Festivalisten Newsmagazin Festivals, Bandnews und Tourdaten2015-07-21T21:46:32Z http://festivalisten.de/feed/atomWordPress Manuel Hofmann <![CDATA[So war’s auf dem Melt! Festival 2015]]> http://festivalisten.de/?p=74746 2015-07-21T21:46:32Z 2015-07-21T17:47:34Z Zum Melt! reist es sich am besten mit Rollkoffer. Es gilt schließlich, Stil zu wahren. Mit Glitzer, Blumenkette und Seifenblasen im Turnbeutel – selbst im verhagelten Sommergewitter. So läuft es sich über ein ziemlich urban anmutendes Festivalgelände mit Baggern, Überallbeschallung und ganz viel Sleepless. Und Geld gibt es auch keines. Klingt ein bisschen nach Festival-Utopie, hat dann aber doch eher Volksfestcharakter. von David Niebauer und Manuel Hofmann So wie das Publikum, präsentiert sich auch das Festival selbst: Die Bagger rosten tagsüber, leuchten bei Nacht und in den Programmpausen speien sie Feuer. Von Bühne zu Bühne läuft es sich an Disco zu Disco vorbei. Und einer Essensstandflut, an deren Kassen man dank Cashless Payment mal eben sein Festivalbändchen hält. Die “Melt! Selektor Stage” bietet Sandstrand und Seeblick. Und an der “Big Wheel Stage” raved die Menge vor einer massiven Visual-Wand, die mit kreisrunder Öffnung in der Mitte den DJs eine Bühne gibt. Zu entdecken gibt es überall was. Nicht nur auf der “Gemini Stage”, die sich selbst als “a massive genre clash of everything that’s hot right now” verstehen will. Mit Ibeyi im Programm zum Beispiel, französisch-kubanische Zwillingen, die Weltmusikeinschläge nach Gräfenhainichen tragen. Das Booking mit der Zeit ist überhaupt unverkennbar: AnnenMayKantereit ist so eine Band der Stunde. Sie füllen das Intro-Zelt bis zum letzten Platz und werden gefeiert für gut gemachte Poplieder von und für Generation Y über das Aufwachsen, Aufeinander-beziehen, Herumkommen und Tränen vergießen. Mit rauchiger Stimme. Es liegt sicher nicht nur am Regen, dass die überdachte “Gemini Stage” am frühen Sonntag so gut gefüllt ist. Manche aber wird genau dieser Zufall dazu gebracht haben, The Whitest Boy Alive, genauer Erlend Øye mit neuer Band The Rainbows in Bestlaune auf der Bühne zu sehen. Schon zuvor hatte er auf der “Open Stage” des Campingplatzes mit “Golden Cage” an alte Zeiten erinnert. Als Song einer “guten deutschen Band” angekündigt, feiert dann auch das “Gemini”-Publikum den Whitest Boy Alive Song “1517” am lautesten. Aber auch darüber hinaus: Auf den Akkustik-Teil im Set verzichtend, weil das Publikum ja eh am liebsten tanzen wolle, sorgt er und Band für ordentlich Stimmung. Oder wie das Melt! es selbst sagen würde: “On Sunday we danced the rain away <3”. Musikalische Höhepunkte, zumindest, was den Nicht-Elektro-Teil des Programms angeht, findet man dann aber doch auf der “Mainstage”, umrahmt von den “Stahlgiganten Medusa und Mosquito”. Am Freitag ist es der Post-Rock von Mogwai: Als wohl einzige Band des Festivals vermögen sie, zwanzig Minuten vor Konzertende das letzte Lied anzukündigen, um dann doch keinen Moment zu früh von der Bühne zu gehen. Auf die im tiefen Blau leuchtenden Bagger starrend kann man geradezu versinken in den Klangmonstern, die die Band über Minuten und Minuten hinweg aufbaut. Am Sonntag ist es alt-j, die die Hauptbühne abschließen dürfen. Wenige Bands passen besser auf dieses Festival – und das liegt nicht nur am Dreieck im Bandnamen. Anfangs stehen da nur Schatten auf der Bühne, vier an der Zahl und alle auf einer Höhe. Den Frontmann gibt es genauso wenig wie die protzige Show: Das ist eher das in sich gekehrte Frikkeln, das den Sound am Ende zu einem harmonischen und perfekt abgestimmten Ganzen werden lässt. Da braucht es nicht mal mehr den einen Hit. Ganz im Gegenteil: Lieder fließen ineinander über, gefeiert wird das Konzert als solches. Ach und dann war ja – alle Regeln der Chronologie sprengend – noch dieser Samstag. Der Abend gehört Kylie Minogue, angekündigt mit omnipräsenten Fanaccessoires über den Tag hinweg und einer merkwürdigen Spannung, die sich vor Show-Beginn in den Reihen vor der Hauptbühne breit macht. Als dann die KYLIE-Letter in Discokugelstyle verschwinden, und die Show beginnt, beginnt vor allem eine Show: durchgetaktet in Perfektion, Hit für Hit und “you are so beautiful, Melt!”. Was den Auftritt anbelangt, wird Kylie ihrer Headliner-Rolle definitiv gerecht. Und sie singt sogar live. Geschaut wird das Konzert so auch mit ironischer Distanziertheit und ungläubigen Blicken, als das nächste Lied startet (während sich ein Redaktionsteil zu Von Spar ins “Intro Zelt” verabschiedet): “Das ist auch von ihr?” So bleibt es auch bis zum Ende. Unterhaltsam, tanzbar und ganz viel Pop-Zirkus. Die Antithese zur glatten Pop-Show liefern dann direkt im Anschluss Die Nerven. Von der “you can do it”-Attitüde zum offenen Selbstzweifel. Zur Gesellschaftskritik im Mantel eines krachenden Post-Punks. Vom Aussehen, Auftreten und Aufspielen her vermeintlich nicht dazu passend, wundert sich der Drummer, alleine Shorts tragend, am Ende selbst, dass Leute ins Zelt gekommen sind. Und doch stehen Die Nerven exemplarisch für eine Reihe deutschsprachiger Bands auf dem diesjährigen Melt!, die Haltung zeigen mit ihrem Diskurs-Pop. Da wären etwa Bilderbuch, die unschmierig-sexy wie kein anderer die Österreichflagge im Publikum verbannen oder das ebenfalls aus Wien kommende workingclass-Äquivalent Wanda, die nach “Amore”-Erfolgen auf noch mehr österreichischen Schmäh-Pop in Gestalt des zweiten Albums im Herbst Lust machen. Tocotronic machen schließlich das, was Tocotronic seit nunmehr 20 Jahren machen. Als “schwulstes Lied des schwulsten Albums aller Zeiten” kündigen sie etwa “Zucker” an, das man wohl nicht ohne Grund seit dem ersten Mai hören kann. “Fuck Frontex” versteht sich sowieso von selbst. Genauso wie das Reiben an Normalitätszwängen (“Hi Freaks”). “Hey Melt! Klappt ganz gut, oder?”, erkundigt sich Dirk von Lowtzow dann auch in einer Songpause, irgendwo zwischen verwundert, freudig und distanziert. Dahinter steht wohl die Frage, ob und wie die Band zum Melt! gehört. Und das ist überhaupt die große Frage des Festivals. Auf dem Melt! kann man sehr viel Spaß haben, rund um die Uhr: am Gelände, Campingplatz, See und Sleepless-Floor. Auf vielen, vielen Bühnen und Attraktionen. Mit viel guter Musik. Mit viel Elektro. Mit vielen gutaussehenden, gut gestylten Menschen. Und einiger Oberflächlichkeit. Genau deshalb braucht es eben jene Bands, bei denen man sich fragt, inwiefern sie dazu passen. Und genau deshalb werden sie als solche gebucht. Sie bewahren dem Melt! Festival die Haltung, die den Baggern gut zu Gesicht stehen.

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Zum Melt! reist es sich am besten mit Rollkoffer. Es gilt schließlich, Stil zu wahren. Mit Glitzer, Blumenkette und Seifenblasen im Turnbeutel – selbst im verhagelten Sommergewitter. So läuft es sich über ein ziemlich urban anmutendes Festivalgelände mit Baggern, Überallbeschallung und ganz viel Sleepless. Und Geld gibt es auch keines. Klingt ein bisschen nach Festival-Utopie, hat dann aber doch eher Volksfestcharakter.

von David Niebauer und Manuel Hofmann

Melt!

So wie das Publikum, präsentiert sich auch das Festival selbst: Die Bagger rosten tagsüber, leuchten bei Nacht und in den Programmpausen speien sie Feuer. Von Bühne zu Bühne läuft es sich an Disco zu Disco vorbei. Und einer Essensstandflut, an deren Kassen man dank Cashless Payment mal eben sein Festivalbändchen hält. Die “Melt! Selektor Stage” bietet Sandstrand und Seeblick. Und an der “Big Wheel Stage” raved die Menge vor einer massiven Visual-Wand, die mit kreisrunder Öffnung in der Mitte den DJs eine Bühne gibt. Zu entdecken gibt es überall was. Nicht nur auf der “Gemini Stage”, die sich selbst als “a massive genre clash of everything that’s hot right now” verstehen will. Mit Ibeyi im Programm zum Beispiel, französisch-kubanische Zwillingen, die Weltmusikeinschläge nach Gräfenhainichen tragen.

Das Booking mit der Zeit ist überhaupt unverkennbar: AnnenMayKantereit ist so eine Band der Stunde. Sie füllen das Intro-Zelt bis zum letzten Platz und werden gefeiert für gut gemachte Poplieder von und für Generation Y über das Aufwachsen, Aufeinander-beziehen, Herumkommen und Tränen vergießen. Mit rauchiger Stimme.

Erlend  Øye
Erlend Øye

Es liegt sicher nicht nur am Regen, dass die überdachte “Gemini Stage” am frühen Sonntag so gut gefüllt ist. Manche aber wird genau dieser Zufall dazu gebracht haben, The Whitest Boy Alive, genauer Erlend Øye mit neuer Band The Rainbows in Bestlaune auf der Bühne zu sehen. Schon zuvor hatte er auf der “Open Stage” des Campingplatzes mit “Golden Cage” an alte Zeiten erinnert. Als Song einer “guten deutschen Band” angekündigt, feiert dann auch das “Gemini”-Publikum den Whitest Boy Alive Song “1517” am lautesten. Aber auch darüber hinaus: Auf den Akkustik-Teil im Set verzichtend, weil das Publikum ja eh am liebsten tanzen wolle, sorgt er und Band für ordentlich Stimmung. Oder wie das Melt! es selbst sagen würde: “On Sunday we danced the rain away <3”.

Musikalische Höhepunkte, zumindest, was den Nicht-Elektro-Teil des Programms angeht, findet man dann aber doch auf der “Mainstage”, umrahmt von den “Stahlgiganten Medusa und Mosquito”.

Am Freitag ist es der Post-Rock von Mogwai: Als wohl einzige Band des Festivals vermögen sie, zwanzig Minuten vor Konzertende das letzte Lied anzukündigen, um dann doch keinen Moment zu früh von der Bühne zu gehen. Auf die im tiefen Blau leuchtenden Bagger starrend kann man geradezu versinken in den Klangmonstern, die die Band über Minuten und Minuten hinweg aufbaut.

Alt-J beim Melt! Festival
Alt-J beim Melt! Festival

Am Sonntag ist es alt-j, die die Hauptbühne abschließen dürfen. Wenige Bands passen besser auf dieses Festival – und das liegt nicht nur am Dreieck im Bandnamen. Anfangs stehen da nur Schatten auf der Bühne, vier an der Zahl und alle auf einer Höhe. Den Frontmann gibt es genauso wenig wie die protzige Show: Das ist eher das in sich gekehrte Frikkeln, das den Sound am Ende zu einem harmonischen und perfekt abgestimmten Ganzen werden lässt. Da braucht es nicht mal mehr den einen Hit. Ganz im Gegenteil: Lieder fließen ineinander über, gefeiert wird das Konzert als solches.

Ach und dann war ja – alle Regeln der Chronologie sprengend – noch dieser Samstag. Der Abend gehört Kylie Minogue, angekündigt mit omnipräsenten Fanaccessoires über den Tag hinweg und einer merkwürdigen Spannung, die sich vor Show-Beginn in den Reihen vor der Hauptbühne breit macht. Als dann die KYLIE-Letter in Discokugelstyle verschwinden, und die Show beginnt, beginnt vor allem eine Show: durchgetaktet in Perfektion, Hit für Hit und “you are so beautiful, Melt!”. Was den Auftritt anbelangt, wird Kylie ihrer Headliner-Rolle definitiv gerecht. Und sie singt sogar live. Geschaut wird das Konzert so auch mit ironischer Distanziertheit und ungläubigen Blicken, als das nächste Lied startet (während sich ein Redaktionsteil zu Von Spar ins “Intro Zelt” verabschiedet): “Das ist auch von ihr?” So bleibt es auch bis zum Ende. Unterhaltsam, tanzbar und ganz viel Pop-Zirkus.

Die Antithese zur glatten Pop-Show liefern dann direkt im Anschluss Die Nerven. Von der “you can do it”-Attitüde zum offenen Selbstzweifel. Zur Gesellschaftskritik im Mantel eines krachenden Post-Punks. Vom Aussehen, Auftreten und Aufspielen her vermeintlich nicht dazu passend, wundert sich der Drummer, alleine Shorts tragend, am Ende selbst, dass Leute ins Zelt gekommen sind. Und doch stehen Die Nerven exemplarisch für eine Reihe deutschsprachiger Bands auf dem diesjährigen Melt!, die Haltung zeigen mit ihrem Diskurs-Pop. Da wären etwa Bilderbuch, die unschmierig-sexy wie kein anderer die Österreichflagge im Publikum verbannen oder das ebenfalls aus Wien kommende workingclass-Äquivalent Wanda, die nach “Amore”-Erfolgen auf noch mehr österreichischen Schmäh-Pop in Gestalt des zweiten Albums im Herbst Lust machen.

Bilderbuch
Bilderbuch
Wanda
Wanda
Tocotronic
Tocotronic

Tocotronic machen schließlich das, was Tocotronic seit nunmehr 20 Jahren machen. Als “schwulstes Lied des schwulsten Albums aller Zeiten” kündigen sie etwa “Zucker” an, das man wohl nicht ohne Grund seit dem ersten Mai hören kann. “Fuck Frontex” versteht sich sowieso von selbst. Genauso wie das Reiben an Normalitätszwängen (“Hi Freaks”). “Hey Melt! Klappt ganz gut, oder?”, erkundigt sich Dirk von Lowtzow dann auch in einer Songpause, irgendwo zwischen verwundert, freudig und distanziert. Dahinter steht wohl die Frage, ob und wie die Band zum Melt! gehört. Und das ist überhaupt die große Frage des Festivals.

Melt!

Auf dem Melt! kann man sehr viel Spaß haben, rund um die Uhr: am Gelände, Campingplatz, See und Sleepless-Floor. Auf vielen, vielen Bühnen und Attraktionen. Mit viel guter Musik. Mit viel Elektro. Mit vielen gutaussehenden, gut gestylten Menschen.

Und einiger Oberflächlichkeit.
Genau deshalb braucht es eben jene Bands, bei denen man sich fragt, inwiefern sie dazu passen. Und genau deshalb werden sie als solche gebucht. Sie bewahren dem Melt! Festival die Haltung, die den Baggern gut zu Gesicht stehen.

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Thomas Peter <![CDATA[Deichbrand läutet mit Wild-Card Tickets 2016 ein]]> http://festivalisten.de/?p=74756 2015-07-21T09:28:39Z 2015-07-21T09:27:02Z Mit 45000 Besuchern feierte das Deichbrand einen neuerlichen Besucherrekord. All jene begeisterten Fans will man nicht lange auf dem Trockenen sitzen lassen – läutet deshalb mit Termin 2016 und Wild Card Tickets gleich die nächste Runde ein. Deichbrand 12.0 findet vom 21. bis 24. Juli Seeflughafen in Cuxhaven/Nordholz statt. Die erste Charge Dauerkarten wirft das Festival für 109 Euro unter das Volk. Davon lassen sich 10 Euro bei Abgabe eines Müllsacks zurückholen. Sprich: Netto kosten dreieinhalb von einheimischen Künstlern geprägte Musiktage derzeit 99 Euro. Es handelt sich um ein limitiertes Kartenkontingent, das im letzten Jahr allerdings rund 3 Monate lang angeboten wurde. Hektik ist also nicht unbedingt angesagt. Parallel zu den Wild Cards werden schon jetzt Wohnmobilplaketten zum Preis von 50 Euro angeboten. Deichbrand hetzt jährlich von Ausverkauf zu Ausverkauf. Dieses Jahr war es Mitte Juni soweit.  

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Mit 45000 Besuchern feierte das Deichbrand einen neuerlichen Besucherrekord. All jene begeisterten Fans will man nicht lange auf dem Trockenen sitzen lassen – läutet deshalb mit Termin 2016 und Wild Card Tickets gleich die nächste Runde ein.

Deichbrand 12.0 findet vom 21. bis 24. Juli Seeflughafen in Cuxhaven/Nordholz statt.

Die erste Charge Dauerkarten wirft das Festival für 109 Euro unter das Volk. Davon lassen sich 10 Euro bei Abgabe eines Müllsacks zurückholen. Sprich: Netto kosten dreieinhalb von einheimischen Künstlern geprägte Musiktage derzeit 99 Euro.
Es handelt sich um ein limitiertes Kartenkontingent, das im letzten Jahr allerdings rund 3 Monate lang angeboten wurde. Hektik ist also nicht unbedingt angesagt.
Parallel zu den Wild Cards werden schon jetzt Wohnmobilplaketten zum Preis von 50 Euro angeboten.

Deichbrand hetzt jährlich von Ausverkauf zu Ausverkauf.
Dieses Jahr war es Mitte Juni soweit.

 

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Thomas Peter <![CDATA[Mastodon sagen August-Tour ab – Summer Breeze und Elb-Riot betroffen]]> http://festivalisten.de/?p=74751 2015-07-21T09:07:39Z 2015-07-21T08:58:58Z Nach ihrer letzten Show des europäischen Hochsommer-Legs im schwedischen Turku verabschiedeten sich Mastodon mit dem Worten: „See You in August“ von ihren Facbookfans. Das wird leider nichts, denn Mastodon sagen heute alle ihre Termine beginnend von 7. August bis zum 3. September ab. Als Grund führen sie eine private Familenangelegenheit an. Umgesetzt bedeutet das: Mastodon checken aus Reading/ Leads, Pukkelpop, Oya und natürlich auch aus Summer Breeze und Elb-Riot aus. Darüber hinaus werden die Headlinerkonzerte in Hamburg, Dornbirn, Köln und Berlin gestrichen bzw. zumindest unbekannt verlegt. Veranstalter, die Marek Lieberberg Konzertagentur, hat sich zu den jüngsten Entwicklungen noch nicht geäussert. Insgesamt fallen der kurzfristigen Absage 16 Konzerte zm Opfer, die da wären: 07.08. -SA- Heavy Montreal Fest, Montreal, QC 12.08. -MI- Oya Festival, Oslo 14.08. -FR- Summer Breeze, Dinkelsbühl 15.08. -SA- Elb-Riot, Hamburg 16.08. -SO- Bregenz Conrad Sohm, Dornbirn 18.08. -DI- Essigfabrik, Köln 19.08. -MI- Kesselhaus, Berlin 20.08. -DO- Cabaret Vert 21.08. -FR- Pukkelpop 25.08. -DI- SKK Arena (w/ Metallica), St. Petersburg 27.08. -DO- Olympysky (w/ Metallica), Moskau 29.08. -SA- Reading Festival 30.08. -SO- Leeds/Reading Festival 31.08. -MO- 100% Metal Headbangers, Istanbul 02.09. -MI- Principal Theater Club, Thessaloniki 03.09. -DO- Gazi Hall Entertainment Stage, Athen

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Nach ihrer letzten Show des europäischen Hochsommer-Legs im schwedischen Turku verabschiedeten sich Mastodon mit dem Worten: „See You in August“ von ihren Facbookfans. Das wird leider nichts, denn Mastodon sagen heute alle ihre Termine beginnend von 7. August bis zum 3. September ab. Als Grund führen sie eine private Familenangelegenheit an.

Umgesetzt bedeutet das: Mastodon checken aus Reading/ Leads, Pukkelpop, Oya und natürlich auch aus Summer Breeze und Elb-Riot aus.

Darüber hinaus werden die Headlinerkonzerte in Hamburg, Dornbirn, Köln und Berlin gestrichen bzw. zumindest unbekannt verlegt. Veranstalter, die Marek Lieberberg Konzertagentur, hat sich zu den jüngsten Entwicklungen noch nicht geäussert.

Insgesamt fallen der kurzfristigen Absage 16 Konzerte zm Opfer, die da wären:

07.08. -SA- Heavy Montreal Fest, Montreal, QC
12.08. -MI- Oya Festival, Oslo
14.08. -FR- Summer Breeze, Dinkelsbühl
15.08. -SA- Elb-Riot, Hamburg
16.08. -SO- Bregenz Conrad Sohm, Dornbirn
18.08. -DI- Essigfabrik, Köln
19.08. -MI- Kesselhaus, Berlin
20.08. -DO- Cabaret Vert
21.08. -FR- Pukkelpop
25.08. -DI- SKK Arena (w/ Metallica), St. Petersburg
27.08. -DO- Olympysky (w/ Metallica), Moskau
29.08. -SA- Reading Festival
30.08. -SO- Leeds/Reading Festival
31.08. -MO- 100% Metal Headbangers, Istanbul
02.09. -MI- Principal Theater Club, Thessaloniki
03.09. -DO- Gazi Hall Entertainment Stage, Athen

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Steffen Neumeister <![CDATA[So war’s: Mumford & Sons in Berlin]]> http://festivalisten.de/?p=74727 2015-07-19T16:35:26Z 2015-07-19T16:16:32Z Mumford & Sons spielen zwei Abende in der Berliner Waldbühne. 44.000 Menschen werden Zeuge von Konzerten die zeigen, dass kleine Bands innerhalb kürzester Zeit zu Massenphänomenen werden können. Marcus Mumford ist Rockstar. Das steht spätestens nach den zwei Abenden in der Waldbühne fest. Die Menschen kreischen wenn er die Bühne betritt, hunderte Hände zerren an ihm wenn er sich an einem Gang durchs Publikum versucht. Doch trotzdem ist er auch immer noch der Typ, der damals mit Laura Marling und Frank Turner im Nambucca, einer Kneipe im Londoner Norden, abhing, bevor es für alle in die steile Karriefahrt ging. Für Marcus ging die Treppe am steilsten nach oben. Mindestens genauso steil wie die Treppen, die in den Innenraum der beeindruckenden Waldbühne führen. Doch trotzdem wirkt er wie der nette Typ, der mit einer Akusikgitarre um den Hals als Hintergrundbeschallung im Irish Pub um die Ecke spielt. Auch nach unzähligen Shows vor abertausenden Menschen freuen sich Marcus Mumford und seine Mitmusiker über die beeindruckende Kulisse der Waldbühne wie kleine Kinder. Und die Kulisse beweist: Mumford & Sons sind eine Band für die Massen. Bereits vor dem Konzert schwappen die Laolawellen die Ränge hoch, wird sich hingesetzt und wieder aufgesprungen und werden Lieder angestimmt und von allen mitgesungen. Da ist der Hipster mit Vollbart, der Punkrocker mit Iro und die Jungfamilie mit Kleinkind und alle stehen sie nebeneinander und klatschen Rhytmisch im Takt der Musik. Was auffällt: Songs des neuen Albums ziehen die Stimmung meist ein wenig runter. Da wird sich auf den Rängen schon mal hingesetzt um wieder Kraft für die älteren Werke zu sammeln. Von Klassikern kann man bei einer Band, welche sich 2007 erst gründete wohl weniger sprechen, jedoch bestehen kaum Zweifel, dass Songs wie I Will Wait oder Little Lion Man auch noch in zehn Jahren großartige Songs sein werden, vor allem nicht hier in der Waldbühne, wo sie aus zehntausenden Kehlen lauthals in Richtung Bühne gebrüllt werden. Je dunkler der Abendhimmel wird, desto intensiver wird die Stimmung. Laser- und Lichtblitze zucken durch die Nacht, auf der Bühne blitzt und blinkt es und die Menschen davor springen im Takt. Bis hoch in die letzten Reihen breitet sich immer wieder die Gänsehaut aus, die diesen Abend so besonders macht. Grade die ruhigen Momente sorgen für offene Münder. Es ist unglaublich wie still 22.000 Menschen sein können wenn die Band sie nett darum bittet, nur um im nächsten Song wieder in ekstatische Jubelstürme auszubrechen. Manchmal braucht es eben nicht viel mehr als eine Akustikgitarre, einen Kontrabass, ein Banjo und tolle Stimmen um die Massen zu begeistern. Mumford & Sons haben mit ihren einzigen beiden Deutschlandkonzerten 2015 bewiesen, dass Stadien auch ohne die ganz großen Gesten mitgerissen werden können. Sie haben verstanden, dass wahre Emotionen oft wesentlich effektiver sind als billige Effekthascherei.

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Mumford & Sons spielen zwei Abende in der Berliner Waldbühne. 44.000 Menschen werden Zeuge von Konzerten die zeigen, dass kleine Bands innerhalb kürzester Zeit zu Massenphänomenen werden können.

Mumford & Sons - Alle Fotos: Steffen Neumeister
Mumford & Sons – Alle Fotos: Steffen Neumeister

Marcus Mumford ist Rockstar. Das steht spätestens nach den zwei Abenden in der Waldbühne fest. Die Menschen kreischen wenn er die Bühne betritt, hunderte Hände zerren an ihm wenn er sich an einem Gang durchs Publikum versucht. Doch trotzdem ist er auch immer noch der Typ, der damals mit Laura Marling und Frank Turner im Nambucca, einer Kneipe im Londoner Norden, abhing, bevor es für alle in die steile Karriefahrt ging. Für Marcus ging die Treppe am steilsten nach oben. Mindestens genauso steil wie die Treppen, die in den Innenraum der beeindruckenden Waldbühne führen. Doch trotzdem wirkt er wie der nette Typ, der mit einer Akusikgitarre um den Hals als Hintergrundbeschallung im Irish Pub um die Ecke spielt. Auch nach unzähligen Shows vor abertausenden Menschen freuen sich Marcus Mumford und seine Mitmusiker über die beeindruckende Kulisse der Waldbühne wie kleine Kinder.

mumford_sons_berlin-16 Und die Kulisse beweist: Mumford & Sons sind eine Band für die Massen. Bereits vor dem Konzert schwappen die Laolawellen die Ränge hoch, wird sich hingesetzt und wieder aufgesprungen und werden Lieder angestimmt und von allen mitgesungen. Da ist der Hipster mit Vollbart, der Punkrocker mit Iro und die Jungfamilie mit Kleinkind und alle stehen sie nebeneinander und klatschen Rhytmisch im Takt der Musik. Was auffällt: Songs des neuen Albums ziehen die Stimmung meist ein wenig runter. Da wird sich auf den Rängen schon mal hingesetzt um wieder Kraft für die älteren Werke zu sammeln. Von Klassikern kann man bei einer Band, welche sich 2007 erst gründete wohl weniger sprechen, jedoch bestehen kaum Zweifel, dass Songs wie I Will Wait oder Little Lion Man auch noch in zehn Jahren großartige Songs sein werden, vor allem nicht hier in der Waldbühne, wo sie aus zehntausenden Kehlen lauthals in Richtung Bühne gebrüllt werden.

Je dunkler der Abendhimmel wird, desto intensiver wird die Stimmung. Laser- und Lichtblitze zucken durch die Nacht, auf der Bühne blitzt und blinkt es und die Menschen davor springen im Takt. Bis hoch in die letzten Reihen breitet sich immer wieder die Gänsehaut aus, die diesen Abend so besonders macht. Grade die ruhigen Momente sorgen für offene Münder. Es ist unglaublich wie still 22.000 Menschen sein können wenn die Band sie nett darum bittet, nur um im nächsten Song wieder in ekstatische Jubelstürme auszubrechen.

Manchmal braucht es eben nicht viel mehr als eine Akustikgitarre, einen Kontrabass, ein Banjo und tolle Stimmen um die Massen zu begeistern. Mumford & Sons haben mit ihren einzigen beiden Deutschlandkonzerten 2015 bewiesen, dass Stadien auch ohne die ganz großen Gesten mitgerissen werden können. Sie haben verstanden, dass wahre Emotionen oft wesentlich effektiver sind als billige Effekthascherei.

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Julian <![CDATA[Open Flair: Letzte Chance auf Tickets + Spielzeiten veröffentlicht]]> http://festivalisten.de/?p=74709 2015-07-20T08:20:32Z 2015-07-19T13:50:28Z In weniger als vier Wochen verdoppelt sich die Einwohnerzahl des sonst so beschaulichen Eschwege wieder. Nämlich dann, wenn das Open Flair Festival seine Bühnen aufbaut. Auch der Ausverkauf steht kurz vor der Tür. Für alle Kurzentschlossenen gibt es im offiziellen Shop noch ein paar wenige Tickets. Beatsteaks, Kraftklub und Marteria, so heißen die drei nationalen Headliner des diesjährigen Festivals. Dazu präsentiert man Acts a lá Farin Urlaub Racing Team, Dropkick Murphys und Katzenjammer. Insgesamt über 120 Programmpunkte, darunter Musikacts, Kleinkunst und Comedyprogramm, konnten die Veranstalter verpflichten. Das gesamte Programm inkl. Spielzeiten ist auf der offiziellen Homepage zu finden. Der Arbeitskreis Open Flair gibt den geneigten Festivalbesuchern noch eine letzte Ticketchance. Bis Montag, 24:00 ist der Online Shop geöffnet. Eine kleiner Galerie mit Impressionen verschiendenster Open Flair Acts könnte die Wartezeit zum Festival jedenfalls ein bisschen versüßen.

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In weniger als vier Wochen verdoppelt sich die Einwohnerzahl des sonst so beschaulichen Eschwege wieder. Nämlich dann, wenn das Open Flair Festival seine Bühnen aufbaut. Auch der Ausverkauf steht kurz vor der Tür. Für alle Kurzentschlossenen gibt es im offiziellen Shop noch ein paar wenige Tickets.

Beatsteaks, Kraftklub und Marteria, so heißen die drei nationalen Headliner des diesjährigen Festivals. Dazu präsentiert man Acts a lá Farin Urlaub Racing Team, Dropkick Murphys und Katzenjammer. Insgesamt über 120 Programmpunkte, darunter Musikacts, Kleinkunst und Comedyprogramm, konnten die Veranstalter verpflichten. Das gesamte Programm inkl. Spielzeiten ist auf der offiziellen Homepage zu finden.

Der Arbeitskreis Open Flair gibt den geneigten Festivalbesuchern noch eine letzte Ticketchance. Bis Montag, 24:00 ist der Online Shop geöffnet.

Eine kleiner Galerie mit Impressionen verschiendenster Open Flair Acts könnte die Wartezeit zum Festival jedenfalls ein bisschen versüßen.

K.I.Z. beim Kosmonaut - Foto: Steffen Neumeister Impressionen_Open_Flair_2013_11 Kraftklub_Hurricane_14-8 Open Flair 2013 ; Foto: Sven Morgenstern beatsteaks_berlin_wuhlheide_2015-4 Ingo Knollmann von den Donots beim Hurricane 2014, Foto: Sven Morgenstern Kraftklub_Hurricane_14-6 K.I.Z., Foto: Thomas Peter Marteria beim Southside 2015, Bild: Thomas Peter K.I.Z. beim Southside 2015, Foto: Thomas Peter Farin Urlaub, Gitarrist der Ärzte, Bild: Sven Morgenstern Open Flair Ingo Knollmann von den Donots beim Southside 2014, Foto: Thomas Peter Kraftklub, Foto: Steffen Neumeister Open Flair 2013

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Steffen Neumeister <![CDATA[So war’s: Beatsteaks in der Wuhlheide Berlin]]> http://festivalisten.de/?p=74681 2015-07-04T09:00:19Z 2015-07-04T00:39:35Z Es gibt Konzerte. Es gibt Beatsteakskonzerte. Und es gibt Beatsteakskonzerte in der Wuhlheide. Heimspiel, Jubiläum, Bänderriss. 17.000 Menschen in der restlos ausverkauften Freilichtbühne am Rande von Berlin erleben eine Hitzeschlacht. Es ist dieser eine Hocker, auf dem Sänger Arnim die ersten drei Songs im Sitzen hinter sich bringt, der die Show heute einzuschränken scheint. Bänderriss. Und das ausgerechnet beim Heimspiel. Doch lange währt die Schonzeit nicht an. Irgendwann hüpft Arnim mit, kurze Zeit später dann auch ohne Krückstock quietschfidel über die Bühne. Alles wie immer. Nur dass der Gang nicht ganz so rund läuft. 20 Jahre Beatsteaks. Eine stattliche Hausnummer. Sieben Studioalben, davon zwei auf Platz 1 in den Charts. Die Band hat sich vor allem in ihrer zweiten Karrierehälfte zu einem der Aushängeschilder der deutschen Musikszene gemausert. Arenashows sind mittlerweile Alltag. Festivals vor zehntausenden werden auch mal eben runtergeschrubbt. Doch alle paar Jahre steht da immer mal wieder diese Wuhlheide. Die Beatsteaks an diesem Ort zu sehen ist immer etwas ganz besonderes. Die Fans sind wilder, die Kulisse spektakulärer und die Band auf dem Höhepunkt ihrer Spiellaune. Das bedeutet am heutigen Abend zwei Stunden Spielzeit. Drei Zugaben. Bis um 23Uhr aufgrund der Lärmschutzbedingungen der Strom abgedreht wird. In diesen zwei Stunden meistern die Beatsteaks den Spagat zwischen der Show für die große Masse und der Wertschätzung der gesamten 20 Jahre in denen es diese Band gibt. Gut, das erste Album kommt mit dem 14 Sekündigen Stück Barfrau vielleicht ein kleines Bisschen zu kurz, doch der Rest der Setlist sollte eigentlich auch die langjährigen Hardcorefans befriedigen. Soothe Me fürs Herz, Loyal To None für den Moshpit und Meantime für die Sprunggelenke. Hits werden natürlich auch gespielt, klar. Und die wirken am heutigen Abend gar nicht so ausgelutscht wie sie es zu anderen Gelegenheiten schon mal tun. Egal wie oft man I Don’t Care As Long As You Sing vielleicht schon gehört hat, wenn diesen Song 17.000 Menschen in einer heißen Sommernacht in einem Wald am Berliner Stadtrand singen, dann ist das einfach fantastisch. Ganz ohne Materialschlacht, ganz schlicht, nur die Band, ein paar Lichter am Bühnendach, zelebrieren die Beatsteaks ihren Geburtstag. Mehr braucht es halt auch einfach nicht um die Massen zum durchdrehen zu bringen. Die Bengalos, welche einige Fans mit reingeschmuggelt haben, tauchen die Wuhlheide in ein schimmerndes Rot und je dunkler der Himmel wird desto intensiver wird die Atmosphäre. Kein Wunder also, dass die Beatsteaks die Bühne einfach nicht verlassen wollen. Doch der verdammte Lärmschutz. Kann man nichts machen. Ist halt nicht mehr so Punkrock wie vor 20 Jahren, als man solche Gesetze müde belächelt hätte. Das hier ist eben Stadionpunk. Oder so ähnlich. Eines ist allerdings klar: Egal wie oft und in welchem Rahmen man die Beatsteaks schon gesehen hat: Die Wuhlheide bleibt verdammt nochmal die Wuhlheide.  

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Es gibt Konzerte. Es gibt Beatsteakskonzerte. Und es gibt Beatsteakskonzerte in der Wuhlheide. Heimspiel, Jubiläum, Bänderriss. 17.000 Menschen in der restlos ausverkauften Freilichtbühne am Rande von Berlin erleben eine Hitzeschlacht.

Arnim und sein Höckerchen - Foto: Steffen Neumeister
Arnim und sein Höckerchen – Foto: Steffen Neumeister

Es ist dieser eine Hocker, auf dem Sänger Arnim die ersten drei Songs im Sitzen hinter sich bringt, der die Show heute einzuschränken scheint. Bänderriss. Und das ausgerechnet beim Heimspiel. Doch lange währt die Schonzeit nicht an. Irgendwann hüpft Arnim mit, kurze Zeit später dann auch ohne Krückstock quietschfidel über die Bühne. Alles wie immer. Nur dass der Gang nicht ganz so rund läuft.

20 Jahre Beatsteaks. Eine stattliche Hausnummer. Sieben Studioalben, davon zwei auf Platz 1 in den Charts. Die Band hat sich vor allem in ihrer zweiten Karrierehälfte zu einem der Aushängeschilder der deutschen Musikszene gemausert. Arenashows sind mittlerweile Alltag. Festivals vor zehntausenden werden auch mal eben runtergeschrubbt. Doch alle paar Jahre steht da immer mal wieder diese Wuhlheide. Die Beatsteaks an diesem Ort zu sehen ist immer etwas ganz besonderes. Die Fans sind wilder, die Kulisse spektakulärer und die Band auf dem Höhepunkt ihrer Spiellaune.

Rundumblick in die Wuhlheide - Foto: Steffen Neumeister
Rundumblick in die Wuhlheide – Foto: Steffen Neumeister

Das bedeutet am heutigen Abend zwei Stunden Spielzeit. Drei Zugaben. Bis um 23Uhr aufgrund der Lärmschutzbedingungen der Strom abgedreht wird. In diesen zwei Stunden meistern die Beatsteaks den Spagat zwischen der Show für die große Masse und der Wertschätzung der gesamten 20 Jahre in denen es diese Band gibt. Gut, das erste Album kommt mit dem 14 Sekündigen Stück Barfrau vielleicht ein kleines Bisschen zu kurz, doch der Rest der Setlist sollte eigentlich auch die langjährigen Hardcorefans befriedigen. Soothe Me fürs Herz, Loyal To None für den Moshpit und Meantime für die Sprunggelenke. Hits werden natürlich auch gespielt, klar. Und die wirken am heutigen Abend gar nicht so ausgelutscht wie sie es zu anderen Gelegenheiten schon mal tun. Egal wie oft man I Don’t Care As Long As You Sing vielleicht schon gehört hat, wenn diesen Song 17.000 Menschen in einer heißen Sommernacht in einem Wald am Berliner Stadtrand singen, dann ist das einfach fantastisch.

Ganz ohne Materialschlacht, ganz schlicht, nur die Band, ein paar Lichter am Bühnendach, zelebrieren die Beatsteaks ihren Geburtstag. Mehr braucht es halt auch einfach nicht um die Massen zum durchdrehen zu bringen. Die Bengalos, welche einige Fans mit reingeschmuggelt haben, tauchen die Wuhlheide in ein schimmerndes Rot und je dunkler der Himmel wird desto intensiver wird die Atmosphäre.

Kein Wunder also, dass die Beatsteaks die Bühne einfach nicht verlassen wollen. Doch der verdammte Lärmschutz. Kann man nichts machen. Ist halt nicht mehr so Punkrock wie vor 20 Jahren, als man solche Gesetze müde belächelt hätte. Das hier ist eben Stadionpunk. Oder so ähnlich. Eines ist allerdings klar: Egal wie oft und in welchem Rahmen man die Beatsteaks schon gesehen hat: Die Wuhlheide bleibt verdammt nochmal die Wuhlheide.

beatsteaks_berlin_wuhlheide_2015-18 beatsteaks_berlin_wuhlheide_2015-16 beatsteaks_berlin_wuhlheide_2015-14 beatsteaks_berlin_wuhlheide_2015-13 beatsteaks_berlin_wuhlheide_2015-11 beatsteaks_berlin_wuhlheide_2015-3 beatsteaks_berlin_wuhlheide_2015-4 beatsteaks_berlin_wuhlheide_2015-6 beatsteaks_berlin_wuhlheide_2015-9 beatsteaks_berlin_wuhlheide_2015-10 beatsteaks_berlin_wuhlheide_2015-2 beatsteaks_berlin_wuhlheide_2015-1 Rundumblick in die Wuhlheide - Foto: Steffen Neumeister Arnim und sein Höckerchen - Foto: Steffen Neumeister Beatsteaks in Berlin - Alle Fotos: Steffen Neumeister

 

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Steffen Neumeister <![CDATA[So war’s: Kosmonaut Festival 2015]]> http://festivalisten.de/?p=74666 2015-06-30T08:26:15Z 2015-06-30T08:26:15Z Es ist schon toll zu sehen, wie etwas, das aus purem Herzblut entsteht einen solchen Erfolg einfahren kann. Im dritten Jahr lockt das Kosmonaut Festival knapp 15.000 Menschen an den Stausee Rabenstein in Chemnitz. Eine Erfolgsgeschichte. Fotogalerie vom Festivalfreitag Fotogalerie vom Festivalsamstag Es sind die viele kleinen Dinge, die dieses Festival von den anderen abgrenzt. Die Liebe zum Detail ist deutlich sichtbar, schon während man die ersten Schritte auf das Festivalgelände setzt. Dazu das Gelände, welches wohl, ohne übertreiben zu wollen, als das schönste Festivalgelände im deutschen Festivalzirkus zu bezeichnen ist. Direkt am See, hügelig, unter Bäumen, verwinkelt, überall Ecken in denen man selbst am zweiten Tag noch neue Dinge entdecken kann. Dazu ein Line-Up, welches vielleicht nicht das innovativste ist, dafür aber absolut stimmig in sich, trotz der durchaus breit gefächerten Genreverteilung. Da spielt ein Thees Uhlmann ein Set auf der Hauptbühne am gleichen Tag, an dem Haftbefehl die zweite Bühne abreißt. Und beide Konzerte strotzen nur so vor Genialität. Während im Hause Uhlmann eher mit den Kopf genickt, sachte zur Musik getanzt und ab und zu mal mitgesungen wird, wütet der Mob bei Haftbefehl und pogt und gröhlt so vor sich hin, sodass selbst der sonst so abgebrühte Baba Haft durchaus mal mit einem Lächeln auf der Bühne zu sehen ist. Initiatoren dieses Festivals sind die Band Kraftklub und dass sie nicht einfach ihren bekannten Namen zu Marketingzwecken hergeben, das merkt man deutlich. Überall wuseln die Bandmitglieder herum, packen mit an, helfen wo sie können, das hier ist ihr ganz eigenes Festival und da wird so wenig wie möglich aus der Hand gegeben. Und so kommt es, dass sich auf diesem vergleichsweise kleinen Festival eben auch die großen Stars die Ehre geben. Die Beatsteaks freuen sich über das schöne Gelände und spielen, wie die britischen Kollegen von der NME es sagen würden, ein hit packed set für die 15.000. Bis auf das 14. Sekündige Stück Barfrau gibt es heute ausschließlich Singles zu hören. Da stört auch der Kreuzbandriss von Sänger Arnim nicht, der ihn für große Teile des Konzerts an einen Hocker fesselt. Die Stimmung kocht und die Spannung steigt, denn alles rätselt wer denn nun der geheime Headliner sein könnte. Und dieses Geheimnis wird sehr gut bewahrt. Selbst hinter der Bühne weiß so gut wie niemand bescheid und die wenigen, die es dann doch wissen, grinsen nur und rücken nicht mit der Sprache heraus. Doch irgendwann muss auch mal der dickste Vorhang fallen und das geschieht zu den markanten Saxofon Tönen aus Marterias Oh Mein Gott, der Vorhang ist noch nichtmal komplett am Boden, doch die Menge vor der Bühne rastet völlig aus. Und Marteria bietet eben alles was ein Headliner so bieten muss. Inklusive Gastauftritt von Casper und kurzem Stromausfall, der der Show selbst aber nicht viel anhaben kann. Eine gelungene Überraschung, der Menge gefällt es. Tag zwei beim Kosmonaut Festival gestaltet sich durchaus feuchter als der erste. Der Regen prasselt hinab, die Festivalisten suchen Schutz unter Bierständen und Bäumen doch die Bands auf der Bühne kann das nicht erschrecken. In einer Regenpause nutzen Future Islands die Gunst der Stunde um eines der wohl fantastischten Konzerte des Wochenendes zu spielen. Die Band aus Baltimore spielt sich in einen Rausch, während der Sänger einige unfassbare Tanzmoves auf der Bühne vollzieht. Pure Emotionen spiegeln sich in den Augen der Bandmitglieder wider und die Menschen vor der Bühne werden in den Bann gezogen. 60 Minuten Lang der bizarr wirkende Spagat aus Tanz und dem Gefühl in jedem Moment in Tränen ausbrechen zu müssen. Eine Band, die so sehr die Emotionen der Menschen bei der Hand nimmt, wie es sonst nur ganz wenige können. Emotionen, das können auch AnnenMayKantereit sehr gut. Vor einem Jahr spielten sie genau an dieser Stelle ihren ersten Festivalauftritt. Mittlerweile sind sie in den Startlöchern die nächste, große Popsensation zu werden. Die unfassbare Stimme von Sänger Henning dröhnt über das gesamte Gelände, sodass sie vermutlich auch noch am anderen Ende, auf der zweiten Bühne, auf der Vierkanttretlager grade spielen, wohl immer noch durch Mark und Bein geht. Und genau diese Stimme nutzen K.I.Z. für den Refrain ihrer neuen Single Hurra Die Welt Geht Unter, welche am heutige Abend erstmals vorgestellt wird. Doch erst mal ist der K.I.Z-typische Abriss angesagt. Alle Hits, die üblichen Pöbeleien zwischen den Songs, die von allen so geliebte Großkotzigkeit der Deutschrap-Überväter, alles am Start. Doch dann kommt eben diese neue Single. So ganz ohne den üblichen Wortwitz, ganz ohne Ironie doch mit dieser unfassbaren Stimme im Refrain. Hurra Die Welt Geht Unter ist wohl der K.I.Z-untypischte Song überhaupt. Aber dafür vielleicht einer ihrer besten? Wahnsinns Gänsehautnummer. Natürlich muss auch noch der Gastgeber ran. Die Haupbühne schließt am heutigen Abend natürlich Kraftklub ab. Wer auch sonst? Von Sekunde eins tobt der Mob vor der Bühne. Bengalos entzünden sich überall im Publikum und selbst bis ganz nach hinten, bis zum viel, von Frontmann Felix gelobten Burritostand steht alles Kopf. Kraftklub zimmern sich durch ihre beiden Alben und zeigen, dass auch vergleichsweise junge Bands Headliner können. Es ist schon ziemlich speziell 15.000 Menschen den Refrain zu Karl-Marx-Stadt in Karl-Marx-Stadt singen zu hören. Ein Triumphzug vor heimischen Publikum, ganz ohne Zweifel. Fast schon ein wenig zu glatt? Egal, macht Spaß. Kosmonaut, der Erholungsurlaub mitten im Festivalsommer. Und wenn man von kleinigkeiten wie zu wenigen Toiletten und die dadurch reslutierenden Wartezeiten auf dem Gelände absieht, dann kann man nicht wirklich viel besser machen. Nächstes Jahr also bitte einfach genau so. Nur mit mir Klos und besserem Wetter. Dann wird’s wieder richtig klasse.

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Es ist schon toll zu sehen, wie etwas, das aus purem Herzblut entsteht einen solchen Erfolg einfahren kann. Im dritten Jahr lockt das Kosmonaut Festival knapp 15.000 Menschen an den Stausee Rabenstein in Chemnitz. Eine Erfolgsgeschichte.

Fotogalerie vom Festivalfreitag
Fotogalerie vom Festivalsamstag

Es sind die viele kleinen Dinge, die dieses Festival von den anderen abgrenzt. Die Liebe zum Detail ist deutlich sichtbar, schon während man die ersten Schritte auf das Festivalgelände setzt. Dazu das Gelände, welches wohl, ohne übertreiben zu wollen, als das schönste Festivalgelände im deutschen Festivalzirkus zu bezeichnen ist. Direkt am See, hügelig, unter Bäumen, verwinkelt, überall Ecken in denen man selbst am zweiten Tag noch neue Dinge entdecken kann.

Thees Uhlmann
Thees Uhlmann

Dazu ein Line-Up, welches vielleicht nicht das innovativste ist, dafür aber absolut stimmig in sich, trotz der durchaus breit gefächerten Genreverteilung. Da spielt ein Thees Uhlmann ein Set auf der Hauptbühne am gleichen Tag, an dem Haftbefehl die zweite Bühne abreißt. Und beide Konzerte strotzen nur so vor Genialität. Während im Hause Uhlmann eher mit den Kopf genickt, sachte zur Musik getanzt und ab und zu mal mitgesungen wird, wütet der Mob bei Haftbefehl und pogt und gröhlt so vor sich hin, sodass selbst der sonst so abgebrühte Baba Haft durchaus mal mit einem Lächeln auf der Bühne zu sehen ist.

Initiatoren dieses Festivals sind die Band Kraftklub und dass sie nicht einfach ihren bekannten Namen zu Marketingzwecken hergeben, das merkt man deutlich. Überall wuseln die Bandmitglieder herum, packen mit an, helfen wo sie können, das hier ist ihr ganz eigenes Festival und da wird so wenig wie möglich aus der Hand gegeben.

Beatsteaks beim Kosmonaut 2015, Foto: Steffen Neumeister
Beatsteaks beim Kosmonaut 2015, Foto: Steffen Neumeister

Und so kommt es, dass sich auf diesem vergleichsweise kleinen Festival eben auch die großen Stars die Ehre geben. Die Beatsteaks freuen sich über das schöne Gelände und spielen, wie die britischen Kollegen von der NME es sagen würden, ein hit packed set für die 15.000. Bis auf das 14. Sekündige Stück Barfrau gibt es heute ausschließlich Singles zu hören. Da stört auch der Kreuzbandriss von Sänger Arnim nicht, der ihn für große Teile des Konzerts an einen Hocker fesselt. Die Stimmung kocht und die Spannung steigt, denn alles rätselt wer denn nun der geheime Headliner sein könnte. Und dieses Geheimnis wird sehr gut bewahrt. Selbst hinter der Bühne weiß so gut wie niemand bescheid und die wenigen, die es dann doch wissen, grinsen nur und rücken nicht mit der Sprache heraus.

Marteria is der Geheime Headliner beim Kosmonaut 2015, Foto: Steffen Neumeister
Marteria ist der Geheime Headliner beim Kosmonaut 2015, Foto: Steffen Neumeister

Doch irgendwann muss auch mal der dickste Vorhang fallen und das geschieht zu den markanten Saxofon Tönen aus Marterias Oh Mein Gott, der Vorhang ist noch nichtmal komplett am Boden, doch die Menge vor der Bühne rastet völlig aus. Und Marteria bietet eben alles was ein Headliner so bieten muss. Inklusive Gastauftritt von Casper und kurzem Stromausfall, der der Show selbst aber nicht viel anhaben kann. Eine gelungene Überraschung, der Menge gefällt es.

Tag zwei beim Kosmonaut Festival gestaltet sich durchaus feuchter als der erste. Der Regen prasselt hinab, die Festivalisten suchen Schutz unter Bierständen und Bäumen doch die Bands auf der Bühne kann das nicht erschrecken.

Future Islands beim Kosmonaut 2015 angesagt, Foto: Steffen Neumeister
Future Islands beim Kosmonaut 2015 angesagt, Foto: Steffen Neumeister

In einer Regenpause nutzen Future Islands die Gunst der Stunde um eines der wohl fantastischten Konzerte des Wochenendes zu spielen. Die Band aus Baltimore spielt sich in einen Rausch, während der Sänger einige unfassbare Tanzmoves auf der Bühne vollzieht. Pure Emotionen spiegeln sich in den Augen der Bandmitglieder wider und die Menschen vor der Bühne werden in den Bann gezogen. 60 Minuten Lang der bizarr wirkende Spagat aus Tanz und dem Gefühl in jedem Moment in Tränen ausbrechen zu müssen. Eine Band, die so sehr die Emotionen der Menschen bei der Hand nimmt, wie es sonst nur ganz wenige können.

AnenMayKantereit beim Kosmonaut 2015 angesagt, Foto: Steffen Neumeister
AnenMayKantereit beim Kosmonaut 2015 angesagt, Foto: Steffen Neumeister

Emotionen, das können auch AnnenMayKantereit sehr gut. Vor einem Jahr spielten sie genau an dieser Stelle ihren ersten Festivalauftritt. Mittlerweile sind sie in den Startlöchern die nächste, große Popsensation zu werden. Die unfassbare Stimme von Sänger Henning dröhnt über das gesamte Gelände, sodass sie vermutlich auch noch am anderen Ende, auf der zweiten Bühne, auf der Vierkanttretlager grade spielen, wohl immer noch durch Mark und Bein geht. Und genau diese Stimme nutzen K.I.Z. für den Refrain ihrer neuen Single Hurra Die Welt Geht Unter, welche am heutige Abend erstmals vorgestellt wird. Doch

K.I.Z. beim Kosmonaut - Foto: Steffen Neumeister
K.I.Z. beim Kosmonaut – Foto: Steffen Neumeister

erst mal ist der K.I.Z-typische Abriss angesagt. Alle Hits, die üblichen Pöbeleien zwischen den Songs, die von allen so geliebte Großkotzigkeit der Deutschrap-Überväter, alles am Start. Doch dann kommt eben diese neue Single. So ganz ohne den üblichen Wortwitz, ganz ohne Ironie doch mit dieser unfassbaren Stimme im Refrain. Hurra Die Welt Geht Unter ist wohl der K.I.Z-untypischte Song überhaupt. Aber dafür vielleicht einer ihrer besten? Wahnsinns Gänsehautnummer.

Natürlich muss auch noch der Gastgeber ran. Die Haupbühne schließt am heutigen Abend natürlich Kraftklub ab. Wer auch sonst? Von Sekunde eins tobt der Mob vor der Bühne. Bengalos entzünden sich überall im Publikum und selbst bis ganz nach hinten, bis zum viel, von Frontmann Felix gelobten Burritostand steht alles Kopf. Kraftklub zimmern sich durch ihre beiden Alben und zeigen, dass auch vergleichsweise junge Bands Headliner können. Es ist schon ziemlich speziell 15.000 Menschen den Refrain zu Karl-Marx-Stadt in Karl-Marx-Stadt singen zu hören. Ein Triumphzug vor heimischen Publikum, ganz ohne Zweifel. Fast schon ein wenig zu glatt? Egal, macht Spaß.

Kraftklub beim Kosmonaut - Foto: Steffen Neumeister
Kraftklub beim Kosmonaut – Foto: Steffen Neumeister

Kosmonaut, der Erholungsurlaub mitten im Festivalsommer. Und wenn man von kleinigkeiten wie zu wenigen Toiletten und die dadurch reslutierenden Wartezeiten auf dem Gelände absieht, dann kann man nicht wirklich viel besser machen. Nächstes Jahr also bitte einfach genau so. Nur mit mir Klos und besserem Wetter. Dann wird’s wieder richtig klasse.

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Thomas Peter <![CDATA[Deichbrand veröffentlicht Zeitplan für 2015]]> http://festivalisten.de/?p=74654 2015-06-28T20:53:49Z 2015-06-28T18:04:08Z Noch 18 Tage vergehen bis sich in Cuxhaven/Nordholz wieder die Musiker die Mikros in die Hand geben. Seit dem heutigen Abend kann man sein Deichbrand 2015 konkret planen, denn der Timetable steht online. Wie gewohnt stehen Fire und Water Stage parallel nebeneinander und werden konsequenterweise immer im Wechsel bespielt. Doch während auf den beiden grossen Bühnen spätestens um 2 Uhr nachts Schluss ist, kann man sich im Palastzelt theoretisch die Nacht bis morgens um 5 Uhr um die Ohren schlagen. Als weitere Alternativen bieten sich der Red Bull Tourbus und die Green Circus Bühne an. German Headlining: Beatsteaks, Kraftklub, Fettes Brot Beatsteaks, Kraftklub und Fettes Brot headlinen dieses Jahr die Fire Stage. Freitag und Samstag dürfen danach Fritz Kalkbrenner und Deichkind den Hauptbühnentag auf der Water Stage ausklingen lassen. Sonntags arbeitet Thees Uhlmann Fettes Brot zu. Grösster Kritikpunkt der Facebook Fans ist die Positionierung von Le Fly. Er wurde erneut auserkoren das Festival im relativ kleinen Palastzelt abzuschliessen. Den Zeitplan kann man sich auch als PDF über die Veranstalterwebseite herunterladen. Dauerkarten ausverkauft Abgesehen von den 400 Euro teuren Schrebergartentickets sind die Dauerkarten für das Deichbrand 2015 ausverkauft. Für 69 Euro gibt es jedoch Tageskarten für jeden der drei Musiktage.

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Noch 18 Tage vergehen bis sich in Cuxhaven/Nordholz wieder die Musiker die Mikros in die Hand geben. Seit dem heutigen Abend kann man sein Deichbrand 2015 konkret planen, denn der Timetable steht online.

Wie gewohnt stehen Fire und Water Stage parallel nebeneinander und werden konsequenterweise immer im Wechsel bespielt. Doch während auf den beiden grossen Bühnen spätestens um 2 Uhr nachts Schluss ist, kann man sich im Palastzelt theoretisch die Nacht bis morgens um 5 Uhr um die Ohren schlagen.
Als weitere Alternativen bieten sich der Red Bull Tourbus und die Green Circus Bühne an.

German Headlining: Beatsteaks, Kraftklub, Fettes Brot

Beatsteaks, Kraftklub und Fettes Brot headlinen dieses Jahr die Fire Stage. Freitag und Samstag dürfen danach Fritz Kalkbrenner und Deichkind den Hauptbühnentag auf der Water Stage ausklingen lassen. Sonntags arbeitet Thees Uhlmann Fettes Brot zu.

Grösster Kritikpunkt der Facebook Fans ist die Positionierung von Le Fly. Er wurde erneut auserkoren das Festival im relativ kleinen Palastzelt abzuschliessen.

Den Zeitplan kann man sich auch als PDF über die Veranstalterwebseite herunterladen.

Dauerkarten ausverkauft

Abgesehen von den 400 Euro teuren Schrebergartentickets sind die Dauerkarten für das Deichbrand 2015 ausverkauft. Für 69 Euro gibt es jedoch Tageskarten für jeden der drei Musiktage.

Deichbrand 2015 Timetable, Bildquelle: Deichbrand Festival
Deichbrand 2015 Timetable, Bildquelle: Deichbrand Festival

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Steffen Neumeister <![CDATA[Kosmonaut: Bilder vom Samstag]]> http://festivalisten.de/?p=74617 2015-06-28T20:14:52Z 2015-06-28T16:08:30Z Tag zwei beim Kosmonaut zeigte sich von seiner feuchten Seite. Der Boden weichte auf, doch die Festivalisten blieben hart. Gastgeber Kraftklub sorgten für einen furiosen Abschluss auf der Hauptbühne. Alle Fotos wurden von Steffen Neumeister geschossen. Sie stammen vom gestrigen Samstag. Enjoy.

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Tag zwei beim Kosmonaut zeigte sich von seiner feuchten Seite. Der Boden weichte auf, doch die Festivalisten blieben hart. Gastgeber Kraftklub sorgten für einen furiosen Abschluss auf der Hauptbühne.

Alle Fotos wurden von Steffen Neumeister geschossen. Sie stammen vom gestrigen Samstag. Enjoy.

Next Stop: Milchstrasse - gesehen beim Kosmonaut 2015 angesagt, Foto: Steffen Neumeister Gastgeber Kraftklub beim Kosmonaut 2015 angesagt, Foto: Steffen Neumeister Gastgeber Kraftklub beim Kosmonaut 2015 angesagt, Foto: Steffen Neumeister Gastgeber Kraftklub beim Kosmonaut 2015 angesagt, Foto: Steffen Neumeister Gastgeber Kraftklub beim Kosmonaut 2015 angesagt, Foto: Steffen Neumeister Gastgeber Kraftklub beim Kosmonaut 2015 angesagt, Foto: Steffen Neumeister K.I.Z. beim Kosmonaut 2015 angesagt, Foto: Steffen Neumeister K.I.Z. beim Kosmonaut 2015 angesagt, Foto: Steffen Neumeister K.I.Z. beim Kosmonaut 2015 angesagt, Foto: Steffen Neumeister K.I.Z. beim Kosmonaut 2015 angesagt, Foto: Steffen Neumeister K.I.Z. beim Kosmonaut 2015 angesagt, Foto: Steffen Neumeister K.I.Z. Fähnchen beim Kosmonaut 2015 angesagt, Foto: Steffen Neumeister Impression vom Samstag beim Kosmonaut 2015 angesagt, Foto: Steffen Neumeister Antilopen Gang beim Kosmonaut 2015 angesagt, Foto: Steffen Neumeister Antilopen Gang beim Kosmonaut 2015 angesagt, Foto: Steffen Neumeister Antilopen Gang beim Kosmonaut 2015 angesagt, Foto: Steffen Neumeister AnenMayKantereit beim Kosmonaut 2015 angesagt, Foto: Steffen Neumeister AnenMayKantereit beim Kosmonaut 2015 angesagt, Foto: Steffen Neumeister AnenMayKantereit beim Kosmonaut 2015 angesagt, Foto: Steffen Neumeister Andächtige erste Reihe am Samstag beim Kosmonaut 2015 angesagt, Foto: Steffen Neumeister AnenMayKantereit beim Kosmonaut 2015 angesagt, Foto: Steffen Neumeister Oliver Polak beim Kosmonaut 2015 angesagt, Foto: Steffen Neumeister Vierkanttretlager beim Kosmonaut 2015 angesagt, Foto: Steffen Neumeister Vierkanttretlager beim Kosmonaut 2015 angesagt, Foto: Steffen Neumeister Future Islands beim Kosmonaut 2015 angesagt, Foto: Steffen Neumeister Future Islands beim Kosmonaut 2015 angesagt, Foto: Steffen Neumeister Future Islands beim Kosmonaut 2015 angesagt, Foto: Steffen Neumeister Future Islands beim Kosmonaut 2015 angesagt, Foto: Steffen Neumeister Future Islands beim Kosmonaut 2015 angesagt, Foto: Steffen Neumeister Impression vom Samstag beim Kosmonaut 2015 angesagt, Foto: Steffen Neumeister Impression vom Samstag beim Kosmonaut 2015 angesagt, Foto: Steffen Neumeister Sneakerfriendly, der Samstag beim Kosmonaut 2015 angesagt, Foto: Steffen Neumeister Impression vom Samstag beim Kosmonaut 2015 angesagt, Foto: Steffen Neumeister Regen war am zweiten Tag des Kosmonaut 2015 angesagt, Foto: Steffen Neumeister

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Thomas Peter <![CDATA[Livestream vom Rock Werchter- Sonntag – mit Muse, Kasabian,..]]> http://festivalisten.de/?p=74615 2015-06-28T10:29:25Z 2015-06-28T10:18:08Z Machen wir uns nichts vor, gestern war das Aufgebot des Rock Werchter Streamings eher mau. Eine extra Kurzmeldung dazu überflüssig. Heute sieht das anders aus. Zum Abschluss hagelt es noch einmal Übertragungen von Topacts. Allen voran sind da wohl Muse als Headliner zu nennen. Im Übertragungsplan noch als fraglich gekennzeichnet, hat die Band aber selber schon jegliche Zweifel beseitig und verweist die eigenen Fans auf den Stream um 23 Uhr heute Abend. Auch das übrige Sonntagsprogramm kann sich sehen lassen: >> Zum Rock Werchter 2015 Livestream Unterhalb des Streams auf skynet.be findet sich ein Zeitplan, der regelmässig aktualisiert wird. Zeitplan Rock Werchter Livestream 2015 – Sonntag (Stand 12:15 Uhr): 13:30 Uhr – The Van Jets 14:00 Uhr – Enter Shikari 14:00 Uhr – Blaudzun 14:45 Uhr – Catfish And The Bottlemen 15:25 Uhr – The Vaccines 17:10 Uhr – Fink 18:00 Uhr – Alabama Shakes 20:00 Uhr – Ben Harper And The Innocent Criminals 20:45 Uhr – Kasabian 23:00 Uhr – Muse 23:20 Uhr – Gabriel Rios  

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Machen wir uns nichts vor, gestern war das Aufgebot des Rock Werchter Streamings eher mau. Eine extra Kurzmeldung dazu überflüssig. Heute sieht das anders aus. Zum Abschluss hagelt es noch einmal Übertragungen von Topacts.

Allen voran sind da wohl Muse als Headliner zu nennen. Im Übertragungsplan noch als fraglich gekennzeichnet, hat die Band aber selber schon jegliche Zweifel beseitig und verweist die eigenen Fans auf den Stream um 23 Uhr heute Abend.
Auch das übrige Sonntagsprogramm kann sich sehen lassen:

>> Zum Rock Werchter 2015 Livestream

Unterhalb des Streams auf skynet.be findet sich ein Zeitplan, der regelmässig aktualisiert wird.

Zeitplan Rock Werchter Livestream 2015 – Sonntag (Stand 12:15 Uhr):
13:30 Uhr – The Van Jets
14:00 Uhr – Enter Shikari
14:00 Uhr – Blaudzun
14:45 Uhr – Catfish And The Bottlemen
15:25 Uhr – The Vaccines
17:10 Uhr – Fink
18:00 Uhr – Alabama Shakes
20:00 Uhr – Ben Harper And The Innocent Criminals
20:45 Uhr – Kasabian
23:00 Uhr – Muse
23:20 Uhr – Gabriel Rios

 

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