Dass eine Menge Abfall anfällt, wenn man an einem Wochenende quasi eine Kleinstadt in die Landschaft setzt war uns wohl allen klar. Dass es aber die Kronprinzen in der deutschen Festivallandschaft auf 492 Tonnen Müll bringen, schockiert dann aber doch. Es wurden aber auch positiv belegte Objekte gesammelt: Für die Aktion Viva von Agua kamen 10.000 Pfandbecher alias 10.000 Euro zusammen. Weitere 5.000 Euro spendeder Veranstalter. Damit ist das Wasserprojekt im Millenniumsdorf Kanat Toch in Kambodscha zu 100% finanziert. Auch die Töster und Tuttlinger Tafel durften sich über eine unverhofft hohe Menge gespendeter Konservendosen freuen.

Beim Hurricane wurden bisher 252 Tonnen Müll abtransportiert, beim Southside waren es immerhin noch 240 Tonnen. Im Klartext bedeutet dies: Im Durchschnitt produzierte jeder Southsidebesucher im Laufe seines Aufenthalts 4,8kg Müll! Wahnsinn wenn ihr mich fragt.

Laut FKP Scorpio wurde die Vorher-Nacher-Aktion allen Zahlen zum trotz gut angenommen. Kurz zusammengefasst: Dabei ging es um Müllvermeidung und Umweltschutz – letztlich wohl auch um die Reduzierung der Aufräumarbeiten. An manchen Flecken des Campingplatzes hätte man kaum Unrat aufsammeln müssen, 5 Meter weiter allerdings dann um so mehr. Dies verdeutlich auch eines unserer Bilder. Im Vordergrund die aufgeräumte Wiese von der man quasi essen hätte können, im Hintergrund das Umfeld das nicht an der Aktion teilnahm. Mehr Bilder gibts auf den Myspaceseiten von Southside und Hurricane.

Bildquelle: nad

2 KOMMENTARE

  1. Das kam vielleicht falsch rüber: Es standen an verschiedenen zentralen Stellen Sammelbehälter für Pfandbecher rum. Dort konnte man seinen Becher im Wert von 1 Euro einwerfen um die Arbeit von Viva con Agua zu unterstützen. Immerhin 10.000 Becher kamen auf Hurricane und Southside insgesamt zusammen. FKP Scorpio legte 5.000 Euro drauf und nun ist das Projekt in Kambodscha finanziell abgesichert.

  2. Ich frage mich was der Müll mit den 10.000 pfandbechern zu tun hat.
    wenn mir einer erzählen will ,die lagen darum , dann wäre das so als gebe es morgen ne- – Zugverbindung zum Mond.

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