Escobar (Solo) Ticktets für die Konzerte gibt es ab kommendem Freitag, 10Uhr via FKP Scorpio.

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Mehr als 1700 Shows hat Frank Turner schon auf dem Tacho. Vom Fußballstadion bis zur Eckkneipe war alles dabei. Nun geht es für den sympathischen Briten in die deutschen Clubs.

Letzte Woche erschien Frank Turners neues Album Positive Songs For Negative People. Dieses will natürlich promotet werden. Wer Frank Turner kennt der weiß, dass es da keinen anderen Weg gibt als es live zu spielen. Also macht er sich, rund ums Rock am See Festival, auf in die deutschen Clubs. Mal mit, mal ohne seine Band The Sleeping Souls.

03.09.2015 Köln, Underground (mit The Sleeping Souls)
05.09.2015 München, Strom (mit The Sleeping Souls)
06.09.2015 Wiesbaden, Kesselhaus (Solo)
08.09.2015 Hamburg, Hedi (Solo)
09.092015 Berlin, Escobar (Solo)

Ticktets für die Konzerte gibt es ab kommendem Freitag, 10Uhr via FKP Scorpio.

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Thomas Peter <![CDATA[Quo vadis Rock am Ring? Mendig steht 2016 auf der Kippe]]> http://festivalisten.de/?p=74845 2015-08-06T09:50:09Z 2015-08-06T09:23:40Z Gegenüber unserem Magazin gab man sich seitens der Marek Lieberberg Konzertagentur am Dienstag noch zugeknöpft. Über die Zukunft von Marek Lieberberg und Sohn Andre könne man sich erst zum 1.1.2016 äussern. Dann wechseln die Herren die Büros und arbeiten fortan in führender Position für die Konkurrenz Live Nation. In Auftrag des US-amerikanischen Medienunternehmens wird eine Deutsche Dependance eröffnet, die Festivals und Konzerte ausrichten soll. Ziel: Eine ähnlich dominante Rolle einzunehmen wie in Amerika oder England, wo Live Nation zu Wochenanfang durch den Kauf der MAMA Group zahlreiche weitere Festivals unter Kontrolle gebracht hat. Man scheint also europaweit einen massiven Expansionskurs einzuleiten. Meine Frage an MLKs Pressebüro war, welche Rolle die Lieberbergs in der Zukunft von Rock am Ring und all den anderen MLK-Festivals spielen werden. Jetzt und über 2015 hinaus. Die Antwort fiel karg aus, wurde durch eine gestrige Presseerklärung allerdings interpretationsfähiger. Mainz massiv unter Druck gesetzt Marek und André Lieberberg arbeiten im Einvernehmen mit Klaus Peter Schulenberg, Vorstandsvorsitzender Eventim, bereits mit Nachdruck an Rock am Ring 2016, heisst es da. In den nächsten Sätzen allerdings wird diese Bestimmheit untergraben: „Voraussetzung für die erwartete Fortsetzung des Festivals auf dem Flugplatz Mendig ist nach deren gemeinsamer Auffassung, dass die Auflagen wirtschaftlich vertretbar sind und durch Konversionsmaßnahmen erhebliche Erleichterungen für die zukünftige Durchführung erreicht werden. Der Vorverkauf für Rock am Ring 2016 ist unter diesen Prämissen für September 2015 geplant.“ Heisst nichts anderes als: Liebes Land Rheinland-Pfalz, entweder ihr macht es für uns in Mendig billiger und besser, oder wir sind weg. Und zwar pronto, denn wir wollen in einem Monat mit dem Vorverkauf beginnen. Ins Bild passt, dass sich die neuen Nürburgring-Eigner und Lieberbergs wieder angenähert haben sollen. Mehr noch. Nürburgring-Chef Schumacher hat jüngst eingestanden, es sei ein Fehler gewesen Rock am Ring ziehen zu lassen. Könnte Rock am Ring also schon 2016 wieder an den Ring zurückziehen? Oder planen Lieberbergs mit der Location für ihren neuen Job bei Live Nation Concerts Germany? Und was würde dann im Falle eines Mendig-Ausstiegs mit Rock am Ring passieren? Die Politik in Mainz könnte letztlich der schwarze Peter zugeschoben werden, wenn Rock am Ring 2016 überhaupt nicht stattfinden sollte. Es wäre für Marek und Andre eine feine Exit Strategie und der Scherbenhaufen bei der Konkurrenz würde den Start in den neuen Job erleichtern. Das Lame Duck Szenario Für den Aussenstehenden ist es eigentlich nicht einzusehen, warum sich Andre Lieberberg im Booking und Marek Lieberberg in der Organisation noch einmal bis Ende Dezember den Hintern aufreissen sollten, wo doch Rock am Ring im Juni 2016 schon ohne sie stattfindet. Warum einen zukünftigen, direkten Konkurrenten mit einem guten Billing versorgen, wenn man spätestens 2017 selber auf dem Markt der Grossfestivals mitmischen will? Und von der anderen Seite her betrachtet: Welcher Chef würde seinem leitenden Angestellten, dessen Wechsel zur Konkurrenz feststeht, eine solche Aufgabe anvertrauen? Zu viele Fragezeichen Eventim, der Eigner von MLK, hat verlauten lassen, man wolle sich zukünftig mehr aufs Ticketing und speziell das im Ausland fokussieren. Gleichzeitig sollen Rock am Ring und Rock im Park fortgeführt werden. 150000 Menschen zur Konkurrenz schicken wäre ja auch dämlich. Selbst wenn Festivals nicht die goldene Melkkuh sind, als die sie immer hingestellt werden. Lieberbergs sind aus der Rock am Ring-Geschichte raus, spätestens am 1.1.2016. Das scheint klar, auch wenn es öffentlich anders kommuniziert wird: Möglicherweise werden ihre Aufgaben aber demnächst schon von einem Schattenkabinet bekleidet, das erst zum Jahresanfang vorgestellt wird. Unklar ist, was mit dem restlichen MLK-Festivalportfolio passiert. Da wären das auf einen Tag abgespeckte RockNHeim, die Rock im Sektor Premiere und das überaus erfolgreiche Elektrofestival SonneMondSterne zu nennen. Auch weiss niemand, ob Lieberbergs ihr Bandportfolio nicht zu grossen Teilen wird zu Live Nation transferieren können. Campino von den Toten Hosen kommt da sofort ins Gedächtnis. Er hatte sich beim Nürburgringabschied mit einem „Wo Marek Lieberberg hingeht, sind wir auch“ klar positioniert. Es gibt sicher ein Duzend renomierter, internationale Acts, die von Lieberbergs aufgebaut und gestützt wurden und diesem Beispiel folgen. Die Frage ist auch: Wird Live Nation gleich 2016 versuchen neue Festivals aus dem Boden zu stampfen, oder gönnt man sich ein Jahr Planungsvorlauf und steigt dann 2017 massiv in den Markt ein? Faktisch haben wir im Moment nur ein paar lose Puzzelteile, aus denen sich kein Gesamtbild zusammenbasteln lässt. Nur so viel ist sicher: Die Szene bleibt vor weiteren Umwälzungen nicht verschont. Der Winter dürfte interessant werden. Major Wars können keinen kalt lassen Noch ein Wort an alle Festivalromantiker, die -wie auf Facebook aufgeworfen- denken, man solle kleine Festivals unterstützen und die Majors doch ihre Kriege ausfechten lassen. Schon dieses Jahr hat der mit viel Geld unterfütterte Markteintritt der DEAG das Leben und Booking der Kleinen massiv erschwert. Sollten DEAG und MLK am Ball bleiben und weiter soviel Geld in den Markt pumpen und mit Live Nation neben FKP Scorpio ein weiterer potenter Veranstalter auftreten, die Situation für die mittelgrossen und kleinen Festivals würde sich noch einmal massiv verschlechtern!

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Gegenüber unserem Magazin gab man sich seitens der Marek Lieberberg Konzertagentur am Dienstag noch zugeknöpft. Über die Zukunft von Marek Lieberberg und Sohn Andre könne man sich erst zum 1.1.2016 äussern. Dann wechseln die Herren die Büros und arbeiten fortan in führender Position für die Konkurrenz Live Nation.

In Auftrag des US-amerikanischen Medienunternehmens wird eine Deutsche Dependance eröffnet, die Festivals und Konzerte ausrichten soll. Ziel: Eine ähnlich dominante Rolle einzunehmen wie in Amerika oder England, wo Live Nation zu Wochenanfang durch den Kauf der MAMA Group zahlreiche weitere Festivals unter Kontrolle gebracht hat. Man scheint also europaweit einen massiven Expansionskurs einzuleiten.

Meine Frage an MLKs Pressebüro war, welche Rolle die Lieberbergs in der Zukunft von Rock am Ring und all den anderen MLK-Festivals spielen werden. Jetzt und über 2015 hinaus. Die Antwort fiel karg aus, wurde durch eine gestrige Presseerklärung allerdings interpretationsfähiger.

Mainz massiv unter Druck gesetzt

Marek und André Lieberberg arbeiten im Einvernehmen mit Klaus Peter Schulenberg, Vorstandsvorsitzender Eventim, bereits mit Nachdruck an Rock am Ring 2016, heisst es da. In den nächsten Sätzen allerdings wird diese Bestimmheit untergraben: „Voraussetzung für die erwartete Fortsetzung des Festivals auf dem Flugplatz Mendig ist nach deren gemeinsamer Auffassung, dass die Auflagen wirtschaftlich vertretbar sind und durch Konversionsmaßnahmen erhebliche Erleichterungen für die zukünftige Durchführung erreicht werden. Der Vorverkauf für Rock am Ring 2016 ist unter diesen Prämissen für September 2015 geplant.“

Heisst nichts anderes als: Liebes Land Rheinland-Pfalz, entweder ihr macht es für uns in Mendig billiger und besser, oder wir sind weg. Und zwar pronto, denn wir wollen in einem Monat mit dem Vorverkauf beginnen.

Ins Bild passt, dass sich die neuen Nürburgring-Eigner und Lieberbergs wieder angenähert haben sollen. Mehr noch. Nürburgring-Chef Schumacher hat jüngst eingestanden, es sei ein Fehler gewesen Rock am Ring ziehen zu lassen.

Könnte Rock am Ring also schon 2016 wieder an den Ring zurückziehen? Oder planen Lieberbergs mit der Location für ihren neuen Job bei Live Nation Concerts Germany? Und was würde dann im Falle eines Mendig-Ausstiegs mit Rock am Ring passieren?

Die Politik in Mainz könnte letztlich der schwarze Peter zugeschoben werden, wenn Rock am Ring 2016 überhaupt nicht stattfinden sollte. Es wäre für Marek und Andre eine feine Exit Strategie und der Scherbenhaufen bei der Konkurrenz würde den Start in den neuen Job erleichtern.

Das Lame Duck Szenario

Für den Aussenstehenden ist es eigentlich nicht einzusehen, warum sich Andre Lieberberg im Booking und Marek Lieberberg in der Organisation noch einmal bis Ende Dezember den Hintern aufreissen sollten, wo doch Rock am Ring im Juni 2016 schon ohne sie stattfindet.

Warum einen zukünftigen, direkten Konkurrenten mit einem guten Billing versorgen, wenn man spätestens 2017 selber auf dem Markt der Grossfestivals mitmischen will?

Und von der anderen Seite her betrachtet: Welcher Chef würde seinem leitenden Angestellten, dessen Wechsel zur Konkurrenz feststeht, eine solche Aufgabe anvertrauen?

Zu viele Fragezeichen

Eventim, der Eigner von MLK, hat verlauten lassen, man wolle sich zukünftig mehr aufs Ticketing und speziell das im Ausland fokussieren. Gleichzeitig sollen Rock am Ring und Rock im Park fortgeführt werden. 150000 Menschen zur Konkurrenz schicken wäre ja auch dämlich. Selbst wenn Festivals nicht die goldene Melkkuh sind, als die sie immer hingestellt werden.

Lieberbergs sind aus der Rock am Ring-Geschichte raus, spätestens am 1.1.2016. Das scheint klar, auch wenn es öffentlich anders kommuniziert wird: Möglicherweise werden ihre Aufgaben aber demnächst schon von einem Schattenkabinet bekleidet, das erst zum Jahresanfang vorgestellt wird.

Unklar ist, was mit dem restlichen MLK-Festivalportfolio passiert. Da wären das auf einen Tag abgespeckte RockNHeim, die Rock im Sektor Premiere und das überaus erfolgreiche Elektrofestival SonneMondSterne zu nennen.

Auch weiss niemand, ob Lieberbergs ihr Bandportfolio nicht zu grossen Teilen wird zu Live Nation transferieren können. Campino von den Toten Hosen kommt da sofort ins Gedächtnis. Er hatte sich beim Nürburgringabschied mit einem „Wo Marek Lieberberg hingeht, sind wir auch“ klar positioniert.
Es gibt sicher ein Duzend renomierter, internationale Acts, die von Lieberbergs aufgebaut und gestützt wurden und diesem Beispiel folgen.

Die Frage ist auch: Wird Live Nation gleich 2016 versuchen neue Festivals aus dem Boden zu stampfen, oder gönnt man sich ein Jahr Planungsvorlauf und steigt dann 2017 massiv in den Markt ein?

Faktisch haben wir im Moment nur ein paar lose Puzzelteile, aus denen sich kein Gesamtbild zusammenbasteln lässt. Nur so viel ist sicher: Die Szene bleibt vor weiteren Umwälzungen nicht verschont. Der Winter dürfte interessant werden.

Major Wars können keinen kalt lassen

Noch ein Wort an alle Festivalromantiker, die -wie auf Facebook aufgeworfen- denken, man solle kleine Festivals unterstützen und die Majors doch ihre Kriege ausfechten lassen. Schon dieses Jahr hat der mit viel Geld unterfütterte Markteintritt der DEAG das Leben und Booking der Kleinen massiv erschwert.

Sollten DEAG und MLK am Ball bleiben und weiter soviel Geld in den Markt pumpen und mit Live Nation neben FKP Scorpio ein weiterer potenter Veranstalter auftreten, die Situation für die mittelgrossen und kleinen Festivals würde sich noch einmal massiv verschlechtern!

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Thomas Peter <![CDATA[Taubertal 2015 gilt jetzt als ausverkauft]]> http://festivalisten.de/?p=74841 2015-08-04T16:52:07Z 2015-08-04T16:48:52Z Kommende Woche gilt es das 20jährige Jubiläum zu feiern. Logisch, dass das Taubertal zu diesem Anlass wie schon in den Jahren zuvor ausverkauft ist. Heute wird der Shop geschlossen – ein Hintertürchen aber bleibt. Am Donnerstag um 16 Uhr kehrt ein kleines Kontingent von stornierten/nicht-bezahlten Dauerkarten und Versandrückläufern in den Shop der Hirsch GbR zurück. Darunter könnten auch ein paar Tageskarten für Samstag und Sonntag sein. Der Freitag, so Veranstalter Volker Hirsch, sei schon komplett dicht. An jenem Eröffnungstag spielen Farin Urlaub, Kraftklub und The Offspring auf der Hauptbühne. Samstags gehören Marteria, Madsen, Against Me! und Funeral For A Friend zu den Highlights. Beatsteaks, Dropkick Murphys, Kyle Gas Band und AnnenMayKantereit lassen das Jubiläum sonntags ausklingen.

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Kommende Woche gilt es das 20jährige Jubiläum zu feiern. Logisch, dass das Taubertal zu diesem Anlass wie schon in den Jahren zuvor ausverkauft ist. Heute wird der Shop geschlossen – ein Hintertürchen aber bleibt.

Am Donnerstag um 16 Uhr kehrt ein kleines Kontingent von stornierten/nicht-bezahlten Dauerkarten und Versandrückläufern in den Shop der Hirsch GbR zurück. Darunter könnten auch ein paar Tageskarten für Samstag und Sonntag sein. Der Freitag, so Veranstalter Volker Hirsch, sei schon komplett dicht.

An jenem Eröffnungstag spielen Farin Urlaub, Kraftklub und The Offspring auf der Hauptbühne. Samstags gehören Marteria, Madsen, Against Me! und Funeral For A Friend zu den Highlights. Beatsteaks, Dropkick Murphys, Kyle Gas Band und AnnenMayKantereit lassen das Jubiläum sonntags ausklingen.

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Thomas Peter <![CDATA[Highfield 2015: Noch 5000 Tickets verfügbar – Grüner Wohnen Anmeldung nochmal geöffnet]]> http://festivalisten.de/?p=74839 2015-08-04T10:35:03Z 2015-08-04T10:35:03Z Nächste Woche schon ruft das Highfield wieder Festivalisten im Leipziger Hinterland zusammen. Mit 5000 verfügbaren Tickets schickt sich das Festival an, den erstmaligen Ausverkauf am neuen Standort aus dem Vorjahr zu bestätigen. 5000 Tickets im Verkauf Die Kapazität des Highfield liegt bei ca. 25000 Besucher. Bei 5000 nicht verkauften 3-Tageskarten sind bisher demnach rund 20000 an den Festivalisten gebracht worden. Kurzentschlossene greifen für 121 Euro zur Dauerkarte, oder schauen für 71 Euro nur einen Tag vorbei. Wer wann spielt verrät die Festivalhomepage. Grüner Wohnen nochmal geöffnet In Sachen Camping ergibt sich kurzfristig noch einmal die Möglichkeit Mordor alias den normalen Campingplatz hinter sich zu lassen und sich auf Grüner Wohnen einzubuchen. Das nötige Onlineinterface wurde heute nochmal geöffnet, weil die Green Camping-Flächen ausgeweitet wurden.

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Nächste Woche schon ruft das Highfield wieder Festivalisten im Leipziger Hinterland zusammen. Mit 5000 verfügbaren Tickets schickt sich das Festival an, den erstmaligen Ausverkauf am neuen Standort aus dem Vorjahr zu bestätigen.

5000 Tickets im Verkauf

Die Kapazität des Highfield liegt bei ca. 25000 Besucher. Bei 5000 nicht verkauften 3-Tageskarten sind bisher demnach rund 20000 an den Festivalisten gebracht worden.

Kurzentschlossene greifen für 121 Euro zur Dauerkarte, oder schauen für 71 Euro nur einen Tag vorbei.
Wer wann spielt verrät die Festivalhomepage.

Grüner Wohnen nochmal geöffnet

In Sachen Camping ergibt sich kurzfristig noch einmal die Möglichkeit Mordor alias den normalen Campingplatz hinter sich zu lassen und sich auf Grüner Wohnen einzubuchen. Das nötige Onlineinterface wurde heute nochmal geöffnet, weil die Green Camping-Flächen ausgeweitet wurden.

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Thomas Peter <![CDATA[Wacken 2016 ausverkauft – 75000 Tickets in 22 Stunden abgesetzt]]> http://festivalisten.de/?p=74813 2015-08-03T20:40:39Z 2015-08-03T20:09:49Z Kann man es einen kleinen Denkzettel nennen? Nicht wirklich. Statt 12 Stunden wie im Vorjahr hat es heuer eben 22 Stunden von Anfang bis Ende des Vorverkaufs gedauert. Unter dem Strich bleibt das Ergebnis der absolute Wahnsinn: Alle 75000 Wacken Tickets sind binnen eines Tages an den Festivalisten gebracht. Investitionen in die Serverkapazität machten zudem das Shopping auf metaltix.com zu einem weit weniger schmerzlichen Erlebnis. Vorzeitiger Ausverkauf, dieses Kunststück gelingt dem Festival nun schon im elften Jahr in Folge. Doch erst seit den 2010er Jahren hat man quasi keinen Spielraum mehr uninformiert oder zögerlich zu sein. Preiserhöhung und Matsch haben keinen echten Einfluss auf Nachfrage Der 10 Euro Aufschlag pro Karte im Vergleich zum Vorjahr hatte keinen Einfluss auf das Kaufverhalten der Fans. Auch der allgegenwärtige, feuchte Matsch des vergangenen Wochenendes konnte die Massen nicht abschrecken. Im Gegenteil: Der 2014 gerade frisch aufgestellte Vorverkaufsrekord von 12 Stunden wurde zwar verpasst. Binnen 22 Stunden waren alle 75000 Wochenendkarten vergriffen – was mehr als sportlich ist. Einen ähnlichen Run auf Tickets kann in Deutschland maximal die Fusion vorweisen. Uns Festivalisten kann diese beständige Entwicklung hin zum Turboausverkauf aus dreierlei Hinsicht sowieso nicht gefallen. Zum einen ebnet sie den Boden für weitere Preissteigerungen – denn die Wacken-Jünger scheinen bedenkenlos zuzugreifen, egal zu welchem Preis. Sie senden damit ein desaströses Signal an den Veranstalter: theoretisch tun und lassen zu können was er möchte. Das gilt auch fürs Booking. Man stelle sich vor, das Wacken würde nicht jedes Mal innerhalb eines Tages ausverkaufen. Der Druck auf die Booking-Abteilung wäre ein anderer. Zöge sich die Verkaufsphase über Wochen und Monate hin, würde man sich mittelfristig um den ein oder anderen Top-Act mehr kümmern müssen. Ein weiterer Aspekt: Als potentieller Wackenbesucher wird man in immer kürzeren Zeiträumen zu einer Kaufentscheidung gezwungen. Wer die lächerlich kurze Verkaufsphase verpasst, muss auf eine Warteliste/Tauschbörse hoffen oder sich sein Ticket über graue Kanäle ziehen. Serverpower verkürzt Verkaufsphase und schont die Nerven Eigentlich schien heute Morgen alles seinen gewohnten Trott zu gehen. 15 Minuten vor dem Verkaufsstart um 0 Uhr waren die Server des Kartenverkäufers nicht zu erreichen. Wahrscheinlich aber nur, weil das Shopsystem für den Ansturm fit machte wurde. Nach ruckeligem Start lief der Vorverkauf dann nämlich wie am Schnürchen. Selbst wenn der Load Balancer alias Warteschleife einen beim ersten Mal rauskegelte – spätestens beim zweiten Versuch landete man auf der Metaltix-Startseite und konnte sich zu den Ticketangeboten durchhangeln. Ab 1:30 Uhr war der Bestellprozess per Direktlink in den Shop sogar stabil und ohne Wartezeit machbar. Immer wieder wurden auch X-Mas Tickets freigeschaltet, obwohl sie ab 0:20 Uhr offiziell als ausverkauft galten. Wie das sein kann? Es handelte sich um Karten, die zwar den Weg in Warenkörbe gefunden hatten, aber innerhalb der Reservierungsfrist nicht final gekauft wurden. Nach 10 Minuten ohne Abschluss wanderten diese Tickets automatisch in den Wiederverkauf. Wenn man den auf hohem Niveau jammern möchte: Fürs nächste Jahr wären prominent platzierte Direktlinks zu den beiden Wacken-Kartenkategorien auf der Startseite von Metaltix.com wünschenswert. Schliesslich dürften es sich bei 95 Prozent aller Bestellungen am heutigen Tag um Wacken-Karten gehandelt haben. 45000 Karten in 90 Minuten Ohne die traditionelle Downtime nach 0 Uhr verlief die Startphase des Vorverkaufs nochmal wesentlich fulminanter an als im Vorjahr. Nach 20 Minuten waren die X-Mas Pakete weg, die 45000er Marke wurde laut Organisatoren gegen 1:30 Uhr durchbrochen. Bis dahin hatten minütlich im Schnitt 500 Dauerkarten pro Minute den Besitzer gewechselt. Die letzten 30000 Karten sollten ein wenig länger Bestand haben. Gegen 22 Uhr sind nun allerdings auch die letzten Dauerkarten vergeben, der Ausverkauf da. An den letzten 10000 Karten hat man 14 Stunden verkauft – vielleicht eine zarte Andeutung, dass zukünftige Preiserhöhungen die Verkaufsphase auch mal wieder über die 24 Stunden Grenze katapultieren könnten. Auch wenn die Nachfrage auf den letzten Metern etwas ausdünnte: Letztlich war der Wacken Vorverkauf wieder eine absolute Demonstration der Stärke. Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen: In 22 Stunden hat das Festival von seinen Besuchern 14,15 Million Euro eingesammelt. Optionen für Leerausgänger Noch ist nichts verloren und der Grau/Schwarzmarkt nicht die einzige Option. Wie jedes Jahr wird es auch heuer Rückläufer wegen doppelter Bestellungen und Stornierungen auf Grund nicht eingegangener Zahlungen geben. Im letzten Jahr richtete das Wacken für Interessenten solcher Remittenden online eine Warteliste ein. Es ist davon auszugehen, dass dies wieder geschehen wird. Später im Jahr wird man seine nicht benötigten Tickets auf wacken.com in der Kartentauschbörse abstossen können. Zum aufgedruckten Preis, versteht sich.   Wacken 2016 Termin: 04.08. – 06.08.2016 Tickets: ausverkauft! Bands: Blind Guardian, Ministry, Steel Panther, Eluveitie, Dragonforce, Callejon, Axel Rudi Pell, Legion of the Damned, Orden Ogan, Orphaned Land, Borknagar, Eskimo Callboy, Henry Rollins (Spoken Word), Therion, Unisonic, Kylesa, Pyogenesis

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Kann man es einen kleinen Denkzettel nennen? Nicht wirklich. Statt 12 Stunden wie im Vorjahr hat es heuer eben 22 Stunden von Anfang bis Ende des Vorverkaufs gedauert. Unter dem Strich bleibt das Ergebnis der absolute Wahnsinn: Alle 75000 Wacken Tickets sind binnen eines Tages an den Festivalisten gebracht. Investitionen in die Serverkapazität machten zudem das Shopping auf metaltix.com zu einem weit weniger schmerzlichen Erlebnis. Vorzeitiger Ausverkauf, dieses Kunststück gelingt dem Festival nun schon im elften Jahr in Folge. Doch erst seit den 2010er Jahren hat man quasi keinen Spielraum mehr uninformiert oder zögerlich zu sein.

Preiserhöhung und Matsch haben keinen echten Einfluss auf Nachfrage

Der 10 Euro Aufschlag pro Karte im Vergleich zum Vorjahr hatte keinen Einfluss auf das Kaufverhalten der Fans. Auch der allgegenwärtige, feuchte Matsch des vergangenen Wochenendes konnte die Massen nicht abschrecken. Im Gegenteil: Der 2014 gerade frisch aufgestellte Vorverkaufsrekord von 12 Stunden wurde zwar verpasst. Binnen 22 Stunden waren alle 75000 Wochenendkarten vergriffen – was mehr als sportlich ist. Einen ähnlichen Run auf Tickets kann in Deutschland maximal die Fusion vorweisen.

Uns Festivalisten kann diese beständige Entwicklung hin zum Turboausverkauf aus dreierlei Hinsicht sowieso nicht gefallen.
Zum einen ebnet sie den Boden für weitere Preissteigerungen – denn die Wacken-Jünger scheinen bedenkenlos zuzugreifen, egal zu welchem Preis. Sie senden damit ein desaströses Signal an den Veranstalter: theoretisch tun und lassen zu können was er möchte.
Das gilt auch fürs Booking. Man stelle sich vor, das Wacken würde nicht jedes Mal innerhalb eines Tages ausverkaufen. Der Druck auf die Booking-Abteilung wäre ein anderer. Zöge sich die Verkaufsphase über Wochen und Monate hin, würde man sich mittelfristig um den ein oder anderen Top-Act mehr kümmern müssen.
Ein weiterer Aspekt: Als potentieller Wackenbesucher wird man in immer kürzeren Zeiträumen zu einer Kaufentscheidung gezwungen. Wer die lächerlich kurze Verkaufsphase verpasst, muss auf eine Warteliste/Tauschbörse hoffen oder sich sein Ticket über graue Kanäle ziehen.

Serverpower verkürzt Verkaufsphase und schont die Nerven

Eigentlich schien heute Morgen alles seinen gewohnten Trott zu gehen. 15 Minuten vor dem Verkaufsstart um 0 Uhr waren die Server des Kartenverkäufers nicht zu erreichen. Wahrscheinlich aber nur, weil das Shopsystem für den Ansturm fit machte wurde. Nach ruckeligem Start lief der Vorverkauf dann nämlich wie am Schnürchen.
Selbst wenn der Load Balancer alias Warteschleife einen beim ersten Mal rauskegelte – spätestens beim zweiten Versuch landete man auf der Metaltix-Startseite und konnte sich zu den Ticketangeboten durchhangeln. Ab 1:30 Uhr war der Bestellprozess per Direktlink in den Shop sogar stabil und ohne Wartezeit machbar.

Immer wieder wurden auch X-Mas Tickets freigeschaltet, obwohl sie ab 0:20 Uhr offiziell als ausverkauft galten. Wie das sein kann? Es handelte sich um Karten, die zwar den Weg in Warenkörbe gefunden hatten, aber innerhalb der Reservierungsfrist nicht final gekauft wurden. Nach 10 Minuten ohne Abschluss wanderten diese Tickets automatisch in den Wiederverkauf.

Wenn man den auf hohem Niveau jammern möchte: Fürs nächste Jahr wären prominent platzierte Direktlinks zu den beiden Wacken-Kartenkategorien auf der Startseite von Metaltix.com wünschenswert. Schliesslich dürften es sich bei 95 Prozent aller Bestellungen am heutigen Tag um Wacken-Karten gehandelt haben.

45000 Karten in 90 Minuten

Ohne die traditionelle Downtime nach 0 Uhr verlief die Startphase des Vorverkaufs nochmal wesentlich fulminanter an als im Vorjahr. Nach 20 Minuten waren die X-Mas Pakete weg, die 45000er Marke wurde laut Organisatoren gegen 1:30 Uhr durchbrochen. Bis dahin hatten minütlich im Schnitt 500 Dauerkarten pro Minute den Besitzer gewechselt.
Die letzten 30000 Karten sollten ein wenig länger Bestand haben. Gegen 22 Uhr sind nun allerdings auch die letzten Dauerkarten vergeben, der Ausverkauf da.
An den letzten 10000 Karten hat man 14 Stunden verkauft – vielleicht eine zarte Andeutung, dass zukünftige Preiserhöhungen die Verkaufsphase auch mal wieder über die 24 Stunden Grenze katapultieren könnten.

Auch wenn die Nachfrage auf den letzten Metern etwas ausdünnte: Letztlich war der Wacken Vorverkauf wieder eine absolute Demonstration der Stärke. Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen: In 22 Stunden hat das Festival von seinen Besuchern 14,15 Million Euro eingesammelt.

Optionen für Leerausgänger

Noch ist nichts verloren und der Grau/Schwarzmarkt nicht die einzige Option.
Wie jedes Jahr wird es auch heuer Rückläufer wegen doppelter Bestellungen und Stornierungen auf Grund nicht eingegangener Zahlungen geben. Im letzten Jahr richtete das Wacken für Interessenten solcher Remittenden online eine Warteliste ein. Es ist davon auszugehen, dass dies wieder geschehen wird.
Später im Jahr wird man seine nicht benötigten Tickets auf wacken.com in der Kartentauschbörse abstossen können. Zum aufgedruckten Preis, versteht sich.

 

Wacken 2016
Termin: 04.08. – 06.08.2016
Tickets: ausverkauft!
Bands: Blind Guardian, Ministry, Steel Panther, Eluveitie, Dragonforce, Callejon, Axel Rudi Pell, Legion of the Damned, Orden Ogan, Orphaned Land, Borknagar, Eskimo Callboy, Henry Rollins (Spoken Word), Therion, Unisonic, Kylesa, Pyogenesis

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Thomas Peter <![CDATA[Lieberbergs verlassen Marek Lieberberg Konzertagentur! Rock am Ring bleibt in der Hand von Eventim]]> http://festivalisten.de/?p=74832 2015-08-03T19:46:10Z 2015-08-03T15:02:40Z Wenn das mal keine Nachricht ist: Marek und Andre Lieberberg verlassen ihre zum Eventim Konzern gehörige Marek Lieberberg Konzertagentur (MLK) und schliessen sich als Alpha-Tiere Live Nation Concerts Germany an. MLK soll aber erhalten bleiben und weiter die Festivals Rock am Ring und Rock im Park veranstalten. In wie fern schon das Booking für Rock am Ring und Rock im Park 2016 von dieser Entscheidung betroffen sein wird, bleibt anzuwarten. Denn es ist komplett unklar in wie weit die Lieberbergs mit ihren Festivals verbandelt bleiben. Schliesslich steigen sie erst zum 1. Januar 2016 aus „ihrem“ Unternehmen aus – bis dahin sind die meisten Verträge mit den Bands bereits ausgehandelt. So sagte es zumindest einmal Lieberberg Sohn Andre, der in den letzten Jahren die Fäden beim Rock am Ring Booking zog. Doch es wäre nur allzu menschlich, wenn die beiden bei einem Komplettausstieg nur noch mit halber Kraft operieren würden. Im Statement von Eventim heisst es, man habe schon in Vergangenheit mit Live Nation kooperiert und freue sich auch in Zukunft auf die Zusammenarbeit mit Marek Lieberberg in seiner neuen Rolle als CEO von Live Nation Concerts Germany. Diese Wendung schliesst zumindest eine wie auch immer geartete Mitarbeit der Lieberbergs an Rock am Ring, Rock im Park und ihren anderen Festivals Rock im Sektor, RocknHeim und SonneMondSterne nicht kategorisch aus. Möglicherweise hat man diese Formulierung aber auch nur gewählt, damit beide Seiten nach den 16 Jahren erfolgreichen gemeinsamen Wirkens ihr Gesicht wahren können.   Das Eventim-Statement im Wortlaut Nach mehr als 15 Jahren der intensiven und erfolgreichen Zusammenarbeit mit Marek Lieberberg bedauern wir seinen Wechsel zu Live Nation natürlich, können seine Beweggründe aber nachvollziehen. Die Marek Lieberberg Konzertagentur gehört weiterhin zu Eventim und ihre Aktivitäten werden innerhalb der Medusa-Gruppe nahtlos fortgeführt. Dazu gehören insbesondere auch die beiden Festivals ‚Rock am Ring‘ und ‚Rock im Park‘ mit ihren jährlich zusammen mehr als 150.000 Besuchern. Unser Expansionsschwerpunkt liegt weiterhin im Ticketing. Der Schwerpunkt verlagert sich dabei immer mehr auf das Ausland. Wir haben im vergangenen Jahr neue Ticketgesellschaften in Spanien, Holland und Frankreich erworben und integriert, und in Südamerika, wo wir bereits jetzt sehr erfolgreich das Ticketing für die Olympiade 2016 in Rio de Janeiro abwickeln, steht unser Markteintritt auf breiter Front unmittelbar bevor. Mit Live Nation kooperieren wir in Deutschland seit vielen Jahren im Ticketing, und freuen uns auch auf die künftige Zusammenarbeit mit Marek Lieberberg.

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Wenn das mal keine Nachricht ist: Marek und Andre Lieberberg verlassen ihre zum Eventim Konzern gehörige Marek Lieberberg Konzertagentur (MLK) und schliessen sich als Alpha-Tiere Live Nation Concerts Germany an. MLK soll aber erhalten bleiben und weiter die Festivals Rock am Ring und Rock im Park veranstalten.

In wie fern schon das Booking für Rock am Ring und Rock im Park 2016 von dieser Entscheidung betroffen sein wird, bleibt anzuwarten. Denn es ist komplett unklar in wie weit die Lieberbergs mit ihren Festivals verbandelt bleiben. Schliesslich steigen sie erst zum 1. Januar 2016 aus „ihrem“ Unternehmen aus – bis dahin sind die meisten Verträge mit den Bands bereits ausgehandelt. So sagte es zumindest einmal Lieberberg Sohn Andre, der in den letzten Jahren die Fäden beim Rock am Ring Booking zog.
Doch es wäre nur allzu menschlich, wenn die beiden bei einem Komplettausstieg nur noch mit halber Kraft operieren würden.

Im Statement von Eventim heisst es, man habe schon in Vergangenheit mit Live Nation kooperiert und freue sich auch in Zukunft auf die Zusammenarbeit mit Marek Lieberberg in seiner neuen Rolle als CEO von Live Nation Concerts Germany.
Diese Wendung schliesst zumindest eine wie auch immer geartete Mitarbeit der Lieberbergs an Rock am Ring, Rock im Park und ihren anderen Festivals Rock im Sektor, RocknHeim und SonneMondSterne nicht kategorisch aus.
Möglicherweise hat man diese Formulierung aber auch nur gewählt, damit beide Seiten nach den 16 Jahren erfolgreichen gemeinsamen Wirkens ihr Gesicht wahren können.

 

Das Eventim-Statement im Wortlaut

Nach mehr als 15 Jahren der intensiven und erfolgreichen Zusammenarbeit mit Marek Lieberberg bedauern wir seinen Wechsel zu Live Nation natürlich, können seine Beweggründe aber nachvollziehen.

Die Marek Lieberberg Konzertagentur gehört weiterhin zu Eventim und ihre Aktivitäten werden innerhalb der Medusa-Gruppe nahtlos fortgeführt. Dazu gehören insbesondere auch die beiden Festivals ‚Rock am Ring‘ und ‚Rock im Park‘ mit ihren jährlich zusammen mehr als 150.000 Besuchern.

Unser Expansionsschwerpunkt liegt weiterhin im Ticketing. Der Schwerpunkt verlagert sich dabei immer mehr auf das Ausland. Wir haben im vergangenen Jahr neue Ticketgesellschaften in Spanien, Holland und Frankreich erworben und integriert, und in Südamerika, wo wir bereits jetzt sehr erfolgreich das Ticketing für die Olympiade 2016 in Rio de Janeiro abwickeln, steht unser Markteintritt auf breiter Front unmittelbar bevor.

Mit Live Nation kooperieren wir in Deutschland seit vielen Jahren im Ticketing, und freuen uns auch auf die künftige Zusammenarbeit mit Marek Lieberberg.

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Thomas Peter <![CDATA[Rock im Sektor veröffentlicht Spielzeiten]]> http://festivalisten.de/?p=74826 2015-08-03T12:31:08Z 2015-08-03T12:30:03Z Mit sechs Bands geht die Marek Lieberberg Konzertagentur das Projekt Rock im Sektor in Düsseldorf an. Die Rangfolge der Bands konnte man bereits dem Lineupflyer entnehmen. Jetzt veröffentlicht MLK auch die konkreten Spielzeiten für das Tagesfestival am 5. September in der Düsseldorfer Esprit Arena. Headliner Linkin Park werden satte 105 Minuten Spielzeit eingeräumt. Für Opener Turbostatt sind es immerhin noch 40 Minuten. Tickets für das Festival werden ab 67 Euro angeboten. Für Stehplatz Innenraum zahlt man 87 Euro, Front Of Stage 2 belastet den Geldbeutel mit 92 Euro. Für den einen oder anderen dürfte das Festival durch die laufende Eventim Summer Special Aktion interessanter werden. Hier kauft man 3 Tickets gleich welcher Kategorie und zahlt nur 2 davon. Spielplan Rock im Sektor 2015 14:40-15:20 – Turbostaat 15:45-16:35 – Irie Révoltés 16:50-17:20 – Fort Minor 17:35-18:50 – Kraftklub 19:20-20:35 – Broilers 21:15-23:00 – Linkin Park

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Mit sechs Bands geht die Marek Lieberberg Konzertagentur das Projekt Rock im Sektor in Düsseldorf an.

Die Rangfolge der Bands konnte man bereits dem Lineupflyer entnehmen. Jetzt veröffentlicht MLK auch die konkreten Spielzeiten für das Tagesfestival am 5. September in der Düsseldorfer Esprit Arena.
Headliner Linkin Park werden satte 105 Minuten Spielzeit eingeräumt. Für Opener Turbostatt sind es immerhin noch 40 Minuten.

Tickets für das Festival werden ab 67 Euro angeboten. Für Stehplatz Innenraum zahlt man 87 Euro, Front Of Stage 2 belastet den Geldbeutel mit 92 Euro.
Für den einen oder anderen dürfte das Festival durch die laufende Eventim Summer Special Aktion interessanter werden. Hier kauft man 3 Tickets gleich welcher Kategorie und zahlt nur 2 davon.

Spielplan Rock im Sektor 2015

14:40-15:20 – Turbostaat
15:45-16:35 – Irie Révoltés
16:50-17:20 – Fort Minor
17:35-18:50 – Kraftklub
19:20-20:35 – Broilers
21:15-23:00 – Linkin Park

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