Festivalisten Newsmagazin Festivals, Bandnews und Tourdaten 2016-09-29T19:41:43Z http://festivalisten.de/feed/atom Manuel Hofmann <![CDATA[Reeperbahn Festival 2016: Was den Festivalmarkt beschäftigt]]> http://festivalisten.de/?p=77663 2016-09-29T19:41:43Z 2016-09-26T20:35:13Z Zum Reeperbahn Festival kommen nicht nur zehntausende Gäste nach Hamburg, um sich in Locations quer verteilt auf das Ausgehzentrum der Stadt aufstrebende Bands anzuschauen, es ist auch ein wichtiger Treffpunkt all jener, die in der Musikindustrie und verwandten Bereichen tätig sind. So ist das Festival die ideale Gelegenheit um nachzuspüren, was den Festivalmarkt beschäftigt. Tatsächlich […]

The post Reeperbahn Festival 2016: Was den Festivalmarkt beschäftigt appeared first on Festivalisten Newsmagazin.

]]>
Zum Reeperbahn Festival kommen nicht nur zehntausende Gäste nach Hamburg, um sich in Locations quer verteilt auf das Ausgehzentrum der Stadt aufstrebende Bands anzuschauen, es ist auch ein wichtiger Treffpunkt all jener, die in der Musikindustrie und verwandten Bereichen tätig sind. So ist das Festival die ideale Gelegenheit um nachzuspüren, was den Festivalmarkt beschäftigt.

Tatsächlich dauert es, wenn man ins Gespräch kommt, nur wenige Sätze um zu merken, mit wem man gerade zu tun hat: Da sind die Veranstalter kleiner, unabhängiger Festivals, die mit viel Herzblut in ihrer Freizeit wertige Musik in die ansonsten recht karge Heimat bringen möchten. Und dann sind da diejenigen, die dir ihre Visitenkarte in die Hand drücken, und nicht verbergen möchten, wofür sie gekommen sind: zum Geschäfte machen. Tatsächlich hat der Einblick hinter die Kulissen teilweise etwas entzauberndes, wenn Musik und Bands zum vermarktbaren und konsumierbaren Produkt werden. Gut, dass die vielen kleinen Konzerte mir noch unbekannter Bands einen kleinen Ausbruch daraus bieten (obwohl sie letztlich genauso zum gesamten Prinzip gehören).

Festival Kombinat etabliert sich

Weiterlesen: Ein Interview mit den Machern des Festival Kombinats darüber, wie man ein kleines, unabhängiges Festival veranstaltet

Erfrischend sind auch die ganzen Anekdoten, die die Veranstalter des Festival Kombinats in ihrer Gesprächsrunde auspacken: Da geht es dann um Fragen, wie viel Schlaf die Veranstalter während ihres Festivals abbekommen (wenig) und wie es sich anfühlt, wenn man komplett vom Dixie auf ökologische Toiletten umstellt, und das anfangs alles nicht so recht funktionieren mag (mäßig).

Im Schnitt zeigen sich die anwesenden Festivals aber zufrieden mit der vergangenen Saison. Das Feel Festival, beispielsweise, muss sich sogar davor hüten, nur so schnell zu wachsen, wie es die eigenen organisatorischen Kapazitäten erlauben. Auch das Festival Kombinat selbst hat einen guten Start erlebt, und geht jetzt den Schritt in die institutionelle Verankerung als Verband deutschsprachiger Festivals. Auf zusätzliche Adjektive wie “kleiner” oder “unabhängiger” verzichtet man inzwischen. Und so sitzt auch eine Vertreterin der Hörstmann Unternehmensgruppe (Melt!, Splash!, Lollapalooza) auf dem Panel, um ihrerseits auf eine anstrengende (Lollapalooza!) aber erfolgreiche Festivalsaison zurückzublicken.

Die Festival Saison 2016

Weiterlesen: So war’s auf dem Lollapalooza Festival 2016

lollapalooza-6

Das bestätigt schließlich einen Tag später auch Fruzsina Szép, Festivaldirektorin des Lollapalooza Festivals, in der traditionellen Elefantenrunde der Konferenz, in der Veranstalter europäischer Großfestivals auf die vergangene Saison zurückblicken. In 20 Jahren in der Branche wurde sie mit der Veranstaltung des Lollapalooza Festivals im Treptower Park vor die größten Herausforderungen gestellt. 70.000 Leute pro Tag kamen.

Ansonsten hört man hier das Übliche. Bei manchen läufts: Anders Wahrén, Chefbooker des Roskilde Festivals, berichtet vom schnellsten Ausverkauf seit 20 Jahren. Man habe in diesem Jahr weniger auf den einen großen Headliner gesetzt sondern auf Bands der zweiten Reihe (wobei sich diese beim Blick auf das 2016er LineUp – mit Namen wie Red Hot Chili Peppers, PJ Harvey, Tame Impala, New Order – immer noch reichlich groß lesen).

Die Headlinerproblematik bleibt bestimmend. Die großen Namen bleiben wichtig, betont Szép, die ihr Lollapalooza in diesem Jahr mit Radiohead und Kings Of Leon schmücken konnte. Die richtigen Headliner zu finden, sei “the biggest headache for all of us”. So verwundert es wenig, dass hier auch die gleichbleibend skeptischen Aussagen vertreten sind: Stuart Galbraith von Kilimanjarolive (u.a Sonisphere) verzichtet angesichts der Marktlage derzeit darauf, sein eigentliches Zugpferd, das Sonisphere UK, stattfinden zu lassen. Genauso meint er, dass die aller meisten UK Großfestivals, die auf Heads angewiesen sind, am straucheln seien.   

Headliner werden teurer und die geeignetste Möglichkeit, um den insgesamt höher werdenden Ausgaben zu begegnen, ist ein erhöhter Ticketpreis. Diese werden damit auf absehbare Zeit weiter wachsen – und Gespräche mit Veranstaltern verraten, dass ein Ende des Trends auf absehbare Zeit nicht zu erwarten ist. Ausgesprochen positiv fällt da Michal Kašcák auf, der als unabhängiger Veranstalter das Pohoda Festival in der Slowakei veranstaltet (dieses Jahr unter anderem mit The Prodigy, PJ Harvey, Sigur Rós und James Blake): Mit den wachsenden Ticketpreisen verändere sich auch das Klientel, hin zu Menschen mittleren Alters mit mindestens mittleren Einkommens. Dabei drohe man, die Generation aktuell heranwachsender Festivalbesucher zu verlieren.

Um das Resümee zur Festivalsaison 2016 noch um Stimmen zu ergänzen, die nicht auf diesem Panel vertreten waren: Die DEAG, vertreten durch den operativen Chef Christian Diekmann, zieht ein positives Fazit bezüglich Rock In Vienna, Rockavaria und den Sonisphere in der Schweiz. Rock im Revier bleibt von seiner Seite unerwähnt. Auf Nachfrage von Festivalisten kommt dann doch noch eine Antwort, die die Zukunft des Festivals im halboffenen lässt. Eine Tendenz gebe es aber.  Und die sieht mäßig aus. Der Markteinstieg als solches sei teurer ausgefallen als geplant, gesteht man sich ein. Ansonsten wird weiterhin viel vom Potential auf dem Festivalmarkt gesprochen. Und die anderen Veranstalter haben sich eingestellt, dass sich die Festivalwelt auch nach Markteinstieg der DEAG und dem Wechsel der Lieberbergs zu Live Nation irgendwie weiterdreht.  

Das Wetter

Lieberbergs hatten indes genauso wie Marktführer FKP Scorpio ein überaus turbulentes Jahr. Und das liegt an einem Thema, das den Sommer so prägte, wie wenig anderes: extremes Wetter.

Hätte FKP Scorpio eigentlich mit Rammstein an der Spitze des LineUps und Ausverkauf weit vor Festivalbeginn zufrieden in die Saison gehen können, brachten heftige Unwetter das Southside Festival wenige Stunden nach Auftakt des Musikprogramms zur  Komplettabsage; beim Hurricane mussten Veranstaltungsteam und beteiligte Behörden und Helfer alle Anstrengungen unternehmen, um das Festival am Sonntag nach einem Tag Unterbrechung halbwegs regulär zum Abschluss bringen zu können. Von allen Seiten, eingeschlossen Festivalisten, bekam das Team Lob für die Kommunikation während und nach des Desasters (#HurricaneSwimTeam).

Das wird seinen Teil dazu beigetragen haben, dass viele Festivalisten die Möglichkeit nutzen, ihre Ticket-Rückerstattung in Hurricane/Southside-Tickets für 2017 einzusetzen: Mehr als die Hälfte der Karten beider Großfestivals sind bereits vergriffen.

Dass die Veranstalter bei einem Schaden, der in die zweistellige Millionenhöhe ging, überhaupt eine Rückerstattung anbieten konnte, liegt an der vorab abgeschlossenen Versicherung. Noch bis Jahresende werden die Festivalabsagen aus dem Juni 2016 den zuständigen Versicherer beschäftigen, erzählt Geschäftsführer Matthias Grischke. Ein Komplettabsage der Großfestivals aufgrund extremen Wetters hätte er vorher nicht für möglich gehalten. Nun ist der Schaden da und klar ist auch eines: die Versicherungsbeiträge werden in den kommenden Jahren wachsen.

Ein nachhaltig besonderes Verhältnis zum Wetter hat übrigens  Fruzsina Szép vom Lollapalooza: Aufgrund der besonderen Gegebenheiten des Treptower Parks sei dieses Jahr ein ansprechendes Wetter besonders wichtig gewesen für die Veranstalter. Als Joker kam dabei wie letztes Jahr der Geist der Großmutter zum Einsatz. Er brachte Erfolg. Die Geschichte wiederum erzeugte viel kopfschütteln seitens der meisten Panelgäste im Schmidt’s Theater des Reeperbahn Festivals.

Terror

An einem weiteren ernsten Thema kamen die Veranstalter in diesem Jahr einfach nicht herum. Alle Großveranstaltungen haben ihre Sicherheitskonzepte, entwickelt und durchgeführt in enger Abstimmung mit den Behörden. Alle sagen sie, dass die Durchführung der Sicherheitsmaßnahmen möglichst im Hintergrund bleiben sollten. Und alle sagen sie: Wir geben unser Bestes, aber absolute Sicherheit kann es niemals geben.

Während die einzelnen Maßnahmen aus guten Grund nicht detailliert öffentlich thematisiert werden, gaben Beispiele doch einen Einblick, wie aufwendig der Schutz einer Großveranstaltung im Jahr 2016 aussehen muss: Vor Öffnung und nach Schließung des Geländes laufen Sprengstoffspürhunde über das Gelände. Die Listen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden an Behörden für Checks weitergegeben. Das Sicherheitspersonal wurde deutlich erhöht. Eine enge Zusammenarbeit mit der Polizei, die zum Teil auch zivil vor Ort ist, versteht sich von selbst. Außerdem haben 2016 die sogenannten “Nizza Barrikaden” Eingang in die Fachsprache für Veranstaltungstechnik gefunden. Und während die einzig vernünftige Antwort auf Terror das Weitermachen sein sollte, berichtet Stephan Thanscheidt zugleich von einem zeitweiligen Einbruch des Vorverkaufs für den Chiemsee Summer nach Nizza und München.

Innovationen

Manchmal gibt es nicht den passenden Übergang. Die Veranstaltungsbranche beschäftigt auch andere Themen. Während manche technischen Innovationen sicherlich wünschenswert sind, etwa ökologisch vernünftige Toiletten statt Dixie, kommt bei anderen das Gruseln. Eine Vertreterin von Ticketing-Anbieter Eventbrite spricht fasziniert von den Möglichkeiten, die in den USA längst normal sind: So kann man sich vor dem Besuch bei Disney World in Orlando vorab einen Zugang zur Achterbahn buchen. Und ein Essen am Imbiss nebenan vorbestellen. Die Veranstalter schließlich wissen jederzeit, wo sich die Gäste gerade aufhalten. Ob Cola oder Mineralwasser gerade beliebter ist. Und so weiter.

In Deutschland ist der Markt rund um RFID/Cashless Payment schwieriger, versichern alle, mit denen man über das Thema redet. Während ein Festival wie das Immergut Cashless Payment auch aus ideellen Gründen mittelfristig ausschließt (und die Haptik des Bargeldes lobt), ist FKP mit der versuchten Einführung bereits zwei Jahre lang auf die Schnauze geflogen. Das Melt! verzichtete 2016 auf bargeldlos, auch das Lollapalooza wiederholte das Chip-Prinzip in diesem Jahr nicht. Schuld sollen neben den örtlichen Gegebenheiten auch die Unzufriedenheit der Gäste gewesen sein. Beim Splash! jedenfalls, wo das Publikum im Schnitt deutlich jünger ist, bezahlte man auch 2016 bargeldlos.

Von allen, die es ausprobierten, hört man übrigens, dass das angepriesene Umsatzplus tatsächlich eintritt. Allerdings ist die Technik selbst auch mit beträchtlichen Kosten verbunden.

Ein Hintergrundgespräch mit einem führenden Anbieter der Technik brachte schließlich einige kritischen Gewissheiten durcheinander: So lässt sich die Technik, zumindest wenn man so will, auch anonym nutzen. Viele der Daten, die den Veranstaltern zur Verfügung gestellt werden, könnten auch das Erlebnis der Gäste verbessern. Wenn das Zahlen bequemer ist, gebe man auch einfach gerne etwas mehr Geld aus. Und Daten werden auch anderweitig gesammelt. Da mag stellenweise schon etwas dran sein. Privat verzichtet der Mitarbeiter der Firma auf die Nutzung von Facebook.

Musik gab es auf dem Reeperbahn Festival übrigens auch. Aber das ist eine andere Geschichte.

The post Reeperbahn Festival 2016: Was den Festivalmarkt beschäftigt appeared first on Festivalisten Newsmagazin.

]]>
0
Manuel Hofmann <![CDATA[Medienkrise? Festivalistenkrise?]]> http://festivalisten.de/?p=77649 2016-09-22T10:07:49Z 2016-09-22T10:07:49Z Mit Journalismus im Internet lässt sich schwer Geld verdienen – ein Allgemeinplatz, den wir allzu gut bestätigen können. Gerne nehmen wir daher auf dem Reeperbahn Festival auf einem Panel zur Medienkrise teil, um dort mit Daniel Koch (“Intro”), Holger Stratmann (“Rock Hard”) und Vivien Mierzkalla (“Verstärker Medienmarketing”) über Finanzierungsschwierigkeiten und die Auswirkungen auf die Qualität […]

The post Medienkrise? Festivalistenkrise? appeared first on Festivalisten Newsmagazin.

]]>
Mit Journalismus im Internet lässt sich schwer Geld verdienen – ein Allgemeinplatz, den wir allzu gut bestätigen können. Gerne nehmen wir daher auf dem Reeperbahn Festival auf einem Panel zur Medienkrise teil, um dort mit Daniel Koch (“Intro”), Holger Stratmann (“Rock Hard”) und Vivien Mierzkalla (“Verstärker Medienmarketing”) über Finanzierungsschwierigkeiten und die Auswirkungen auf die Qualität von Musikjournalismus zu diskutieren. Vorab ein paar Takte zur Situation bei uns.

Festivalisten gibt es seit 2007. Seitdem feierten wir viele Erfolge, flogen immer mal wieder auf die Schnauze und haben dabei meistens zumindest ein bisschen was gelernt. Im Moment dagegen passiert hier ausgesprochen wenig. Das liegt wenig überraschend daran, dass die Finanzierung des Projekts, also im Idealfall so eine Finanzierung, dass diejenigen, die es machen, halbwegs un-prekär davon leben könnten, im gesamten Zeitraum unserer Existenz als Online-Magazin nicht so recht geklappt hat.

Gestartet als halb-privater Blog von Thomas, wuchs Festivalisten mit den Jahren zu einer festen Anlaufsstelle für Festivalbegeisterte, etablierte sich als Quelle auch für Verlags-Medien wie den “Rolling Stone” und wurde insgesamt zumindest den Zeitaufwand anbelangend zu einer Hauptbeschäftigung. Damit stellte sich die Frage der Finanzierung, wobei es immer nicht nur darum ging, ob es irgendwann langen könnte, um vernünftig davon leben zu können sondern auch, ob man die Form der Finanzierung vertreten kann, gegenüber sich selbst und gegenüber den Leserinnen und Lesern. Das war und ist stellenweise gar nicht so einfach zu beantworten.

Eine kleine Finanzierungsgeschichte

So war das lange Zeit lukrativste Standbein verbunden mit Ticketing-Branchenprimus Eventim, dem nicht nur gefühlt die halbe Veranstaltungsbranche Europas gehört sondern der auch immer mal wieder durch nicht allzu fanfreundliche Praktiken aufgefallen ist. Das Unternehmen jedenfalls beteiligte uns daran, wenn Menschen über unsere Affiliate-Links Tickets kauften. Datenschützer werden von diesem Modell zurecht wenig begeistert sein. Andere wissen, dass zwangsläufig weniger bei den Bands ankommen kann, je mehr als Teil der Verwertungskette mitverdienen wollen. Außerdem bedeutet das noch etwas anderes: Plötzlich hat man als Magazin ein finanzielles Interesse daran, dass möglichst viele Tickets für ein Festival oder Konzert verkauft werden. Am besten direkt, nachdem jemand den zugehörigen Artikel auf unserer Seite gelesen hat. Und wie war das nun mit der kritischen Distanz? Eventim stellte schließlich sein Abrechnungsmodell um, die Einnahmen brachen so weit ein, dass wir uns auch mit Blick auf den Geldbeutel guten Gewissens von dem Prinzip verabschieden konnten.

Die Frage nach der kritischen Distanz stellt sich aber auch dann, wenn Veranstaltungen über die man schreibt zugleich im Magazin gegen Entgelt beworben werden. Diese Abhängigkeit ist im Musikjournalismus nichts Neues. Zum Teil verschwimmen aber die Grenzen zwischen redaktionellen Inhalten und Werbung. Immer wieder gab es, von uns konsequent abgelehnte, Anfragen, die Werbung in unmarkierter Gestalt redaktioneller Berichterstattung anfragten. Kann man machen, wird von manchen Magazinen auch nachweislich gemacht, hat dann aber wenig mit aufrichtigem Journalismus zu tun.

Zwischenzeitlich suchten wir die Antwort bei einem externen Vermarkter, um uns nicht mehr selbst mit der Vergabe von Werbeplätzen beschäftigen zu müssen. Muss man dann auch wirklich nicht mehr, die Seite blinkt auch von selbst genug. Über die Zahl der Werbeblocker nutzenden User brauchen wir nicht sprechen. Aber wir verstehen das. Trotzdem folgen wütende Facebook-Kommentare bezüglich des angeblichen Verkaufs unserer Seele an den Raubtier-Kapitalismus.

Ebenfalls neu ist die tägliche Excel-Übersicht zu den Einnahmen des vergangenen Tages. Die relevante Einheit, die fortan zählt, ist der Aufruf. Ein paar Centanteile pro Aufruf, fast so wie für Künstlerinnen und Künstler bei Spotify. 1000 eben solcher Aufrufe bringen schließlich X Euro, was schwankt, abhängig davon, ob beispielsweise musikbezogene Werbung geschaltet wird und welche User auf der Seite unterwegs sind. Datenschützer schütteln den Kopf. Und wir müssen uns plötzlich mit neuen Fragen beschäftigen, beispielsweise, ob wir eine Bildergalerie mit zehn Fotos auf zehn Einzelseiten verteilen wollen, was technisch unnötig ist und die User nervt aber eben in der Theorie auch das zehnfache der Einnahmen bringt. Täglicher Statistikwahnsinn. Suchmaschinenoptimierungssumpf. Und: „Ihr werdet nicht glauben, was auf diesem Festival UNGLAUBLICHES passiert ist“. Dass die große Story über große Festivals und Bands finanziell mehr bringt als der mit viel Liebe und Zeitaufwand geschriebene Nachbericht über ein Indie-Festival leuchtet wohl ein. Dass man aber irgendwann anfangen muss, Geld zu verdienen, um überhaupt in der gewünschten Regelmäßigkeit und Aktualität Stories schreiben zu können, ist die andere Seite der Geschichte.

Der tägliche Blick in die Einnahmen reichte schließlich von “ganz okay” bis “warum mache ich das hier eigentlich?” und mündete, schwer genervt davon, täglich nach Klicks jagen zu müssen, schließlich in einem “das kann es doch nicht gewesen sein”. Die in diesem Moment gefällte Entscheidung: Erst einmal Schluss mit der Vermarktung.

Und was jetzt?

„Strategische Neuausrichtung“. Um andere Dinge, die einem im Leben so beschäftigen können, kümmern. Der durch Leserinnen und Leser gestützte Finanzierungstraum blieb bisher, wer könnte es ahnen, ein Traum. Die bereitgestellte Möglichkeit, uns Spenden zukommen zu lassen, nutzten bisher zwei LeserInnen (Um so lauter möchten wir den beiden Danke sagen!). Gesamteinnahmen von 20 Euro. Sollen wir erwähnen, wie viel der Server in besagtem Zeitraum gekostet hat?

Weitermachen wollen wir, wie auch immer das aussehen mag, trotzdem. Weil wir glauben, dass es kantige Berichterstattung über den Festivalzirkus braucht. In Zeiten, in denen Unternehmen mit Millionen um sich schmeißen, um in den ohnehin stark umkämpften Festivalmarkt einzusteigen. In Zeiten, in denen es auf Großveranstaltungen angesichts von Unwettern und anderen Unwägbarkeiten schnell sehr ernst werden kann. In Zeiten, in denen die Grenzen zwischen redaktionellen Inhalten und Werbung immer mehr verschwimmen, wollen wir weiter berichten und werben für Festivals, die wir mögen – und nicht nur für solche, die uns dafür bezahlen.

Nun ist es auch klar, dass einem das Geld nicht zufliegen wird. Das ist in anderen Branchen auch nicht so. Das ist auch für Musiker und Musikerinnen nicht so, zumal am Anfang ihrer Karriere. In diesem Artikel haben wir aber gezeigt, dass es bei der Frage nach der Finanzierung niemals nur um die Finanzierung geht. Sondern darum, wie Blogs und Magazine in Zeiten von Social Media aussehen können. Wir freuen uns, auf dem Reeperbahn Festival und hier mit möglichst vielen Leuten darüber in Austausch treten zu können.

Was dazu zu sagen? Schreib uns!

Manuel Hofmann
manuel.hofmann@festivalisten.de
Thomas Peter
thomas.peter@festivalisten.de

Medienkrise 4.0. Schönen Gruß von Uber: Musikjournalismus war gestern

„Social Media sind die neuen Leitmedien und setzen dem  Journalismus ebenso zu wie Uber den Taxifahrern. Die Auflagen- und Umsatzrückgänge etablierter Printmedien, von Tageszeitungen bis hinzu Musikmagazinen, fordern immer öfter ihren Tribut. Damit aber nicht genug, denn auch die Radioprogramme werden zunehmend eintöniger und Blogger verdienen mit ihren Blogs mittlerweile mehrheitlich genauso viel oder wenig wie Nachwuchskünstler an Tantiemen von Spotify & Co. erhalten. Hinzu kommt, dass Werbetreibende immer öfter ganz ungeniert meinen, Anzeigen samt wohlmeinender redaktioneller Berichterstattung zu buchen.“

Mit:
Daniel Koch, Editor In Chief , Intro, Deutschland
Vivien Mierzkalla, PR-Manager, Verstärker Medienmarketing, Deutschland
Thomas Peter, Managing Editor, festivalisten.de, Deutschland
Holger Stratmann, Managing Director, Rock Hard, Deutschland
Moderiert von:
Jan Hendrik Becker, Journalist, NDR, Deutschland

(Eine Diskussionsrunde auf dem Reeperbahn Festival 2016)

The post Medienkrise? Festivalistenkrise? appeared first on Festivalisten Newsmagazin.

]]>
3
Manuel Hofmann <![CDATA[So war’s auf dem Lollapalooza Berlin 2016]]> http://festivalisten.de/?p=77596 2016-09-13T01:15:50Z 2016-09-12T23:15:10Z Überall leuchtet und blinkt und staubt es. Laute Musik, ganz viel Bummbumm, Seifenblasen und Konfetti. Das Lollapalooza Berlin präsentiert sich als überdrehter Rummelplatz für 70.000 Menschen – und die allermeisten spielen mit. Ein Rückblick auf den unwiederholbaren Ausflug in den Treptower Park, der die Veranstalter sehr viel Nerven gekostet haben muss. Eine lange Vorgeschichte Als […]

The post So war’s auf dem Lollapalooza Berlin 2016 appeared first on Festivalisten Newsmagazin.

]]>
Überall leuchtet und blinkt und staubt es. Laute Musik, ganz viel Bummbumm, Seifenblasen und Konfetti. Das Lollapalooza Berlin präsentiert sich als überdrehter Rummelplatz für 70.000 Menschen – und die allermeisten spielen mit. Ein Rückblick auf den unwiederholbaren Ausflug in den Treptower Park, der die Veranstalter sehr viel Nerven gekostet haben muss.

Eine lange Vorgeschichte
Als gegen Ende letzten Jahres klar wurde, dass die Geflüchteten in der Unterkunft am Premierenspielort, dem ehemaligen Flughafen Tempelhof, nicht einfach wieder weg gehen, musste sich das Lollapalooza, kaum in Berlin angekommen, schon wieder nach einer Alternative umsehen. Ebenso involviert: Das Land Berlin, das dem Veranstalter in einem Vertrag das Gelände in Tempelhof mehrjährig zugesichert hatte und nun für Ersatzvorschläge sorgen musste, um Schadensersatzansprüche zu vermeiden.

Mehrere Optionen standen zur Auswahl, darunter der neue Flughafen Berlin-Brandenburg, BER, der für den Flugbetrieb bekanntlich ohnehin gänzlich ungeeignet scheint. Am Ende fiel die Wahl der Veranstalter auf dem Treptower Park, der groß ist und dank Ringbahn-Anschluss sehr zentral liegt, zugleich aber eben auch ein Naherholungsgebiet und Denkmal darstellt – und kein Festivalgelände.

Kaum wurde publik, dass es in diesem Jahr eine einmalige Ausnahmeregelung für das Festival geben könnte, wurde die Liste derer, die mitreden wollten, über Nacht länger: Botschafter der ehemaligen Sowjet-Staaten baten Senat und Bezirk um eine Verlegung des Festivals angesichts des im Park gelegenen Sowjetischen Ehrenmals für Soldaten, die im Kampf gegen den Nationalsozialismus gestorben waren. Anwohner protestierten. Eine Petition gegen das Festival erreichte mit der Zeit über 6.000 Unterstützer. Naturschützer warnten vor den Gefahren für die im Park lebende Igelpopulation.

Sicherlich brachten die Gegner zum Teil starke und berechtige Argumente gegen ein Festival im Treptower Park hervor, und doch erreichte der Protest bisweile parodistische Qualität: So soll eine Anwohnerin auf einer Bürgerversammlung quasi präventiv gedroht haben, die Veranstalter zur Verantwortung ziehen zu wollen, sollte ihr Kind aufgrund des Festivals “bleibende Schäden” davon tragen. Kann nicht einmal jemand an die Kinder denken? Tief durchatmen, bitte.

lollapalooza-5

Begrenzt geeignet
Am Ende erlaubten die Behörden das Festival unter dem Joch seitenlanger Auflagen, offiziell erst wenige Wochen vor Veranstaltungsbeginn. Nicht unerschöpft wirkend berichtet Festivaldirektorin Fruzsina Szép auf der Pressekonferenz zum Festival von der Zusammenarbeit mit insgesamt 16 beteiligten Behörden und den vielen Kilometern Bauzaun, die festivalgeeignete Flächen des Parks von jenen trennten, die von den Gästen in Ruhe gelassen werden sollten. Die langen Zaunläufe schmückten die Veranstalter schließlich im aufgedrehten Lollapalooza-Look und machten ihn so zum massenhaft genutzten Backdrop für Besucherselfies. Aus der Not eine Tugend machen, oder so.  

Genug des nacherzählten Vorgeplänkels. Zeitsprung auf den 10. September 2016 – und damit ab in die bunte Festivalgegenwart.

Viel Sonne, viel Bummbumm und einige LineUp-Perlen
Am Gelände angekommen, gilt es sich zunächst zu orientieren. Mögen zumindest vor Ort lebende Gäste den Park als Ort des gemeinschaftlichen draußen seins kennen, hat er für die zwei Tage des Festivals eine ganz andere Gestalt angenommen: Den Laufsteg der Besucher bildet jene Allee, auf deren Asphalt sonst die durchrauschenden Autos den Park in zwei Teile schneiden. An den Laternen hängen nun Lichterketten. Neben dem für Besucher unzugänglichen Sowjetischen Ehrenmal haben die Macher die beiden Hauptbühnen aufgebaut. Am südlichen Ende des Geländes, direkt neben der Spree, dessen Anblick einem aufgrund der Zäune allerdings entgeht, steht die Alternative Stage.

Und dann gibt es noch die Perry’s Stage für größtenteils egales elektronisches Geballer, zu deren wummernden Bässe so viele Menschen in großer Tanzwut feiern, dass es nicht länger wundern braucht, wenn ein auf die EDM-Ekstase getrimmtes Riesenfestival wie Tomorrowland mit Verlässlichkeit binnen Minuten ausverkauft ist. Ein fantastisches Schauspiel: Die DJs spielen Entertainer mit massentauglichen Sets rund um remixte Songs, die jeder kennt. Sie peitschen das Publikum mit Ansagen an, kündigen dabei mit 1-2-3-4 ihre Drops an; und wer noch nicht verstanden hat, dass jetzt ausflippen angesagt ist, wird mit aus dem Boden gefeuerten Nebelkanonen ins Boot geholt.

Symbolbild.
Symbolbild.

Aber warum eigentlich nicht, solange es die Leute zum Feiern bringt und es bringt sie mal sowas von zum Feiern. Die anderen haben schließlich reichlich Ersatzprogramm: Jagwar Ma, zum Beispiel, haben in UK mit dem Debüt Howlin einen solchen Hype erspielt, dass Großinstanz Noel Gallagher ihren Namen in den Mund nahm. Dazu ließe sich noch ein Tame-Impala-esk als rühmende Beschreibung in den Ring werfen. Dem Hype mag man folgen oder nicht. Auf jeden Fall passt das Konzert zum Lollapalooza: eine lockere Show mit psychodelischen, elektronisch aufgeladenen Songs mit Lyrics, die genau das richtige sind für einen Tag, in dem Alkohol und Hitze schon so ein ganz bisschen in den sich fortan leicht debil anfühlenden Kopf gestiegen sind.

Tocotronic machen im Anschluss grundsolide das, was sie gefühlt immer machen: Schön rockiges Set, zwischendurch eine Parole zur Lage der Nation  (Aber hier leben, Nein danke) und andere lyrisch-sperrigen Ansagen, heute zum Lob der Fremdheit von Morgen, die (fast?) keiner mehr so richtig versteht. Konzertabschluss mit Freiburg.

lollapalooza-7

Als es einige Stunden später auf die Headliner zugeht, zeigt sich ungemütlicherweise wie viele Leute tatsächlich vor Ort sind: Aus dem Plan, kurz bei Kings Of Leon vorbeizuschauen bevor es weiter zu New Order geht, wird ein zwanzig minütiges feststecken in der Menge. Ein Teil der Besucher der gerade zu Ende gegangenen Show Paul Kalkbrenners bahnt sich durch die Menge derer, die Kings of Leon sehen möchten. Und bleibt stecken. Tatsächlich wird die Bewegung der Besucher wellenförmiger, die Stimmung aggressiver. Viele klettern über den Tresen eines Getränkestandes und reißen schließlich etwa 20 Meter eines Absperrzauns ein, um sich aus der Menge zu befreien. In so einer Situation werden Kings Of Leon schnell zur Hintergrundmusik (weitere Eindrücke diesbezüglich finden sich in zahlreichen Facebook-Kommentaren).

Erst einmal bei New Order angekommen geht die Stimmung bei mir aber schnell zurück auf Festivalprogramm. Zuletzt hatte ich die Band bei einem Q&A auf dem Reeperbahn Festival 2015 gesehen: Neben mir standen ältere Herren, die in ihrer Aufregung, gerade Helden ihres Erwachsen werdens wieder zu sehen, plötzlich eine gewisse Jugendlichkeit ausstrahlten. Sicherlich gelingt es nicht, das selbe Verhältnis zur Band zu entwickeln, wie jene, die sie mit 17 oder 18 als eines ihrer ersten Konzerte in einem Club gesehen hatten. Und trotzdem kann man ihre popkulturelle Bedeutung anerkennen, weil das, was sie machen, damals so neu war.

In diesen Lichte sieht man dann auch heute den Auftritt einer nicht mehr ganz so jugendlichen Band, in dem die einzelnen Akteure kaum einmal aus dem nebeligen Bühnenhintergrund hervortreten. Eine Videowand zeigt etwas trashig geratenes Irgendwas. Großteils in kühlen Farben gehaltene Lichtsäulen schneiden sich mit großer Bestimmtheit in den Abendhimmel, um dann in den Baumkronen hängen zu bleiben. Und dann spielen sie True Faith und Blue Monday hintereinander und Sänger Bernard Summer geht am Ende zum Keyboard von Gillian Gilbert, um das Lied gemeinsam mit ihr zu Ende zu spielen. So geht Konzert. Als Zugabe bläst die Band schließlich Joy Divisions Decades und Love Will Tear Us Apart in den Park und der erste Festivaltag kann sehr glücklich zu Ende gehen. Auch ohne Aftershow Party im Matrix.

Radiohead et al.

lollapalooza-3


Tatsächlich steht der ganze zweite Festivaltag unter der Spannung eines zu erwartenden zweieinhalbstündigen Radiohead Konzertes (Für andere ist es wohl das unmittelbar davor stattfindende Major Lazer Konzert auf der zweiten Bühne, aber das ist eine andere Geschichte).

Den Auftakt macht aber Aurora: in größter Bescheidenheit präsentiert sie mit ihrer Band Songs, die in ihrer poppigen Zugänglichkeit im Ohr bleiben; und  zugleich alle möglichen Klang- und Traumwelten öffnen. Persönlicher Höhepunkt: Murder Song (5, 4, 3, 2, 1), auch wenn sie sich im direkten Anschluss dafür entschuldigt, so viele traurige Songs zu spielen, obwohl doch die Sonne scheine. Weitermachen, bitte.

Im weiteren Verlauf des Tages passiert viel Erwartbares: Bilderbuch versprühen auf der Bühne ironisch kaum mehr gebrochene sexyness, und schrecken dabei nicht mal davor zurück, in einem Wort zum Sonntag mit herausgestrecktem Hintern die Kirchen zu provozieren, ohne dabei zu beachten, dass Berlin ohnehin ein recht gottverlassener Ort ist. The Temper Trap schließen ihr Set mit Sweet Disposition ab. Was Róisín Murphy macht, weiß ich nach wie vor nicht so genau, ich weiß aber nach einem Kurzbesuch, dass ich mehr davon haben möchte und Dear Miami ein fantastisches Lied ist. In der einberufenen Pressekonferenz erklären die Veranstalter, dass es herausfordernd ist, ein Festival mit 70.000 Menschen pro Tag im Treptower Park zu veranstalten. Im nächsten Jahr bleibt man mit dem Lollapalooza Berlin in Berlin. Ein neues Gelände ist zwar gefunden, der Vertrag ist aber noch nicht unterschrieben, und das ist wichtig, bevor man sich der Öffentlichkeit mitteilt. Die Trabrennbahn Karlshorst ist es nicht. Vom Pressekrams zurück, zeigt sich, in wenigen verbleibenden Minuten, dass James Blake zwar toll ist, aber eigentlich in die Dunkelheit gehört oder zumindest in den Regen. Den gab es das ganze Wochenende nicht. Entsprechend staubig ist inzwischen die Luft. Immerhin streut er das Licht, das sich den Weg durch die Blätter der Alleebäume bahnt, was einen der fotographierbarsten Anblicke des Wochenendes einbringt. Sonnenuntergangsbilder funktionieren immer. 

lollapalooza-2016-1

Zeit, sich gedanklich auf Radiohead vorzubereiten, obwohl das Wummern von Major Lazer das Denken an irgendetwas schwer macht. Vielleicht sind sie deshalb so erfolgreich.

Plötzlich steht die Band auf der Bühne und spielt erst mal das halbe A Moon Shaped Pool durch, schiebt 2+2=5 nach und wenig später eine sehr, sehr perfekte Version von Reckoner. Ab dann ist, zumindest bei mir, alles im Fluss. Radiohead arbeiten wieder mit den vielen Einzelbildern, verteilt auf mehrere Bildschirme im Hintergrund. Jeder zeigt ein kleines Detail:  Die Hand an der Gitarre, der wackelnde Kopf von Thom Yorke und so weiter. Ein wichtiger Teil der gelungenen Inszenierung des großen Ganzen.

lollapalooza-radiohead

Wenige Töne zu Beginn eines jeden Liedes lassen die vielen Radiohead-Jünger im Publikum jubeln. Großjubel auch für eine sehr elektronische Variante von Everything In Its Right Place. Inbrünstiges mitsingen bei Street Spirit (Fade Out). Puh. Nach etwa zwei Stunden die Zugabe: “I know it, You Know It, They know it”, sagt Yorke. Mein Nachbar klärt auf: “Yes, man. They play it again!”. Und dann beginnt Creep. Danach Karma Police. Am Ende steht der Sänger alleine auf der Bühne mit Gitarre in der Hand und setzt ein letztes Mal an:  “For A Minute There / I lost myself”, klagt er ins Mikrofon, gestützt durch den Chor des Publikums. Das bleibt im Kopf stecken, während es in den Menschenmassen über die Allee des Parks nach Hause geht.

The post So war’s auf dem Lollapalooza Berlin 2016 appeared first on Festivalisten Newsmagazin.

]]>
1
Thomas Peter <![CDATA[Hurricane / Southside: Green Day als erster Headliner für 2017?]]> http://festivalisten.de/?p=77584 2016-09-07T09:38:54Z 2016-09-06T08:32:28Z Heute ist ein grüner Bandtag. So verheisst es zumindest der grüne Marker im Teaservideo auf die heutige Headlinerankündigung. Passend dazu veröffentlichen Green Day Tourdaten ohne Station im Süden und Norden. Das scheint die Sache rund zu machen. Spätestens um 12 Uhr -oder wenn Green day sich selbst leaken- wissen wir mehr. [EDIT: Camp.FM machts offiziell. […]

The post Hurricane / Southside: Green Day als erster Headliner für 2017? appeared first on Festivalisten Newsmagazin.

]]>
Heute ist ein grüner Bandtag. So verheisst es zumindest der grüne Marker im Teaservideo auf die heutige Headlinerankündigung. Passend dazu veröffentlichen Green Day Tourdaten ohne Station im Süden und Norden. Das scheint die Sache rund zu machen. Spätestens um 12 Uhr -oder wenn Green day sich selbst leaken- wissen wir mehr.

[EDIT: Camp.FM machts offiziell. Green Day sind der erste Headliner von Hurricane und Southside 2017. Zudem bestätigte Stephan Thanscheidt im Talk mit Melle noch einmal, dass einige der 2016 auf beiden Festivals ausgefallenen Acts ihre Konzerte im kommenden Sommer nachholen werden.]

via GIPHY

Green Day, die amerikanischen Punk-Rock Urgesteine, würden ihre Premiere bei Hurricane und Southside feiern. Daher scheint es nicht unwahrscheinlich, dass man sie heute exklusiv und nicht eingebettet in eine Bandwelle als ersten Musikact präsentiert.

Anfang Oktober veröffentlichen Green Day ein neues Album. Bang Bang als Vorabsingle lässt auf einen guten Wurf hoffen.

Die bisher bekannten Daten der Green Day Revolution Radio Tour im deutschsprachigen Raum:

16.01.2017 -MO- Zürich – Hallenstadion
18.01.2017 -MI- Mannheim – SAP Arena
19.01.2017 -DO- Berlin – Mercedes Benz Arena
30.01.2017 -MO- Köln – Lanxess Arena

The post Hurricane / Southside: Green Day als erster Headliner für 2017? appeared first on Festivalisten Newsmagazin.

]]>
0
Thomas Peter <![CDATA[Impericon Festival 2017 mit Parkway Drive und Asking Alexandria]]> http://festivalisten.de/?p=77576 2016-09-01T09:28:35Z 2016-09-01T09:20:50Z Von den Impericoan Festivals 2017 sind bisher eigentlich nur die Termine bekannt. Asking Alexandria ändern das nun. Sie bestätigen sich und Parkway Drive für die Station in Leipzig und greifen damit einer Verlautbarung des Veranstalters vor. [Edit: Mittlerweile wurden die Bands auch von Impericon per Facebook Veranstaltung bestätigt. Versehen mit dem Hinweis „exklusiv nur in […]

The post Impericon Festival 2017 mit Parkway Drive und Asking Alexandria appeared first on Festivalisten Newsmagazin.

]]>
Von den Impericoan Festivals 2017 sind bisher eigentlich nur die Termine bekannt. Asking Alexandria ändern das nun. Sie bestätigen sich und Parkway Drive für die Station in Leipzig und greifen damit einer Verlautbarung des Veranstalters vor.

Impericon Festival Leipzig 2017 mit PArkway Drive und Asking Alexandria, Quelle: Asking Alexandria
Impericon Festival Leipzig 2017 mit Parkway Drive und Asking Alexandria, Quelle: Asking Alexandria

[Edit: Mittlerweile wurden die Bands auch von Impericon per Facebook Veranstaltung bestätigt. Versehen mit dem Hinweis „exklusiv nur in Leipzig“. Heisst: Die anderen Stationen der Festivaltour werden auf die beiden Szeneschwergewichte wohl verzichten müssen.]

Die Impericon Festivalserie zieht mit jeweils geringfügig abweichendem Lineup Mitte bis Ende April 2017 durch Deutschland, Österreich, die Schweiz und England.
Early Bird Tickets sind -je nach Bundle- zwischen 33 und 93 Euro teuer.

14.04.2017 Österreich, Wien Arena
15.04.2017 Deutschland, Leipzig Neue Messe – Halle 1
mit Parkway Drive, Asking Alexandria
17.04.2017 United Kingdom, Manchester Academy
21.04.2017 Schweiz, Zürich, X-Tra
22.04.2017 Deutschland, Oberhausen, Turbinenhalle
30.04.2017 Deutschland, München, Zenith

The post Impericon Festival 2017 mit Parkway Drive und Asking Alexandria appeared first on Festivalisten Newsmagazin.

]]>
0
Steffen Neumeister <![CDATA[So war’s: Highfield Festival 2016]]> http://festivalisten.de/?p=77568 2016-08-26T22:01:06Z 2016-08-24T13:27:31Z Das Highfield Festival 2016: Lauter, vielfältiger und vor allem eines: Größer. Mit Rammstein konnte in diesem Jahr ein Headliner von Weltformat gebucht werden. Doch konnte das Gelände den Fanansturm bewältigen? 35.000 Menschen, ausverkauft. So viele kamen noch nie zum Highfield. Das liegt nicht zuletzt an Rammstein, denn auch das weitere Line-Up, nicht mal unbedingt nur […]

The post So war’s: Highfield Festival 2016 appeared first on Festivalisten Newsmagazin.

]]>
Das Highfield Festival 2016: Lauter, vielfältiger und vor allem eines: Größer. Mit Rammstein konnte in diesem Jahr ein Headliner von Weltformat gebucht werden. Doch konnte das Gelände den Fanansturm bewältigen?

35.000 Menschen, ausverkauft. So viele kamen noch nie zum Highfield. Das liegt nicht zuletzt an Rammstein, denn auch das weitere Line-Up, nicht mal unbedingt nur in den Kopfzeilen, bietet in diesem Jahr eine Vielzahl an Gründen sich für das Highfield zu entscheiden.
Es macht nun mal die Mischung. Und die ist in diesem Jahr unvergleichlich. Von den bereits angesprochenen Rammstein über die durchaus skurrilen Scooter, bis hin zum unerwartet gut angenommenen Haftbefehl weist das Highfield in diesem Jahr eine enorme Bandbreite auf.

Fotos vom Donnerstag

Highfield 2016 NOFX, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 NOFX, Foto: Thomas Peter

Highlights gibt es viele. Zu nennen sind da beispielsweise NOFX, die am Samstag Abend auf dem Co-Headliner Posten ein Konzert spielen, das Fanherzen, beispielsweise das des Autors dieses Artikels, höher schlagen lässt. Eine neue, fantastische Frau an der Orgel, eine Setlist gespickt mit einigen Besonderheiten wie zum Beispiel The Brews oder Idiots Are Taking Over und natürlich der gewohnte Humor, der wie immer die Grenzen des guten Geschmacks neu auslotet. Einzig das Publikum in den ersten Reihen ist dem ganzen nicht ganz so wohlgesonnen, besteht dieses doch hauptsächlich aus Rammstein Fans, welche auf ihre Lieblingsband warten. Doch auch das wird in gewohnter NOFX Manier von der Bühne aus kommentiert und bereichert die Show dadurch dann doch wieder. Ganz klar: Beste Show des Festivals.

Highfield 2016 Rammstein, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Rammstein, Foto: Thomas Peter

Aber natürlich auch Rammstein selbst sind immer wieder ein Erlebnis. Irgendwie denkt man sich vorher dann doch, dass man das ganze schon zu genüge gesehen hat und es alles irgendwie immer das gleiche ist. Doch wenn die Flammenwerfer die Nacht erhellen und die Pyroeffekte mit ihrem Knallen die sowieso schon unfassbar laute Musik übertönen, dann verfällt man doch immer wieder in die Faszination dieser Band. Ein tolles best of set, ein unfassbarer Bühnenaufbau, die übliche Knallerei, Rammstein sind nunmal ihr Geld wert. 90 Minuten high class Unterhaltung.

Fotos vom Freitag

Das kann man von anderen Headlinern leider nicht behaupten. Limp Bizkit am Freitag Abend zum Beispiel, was ist das denn bitteschön? Immer mal wieder ohne jeden Kontext Techno- und Hip Hop Songs vom Band einspielen, zwei Nirvana Cover, überhaupt Cover ohne Ende. Was auf einer Abiparty klappt, scheinen wohl auch Fred Durst und seine Kollegen für ein gutes Konzert zu halten. Dazu ist die Spielzeit auch noch 15 Minuten weniger als angegeben. Aber dafür kann man dann ja doch wieder irgendwie dankbar sein.

Dankbar kann man definitiv auch für das fantastische Wetter sein. Die Sonne lacht, ab und zu mal leichter Nieselregen, es ist nicht zu heiß und vor allem hat es keinerlei Einfluss auf das Programm. Wir alle wissen, dass das im verflixten Festivaljahr 2016 keine Selbstverständlichkeit ist.

Fotos vom Samstag

Highfield 2016 Skinny Lister, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Skinny Lister, Foto: Thomas Peter

So könnte man sich auch Nachmittags zu Bands wie Skinny Lister vor die Bühne legen und die Sonne genießen. Wäre da nicht dieser verdammte Drang das Tanzbein zu schwingen. Grade die Briten haben gezeigt, dass frühe Spielzeit nicht gleich schlechte Stimmung bedeutet. Im Gegenteil, selbst die Band ist völlig überwältigt von der Reaktion des Publikums welches die kompletten 45 Minuten kaum noch zu bremsen ist.
Doch auch ruhigere Töne kann das Highfield. The Gaslight Anthem Frontmann Brian Fallon ist mit seinem Soloprojekt auf dem Highfield zu Gast. Mit Painkillers veröffentlichte er im Frühjahr eines der besten Alben des Jahres und fügt dem heute noch ein großartiges Katy Perry Cover hinzu. Aber grade bei diesen eher ruhigen Shows muss ein Punkt angemerkt werden, der bei der diesjährigen Highfield Ausgabe leider sehr stört. Der Sound der Green Stage übertönt den der Blue Stage fast immer. Oft sogar, wenn man sich einen Platz in den ersten Reihen ergattern konnte. Auch Bands wie die Monsters Of Liedermaching die nunmal auf akustische Musik setzen, haben zu kämpfen, während auf der größeren Bühne Thrice Radau machen. Das hält sie allerdings nicht davon ab den gesamten Platz vor der Bühne in eine riesige Party zu verwandeln. Es wird geklatscht, gesungen und getanzt bis selbst das Liedermacherkollektiv auf der Bühne nicht mehr aus dem Grinsen herauskommt.

Scooter beim Highfield 2016, Foto: Thomas Peter
Scooter beim Highfield 2016, Foto: Thomas Peter

Was gibt es sonst noch zu sagen? Bis auf das angesprochene Soundproblem fallen keine wirklich gravierenden Kritikpunkte mehr auf. Auf die hohe Besucherzahl wurde sich gut eingestellt und erhöhte Sicherheitsvorkehrungen aufgrund der aktuellen weltpolitischen Lage sind vorhanden, schränken aber so gut wie gar nicht ein. Es bleiben wahnsinnig tolle Konzerte wie die von Madsen oder Wanda, Olli Schulz und ja, auch Haftbefehl. Selbst Scooter haben am Freitag Abend das Festivalgelände regelrecht abgerissen. How much is the fish? 3,80DM verriet Scooter Frontmann H.P. Baxxter vor wenigen Wochen in einem Facebook Video. Wie viel ist uns das Highfield wert? Wesentlich mehr wenn es in nächstem Jahr genauso toll, wenn nicht sogar noch ein wenig besser wird.

The post So war’s: Highfield Festival 2016 appeared first on Festivalisten Newsmagazin.

]]>
0
Thomas Peter <![CDATA[Fotostrecke: Highfield 2016 Samstag]]> http://festivalisten.de/?p=77511 2016-08-21T11:12:52Z 2016-08-21T09:26:13Z In der Nacht auf Samstag hat es gereget. Dauerhaft, aber nicht dramatisch. Positiver Nebeneffekt: Der Morgen brilliert mit einer Verschnaufpause in Sachen Hitze und es staubt nicht mehr so gigantisch an den Bühnen. Den Tag über bleibt es abgesehen von einigen wenigen Tropfen trocken. Das Highfield Areal verwandelt sich in eine tropische Sauna. Erst zum […]

The post Fotostrecke: Highfield 2016 Samstag appeared first on Festivalisten Newsmagazin.

]]>
In der Nacht auf Samstag hat es gereget. Dauerhaft, aber nicht dramatisch. Positiver Nebeneffekt: Der Morgen brilliert mit einer Verschnaufpause in Sachen Hitze und es staubt nicht mehr so gigantisch an den Bühnen. Den Tag über bleibt es abgesehen von einigen wenigen Tropfen trocken. Das Highfield Areal verwandelt sich in eine tropische Sauna. Erst zum dritten Song von Rammstein öffnen sich die Schleussen. Die knapp 80minütige Headlinershow muss immer wieder mit Feucht von oben klarkommen.

Schon sehr früh am Tag machten Rammstein auf sich aufmerksam. Gegen driviertel acht sah man den richtigen Zeitpunkt für den eigenen Basissoundcheck gekommen. Das Konzert selbst geizte wie gewohnt nicht mit Pyroeffekten. Trotz miesem Wetterumfeld wussten die Berliner die Crowd die volle Distanz über zu elektrisieren.

Highfield 2016 Rammstein, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Rammstein, Foto: Thomas Peter

>> zum Highfield 2016 Rammstein Bilder Special

Auch AnnenMayKantereit hatten keine Probleme das Publikum als Blue Headliner zu bezaubern. Allerdings hatten sie anfangs, weil ihre eigene Lautstärke sehr gedimmt war, mit der von NOFX auf der Green Stage zu kämpfen.

Bilder von AnnenMayKantereit und Caliban folgen.

Der weitere Tag chronologisch..

Highfield 2016 Fjord, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Fjord, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Fjord, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Fjord, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Fjord, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Fjord, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 I Come From The Sun, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 I Come From The Sun, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 I Come From The Sun, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 I Come From The Sun, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 I Come From The Sun, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 I Come From The Sun, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Alex Mofa Gang, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Alex Mofa Gang, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Alex Mofa Gang, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Alex Mofa Gang, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Alex Mofa Gang, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Alex Mofa Gang, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Chefket, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Chefket, Foto: Thomas Peter

highfield-2016-chefket-2 highfield-2016-chefket-3

Highfield 2016 Skinny Lister, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Skinny Lister, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Skinny Lister, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Skinny Lister, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Skinny Lister, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Skinny Lister, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Haftbefehl, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Haftbefehl, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Haftbefehl, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Haftbefehl, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Haftbefehl, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Haftbefehl, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Eagles Of Death Metal, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Eagles Of Death Metal, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Eagles Of Death Metal, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Eagles Of Death Metal, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Eagles Of Death Metal, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Eagles Of Death Metal, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Eagles Of Death Metal, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Eagles Of Death Metal, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Kontra K, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Kontra K, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Kontra K, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Kontra K, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Kontra K, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Kontra K, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Royal Republic, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Royal Republic, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Royal Republic, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Royal Republic, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Royal Republic, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Royal Republic, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Airbourne, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Airbourne, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Airbourne, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 Airbourne, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 NOFX, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 NOFX, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 NOFX, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 NOFX, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 NOFX, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 NOFX, Foto: Thomas Peter

The post Fotostrecke: Highfield 2016 Samstag appeared first on Festivalisten Newsmagazin.

]]>
0
Thomas Peter <![CDATA[Highfield 2016 Rammstein Special]]> http://festivalisten.de/?p=77513 2016-08-21T08:50:44Z 2016-08-21T08:50:44Z Ohne Frage sind Rammstein DER Headliner des Highfield 2016 und der Grund, warum dieses Jahr 10000 Besucher mehr zu verzeichnen sind. Gestern waren die Berliner schon vor ihrer Show omnipräsent – die Zeichen waren überall. Fans mit T-Shirts fluteten direkt morgens die Arena, die Bühne boten dem geschulten Auge schon diverse Pyroanbauten und Gasflaschen und […]

The post Highfield 2016 Rammstein Special appeared first on Festivalisten Newsmagazin.

]]>
Ohne Frage sind Rammstein DER Headliner des Highfield 2016 und der Grund, warum dieses Jahr 10000 Besucher mehr zu verzeichnen sind. Gestern waren die Berliner schon vor ihrer Show omnipräsent – die Zeichen waren überall. Fans mit T-Shirts fluteten direkt morgens die Arena, die Bühne boten dem geschulten Auge schon diverse Pyroanbauten und Gasflaschen und die Parkflächen der Presse konnten die Flut an Neuankommenden kaum mehr meistern.

Punkt 0 Uhr fiel nach einem einmünitgen Coutndown auf den Videotafeln der Vorhang und Rammstein zelebrierten etwa 80 Minuten lang ihre besten und bekanntesten Songs.

Wir waren priviligiert die Band erneut fotografieren zu dürfen und präsentieren Euch hier ein Jahr lang unseren besten Output. Enjoy.

 

Highfield 2016 Rammstein, Foto: Thomas Peter Highfield 2016 Rammstein, Foto: Thomas Peter Highfield 2016 Rammstein, Foto: Thomas Peter Highfield 2016 Rammstein, Foto: Thomas Peter Highfield 2016 Rammstein, Foto: Thomas Peter Highfield 2016 Rammstein, Foto: Thomas Peter Highfield 2016 Rammstein, Foto: Thomas Peter Highfield 2016 Rammstein, Foto: Thomas Peter Highfield 2016 Rammstein, Foto: Thomas Peter Highfield 2016 Rammstein, Foto: Thomas Peter Highfield 2016 Rammstein, Foto: Thomas Peter Highfield 2016 Rammstein, Foto: Thomas Peter Highfield 2016 Rammstein, Foto: Thomas Peter Highfield 2016 Rammstein, Foto: Thomas Peter Highfield 2016 Rammstein, Foto: Thomas Peter Highfield 2016 Rammstein, Foto: Thomas Peter Highfield 2016 Rammstein, Foto: Thomas Peter Highfield 2016 Rammstein, Foto: Thomas Peter Highfield 2016 Rammstein, Foto: Thomas Peter

The post Highfield 2016 Rammstein Special appeared first on Festivalisten Newsmagazin.

]]>
0
Thomas Peter <![CDATA[Fotostrecke: Highfield am Freitag]]> http://festivalisten.de/?p=77484 2016-08-21T07:20:13Z 2016-08-20T08:34:00Z Mit The Front Bottoms startete der reduzierte, erste Musiktag hier am Highfield um 15:45 Uhr. Sonne satt schon seit den frühsten Morgenstunden. Mein Tag hatte schon wesentlich früher im und um den leicht rötlich veralgten See herum begonnen. By the way: Props to Nivea für ein wasserlösliches Sonnenspray in 2016. Grosser Sport.   Über besagte […]

The post Fotostrecke: Highfield am Freitag appeared first on Festivalisten Newsmagazin.

]]>
Mit The Front Bottoms startete der reduzierte, erste Musiktag hier am Highfield um 15:45 Uhr. Sonne satt schon seit den frühsten Morgenstunden. Mein Tag hatte schon wesentlich früher im und um den leicht rötlich veralgten See herum begonnen. By the way: Props to Nivea für ein wasserlösliches Sonnenspray in 2016. Grosser Sport.

Trotz immenser Hitze liess es sich dieser Besucher nicht nehmen nach Bühnenöffnung direkt zur Hauptbühne zu sprinten, Foto: Thomas Peter
Trotz immenser Hitze liess es sich dieser Besucher nicht nehmen nach Bühnenöffnung direkt zur Hauptbühne zu sprinten, Foto: Thomas Peter

 

Über besagte Opener The Front Bottoms sowie Sunset Sons, Massendefekt und Moop Mama arbeiteten wir uns zum ersten Höhepunkt des Tages hin.
Sum 41 knüppelten uns bei noch immer schwitzigen Temperaturen ihre Hits um die Ohren. Rein subjektiv betrachtet hatten sie dabei wesentlich mehr Bock und Esprit als in der Vorwoche beim Taubertal. Das mag auch damit zu tun haben, dass man ihnen am Highfield „nur“ 45 Minuten Spielzeit eingeräumt hat. Stolze 20 Minuten weniger als am Taubertal.

Highfield 2016 - Sum41, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 – Sum41, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 - Sum41, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 – Sum41, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 - Sum41, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 – Sum41, Foto: Thomas Peter

Der Trend hin zum besseren war erfreulicherweise auch beim Headliner Limp  Bizkit zu sehen. Den Durst Daumen nach unten behielt selbiger im Handschuh, präsentierte sich weit aufgeweckter und spielfreudiger als in der Vorwoche. +10 Minuten Spielzeit am Ende. Aber: Die Ansprachen und Gags waren sowohl von Durst als auch Borland eher mies, verliefen sich oft irgendwo im Highfield-Staub. Exzessive Zwischenspiele und Ausflüge in den Backkatalog von den hier nicht beteiligten Metallica, Busta Rhymes und Nirvana (2 am Stück!) bleiben unerklärt. 3 Minuten Zwischenspiel mit permanenter Wiederholung von Rammsteins „Du Hast“ waren ja wenigstens anfangs lustig.
Was man sich am Ende wirklich fragte: Warum wurden nicht mehr eigene Songs gespielt? Ist ja nicht so, dass man das Material nicht hätte..

Limp Bizkit beim Highfield 2016, Foto: Thomas Peter
Limp Bizkit beim Highfield 2016 – manchmal fragt man sich, ob es nicht Zeit für ein „Erwachsenen-Modul“ wäre, Foto: Thomas Peter
Limp Bizkit beim Highfield 2016, Foto: Thomas Peter
Limp Bizkit beim Highfield 2016, Foto: Thomas Peter
Limp Bizkit beim Highfield 2016, Foto: Thomas Peter
Limp Bizkit beim Highfield 2016 – Wes Borland gibt als Order heraus, dass keinerlei Lichtspots auf ihn gerichtet werden dürfen. Macht das fotografieren nicht unbedingt einfacher. Will er von seiner im Vergleich zu früher lustlosen Verkleidung ablenken?, Foto: Thomas Peter

Wanda präsentierten sich am Highfield vergleichsweise verspielt. Sie verloren sich teilsweise in ihren Zwischenspielen. Andererseits ist es ja eignetlich genau das, was die Anhänger der Bands in den Clubs lieben. Am Taubertal hatte der Auftritt meines Erachtens eine klarere Linie als gestern hier in Grosspößna. Die beiden grösten Hits Bologna und Bussi Baby in die letzten 10 Minuten zu packen und vorher eine extended extended Edition von Ich will Schnaps! inklusive Crowdsurfing seitens Fitzthums liessen viele vor den Hits zur Platzsicherung gen Limp Bizkit abwandern.

Wanda beim Highfield 2016 - machten 15 Front Row Besucher mit Zigaretten happy, Foto: Thomas Peter
Wanda beim Highfield 2016 – machten 15 Front Row Besucher mit Zigaretten happy, Foto: Thomas Peter
Wanda beim Highfield 2016, Foto: Thomas Peter
Wanda beim Highfield 2016, Foto: Thomas Peter

Heaven Shall Burn und Skunk Anansie lieferten genau das, was sich der Fan von den Auftritten erhofft hatten. Skin von Skunk Anansie verliert auch mit den Jahren nichts an ihrer anziehenden, faszinierenden Ausstrahlung und ihrer besonderen Aura. Nicht oft vermag ein Auftritt mir noch Gänsehaut über den Körper zu jagen. Kann natürlich auch damit zu tun haben, dass die Band eine der ersten war, die ich Mitte der 1990er Jahre bei meiner Festivalpremiere zu sehen bekam.
Heaven Shall Burn machten bei ihren Quasiheimspiel und letzten Festivalgig des Sommers wie gewohnt mit Feuer und Bässen mächtig Getöse.

Heaven Shall Burn beim Highfield 2016, Foto: Thomas Peter
Heaven Shall Burn beim Highfield 2016, Foto: Thomas Peter
Heaven Shall Burn beim Highfield 2016, Foto: Thomas Peter
Heaven Shall Burn beim Highfield 2016, Foto: Thomas Peter
Heaven Shall Burn beim Highfield 2016, Foto: Thomas Peter
Heaven Shall Burn beim Highfield 2016, Foto: Thomas Peter
Skunk Anansie beim Highfield 2016, Foto: Thomas Peter
Skunk Anansie beim Highfield 2016, Foto: Thomas Peter
Skunk Anansie beim Highfield 2016, Foto: Thomas Peter
Skunk Anansie beim Highfield 2016, Foto: Thomas Peter
Skunk Anansie beim Highfield 2016, Foto: Thomas Peter
Skunk Anansie beim Highfield 2016, Foto: Thomas Peter
Skunk Anansie beim Highfield 2016, Foto: Thomas Peter
Skunk Anansie beim Highfield 2016, Foto: Thomas Peter

Was mich zum letzten Act des Freitags bringt. Beim Highfield hat man sich an den Trend zum absonderen Act angehängt und Scooter verpflichtet. Hinter dem Falaffelstand fand das eher wenig Anklang. „Was für ein Depp“ waren da noch die zarter-bedachten Aussagen über H.P. Baxxter. Offensichtlich ist Scooters Uhr irgendwann Mitte der 1990er stehen geblieben. Macht aber nichts. Denn es war gut was los an der Blue und das blieb anders lautenden Gerüchten auch bis zum Schluss so. Für mich ist die Musik grösstenteils maximal Grund zum Schmunzeln, das vorgezeichnete Frauenbild eher abzulehnen. Nichts desto trotz: Gelungenes Debüt der Dicke-Eier-Spassfraktion, das die Frage aufwirft: Wann kommt David Hasselhoff?

Scooter beim Highfield 2016, Foto: Thomas Peter
Scooter beim Highfield 2016, Foto: Thomas Peter
Scooter beim Highfield 2016, Foto: Thomas Peter
Scooter beim Highfield 2016, Foto: Thomas Peter
Scooter beim Highfield 2016, Foto: Thomas Peter
Scooter beim Highfield 2016, Foto: Thomas Peter
Scooter beim Highfield 2016, Foto: Thomas Peter
Scooter beim Highfield 2016, Foto: Thomas Peter
Scooter beim Highfield 2016, Foto: Thomas Peter
Scooter beim Highfield 2016, Foto: Thomas Peter
Scooter beim Highfield 2016, Foto: Thomas Peter
Scooter beim Highfield 2016, Foto: Thomas Peter

Blue mit kontrolliertem Wellenbrecher, Green ohne FOH

Ein Wort noch zum mit dem Besucherupgrade verbundenen Sicherheitsupgrade. Die Zeiten, in denen man zumindest auf der Blue Stage bliebig weit nach vorne drängen konnte, sind vorbei. Nun sichert ein Wellenbrecher mit Zugangskontrolle den ehrwürdigen Bereich direkt vor der Bühne – mit einem Ausgang auf der linken Seite. Genau jener, an denen alle von der Green Stage pilgernd vorbeiströmen. Die sehen dann einen Wellenbrecher, der gerade einmal zu 50-60% gefüllt ist – und ärgern sich. Normales Verhalten.

Auf Green wurde hinten ein offener Wellenbrecher eingeflochten, dafür sucht man vergebens einen FOH Turm. Gut für die Zuschauer, die in den hinteren Reihen ab sofort keinerlei Sichbehinderung beim Blick nach vorne zu befürchten haben. Für besseren Durchblick sorgte auch die Fällung einiger Bäume auf dem Bühnenareal.

The post Fotostrecke: Highfield am Freitag appeared first on Festivalisten Newsmagazin.

]]>
0
Thomas Peter <![CDATA[Fotostrecke: Highfield am Donnerstag]]> http://festivalisten.de/?p=77474 2016-08-21T07:19:46Z 2016-08-19T13:34:07Z Der Donnerstag war dominant geprägt von zwei Dünsten. Am Anfang stand der Staub, den die Autos beim Anrollen auf die Parkplätze produzierten. Nach dem Check-In und der Niederlassung auf dem Campingareal dominierte dann der Grilldunst. Wie eine Glocke überzog er das gesamte Areal. Dem typischen Geruch von angekokeltem Fleisch konnte man eigentlich nirgends entkommen. Am […]

The post Fotostrecke: Highfield am Donnerstag appeared first on Festivalisten Newsmagazin.

]]>
Der Donnerstag war dominant geprägt von zwei Dünsten. Am Anfang stand der Staub, den die Autos beim Anrollen auf die Parkplätze produzierten. Nach dem Check-In und der Niederlassung auf dem Campingareal dominierte dann der Grilldunst. Wie eine Glocke überzog er das gesamte Areal. Dem typischen Geruch von angekokeltem Fleisch konnte man eigentlich nirgends entkommen.

Am späteren Abend verschlug es die eine Hälfte der Redaktion zum Baden in den See. Die andere zog sich das Grundhass Outfit über und performte live für das Highfield Camp.fm Radio. Jedem das seine.

 

Highfield 2016 - Der Grilldunst überzieht das gesamte Campingareal.
Highfield 2016 – Der Grilldunst überzieht das gesamte Campingareal.
Highfield 2016 in Edel - mehr als Glamping ist im Lagovida Komplex möglich. Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 in Edel – mehr als Glamping ist im Lagovida Komplex möglich. Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 - Es steht eine Bühne im nirgendwo, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 – Es steht eine Bühne im nirgendwo, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 - High Way, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 – High Way, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 - Nichtöffentlicher Bereich, Foto: Thomas Peter
Highfield 2016 – Nichtöffentlicher Bereich, Foto: Thomas Peter
Steffen mit damals noch vollkommeen intakter, neuer Gitarre, Highfield 2016 - Nichtöffentlicher Bereich, Foto: Thomas Peter
Steffen mit damals noch vollkommeen intakter, neuer Gitarre, Highfield 2016 – Nichtöffentlicher Bereich, Foto: Thomas Peter

The post Fotostrecke: Highfield am Donnerstag appeared first on Festivalisten Newsmagazin.

]]>
0