Foto: Markus

“It´s not a city or a country, It´s a planet!” – Zitat aus der Samstag-Ausgabe (26. Juni) britischen Zeitung “The Guardian” oder auch Damon Albarn auf die Frage hin, was denn für ihn Glastonbury ist: “It´s magic, it´s really magic.” Das war er also, der 40. Geburtstag vom wohl größten sowie besten Festival der Welt.

“Einmal muss ich dahin!” – wie oft liest man solche Aussagen in zahlreichen Festivalforen oder hört es von sämtlichen Leuten. Das dies so gut wie immer nur Wunschdenken bleibt zeigt uns, dass es im deutschsprachigen Bereich im Prinzip keinen einzigsten Erfahrungsbericht gibt. Deswegen werden wir mal den Anfang machen.

Unsere Geschichte von der wohl besten Woche unseres bisheringen Lebens:

Alles begann am Frequency 2009 als Koni und ich im gepflegt betrunkenden Zustand gewettet bzw ausgemacht haben, dass wir 2010 ein großes Auslandsfestival besuchen werden. Unsere Entscheidung fiel zum einen eben aufs Glastonbury und falls es nicht klappen sollte aufs Roskilde.
Zu Hause angekommen gleich mal registriert und am darauffolgenden Tag die Email mit Registrierungsnummer sowie die Bestätigung für ein korrektes Foto erhalten.

Am 4. Oktober 2009 9 Uhr englischer Zeit war es soweit: Der Ticket Sale begann. Koni übernahm die Aufgabe des Tickets kaufen, da man bis zu 6 Tickets (oder 8, wissen wir nicht mehr genau) mit einer Bestellung bestellen kann. Dazu benötigt man nur eine geforderte Kreditkarte, die jeweiligen Registrierungsnummern sowie den bei der Registrierungsnummer angegebenen Postcode. Und genau an diesem scheiterte es. Irgendwie hat seetickets, der einzige Anbieter der mehr als begehrten Tickets, bei mir einen Fehler in meinen Postcode gemacht und somit passte nie mein Postcode zu meiner Registrierungsnummer. Die Folge war, dass wir nach 10 Stunden locker Tickets bekommen hätten, wer eben dieser Fehler nicht gewesen. Mir blieb nichts anderes übrig als mich neu zu registrieren und zusammen mit Koni auf den angekündigten Resale zu warten. Während der Zeit haben wir uns auch gleich ein bisschen zum Roskilde informiert, wobei Koni im Jahr 2000 eh schon mal dort war und wir somit nicht komplettes Neuland betreten hätten. Aber es kam anders.
Für den 11. April wurde der Ticket Resale angekündigt und dort gelang es Koni nach 20 Minuten erfolgreich Tickets in Verbindung mit Hin- und Rückfahrt von London mit einem Coach von seetickets zu erwerben. Somit hatten wir die Tickets. :)
Die nächsten Tage haben wir dann gleich den Flug gebucht, sowie uns darauf geeinigt, einen Tag früher und einen später anzureisen bzw heimzufahren und somit noch gleich zwei Hotelübernachtungen dazu gebucht. Ticket + Coach sowie Flug + 2 Nächte Hotel: 421 Pfund.

Mittlerweile ist der 16. Juni und für mich wirds stressig. Southside steht vor der Tür und die Wettervorhersagen waren alles andere als entspannend. Somit gleich für beide Festivals gepackt, da ich ja Montags heimkomme und Dienstag Vormittags geht bereits der Flieger Richtung London. Von Southside zurück, schnell Zelt im Keller getrocknet sowei Schlafsack gelüftet in Rucksack mit frischen Klamotten gepackt. Nach dreimaligen ein und aus packen hat ich endlich meine 28 Kg zusammen und fleißig abgespeckt. 20 Kg Freigepäck davon 3,9 kg das Zelt sowie 8 Kg Handgepäck. Das Abenteuer konnte beginnen. Im Vorfeld gleich noch, Zeiten bzw Stunden etc können schon mal abweichen, desweiteren sind auch kräftig Lücken zwischen den einzelnen Dingen, die wir machten. Das lag aber nur geringfügig am Alkohol, sondern fiel mehr daran, dass man einfach zu fiel vergisst oder sich einfach auch von der Masse ein bisschen treiben ließ.

Dienstag, 22. Juni 2010
Wir trafen uns am Münchner Flughafen gaben unser Gepäck auf und tranken noch schön gemütlich zwei Vormittag-Biere und schon gings ab nach London. Im Flieger gleich die erste Überraschung: Koni laberte unsere Hintermann an und dann sah ich es auch, er hatte einen Glastonbury 2009 – Pullover an. Wie sich herausstellte fliegte er bereits zum 3. Mal und sagte im Anschluss: “Ihr werdet sehen, man sieht sich nächstes Jahr wieder im Flieger!” – wie recht er mittlerweile hat. Am Heathrow in London angekommen stiegen wir in die U-Bahn und nach langer Fahrt und langer Suche mit Gepäck bei 25 Grad erreichten wir unser schnuckliges Hotel an der Victoria Station. Eingeckeckt, noch eine kleine Entdeckungsreise durch London gemacht, Schnaps und Bier eingekauft, ging es schließlich gegen Abend noch in einen Pub und dann früh ins Bett. Zuvor wurde aber auf dem WC noch Schnaps in Plastikflaschen umgefüllt, da auch am Glastonbury Glas verboten ist.

Mittwoch, 23. Juni 2010
Nach einer durch geschlafenen Nacht klingelte der Wecker gegen 6 Uhr und nach kurzer Morgendusche und auschecken ging es mit dem Taxi Richtung Westminster. Dort war Abfahrtort der zahlreichen seeticket-Coaches aus London. Wir hatten einen für 7.30 Uhr gebucht. Komischerweise waren schon alle Busse um 7.15 Uhr da, nur unser Bus ließ auf sich warten. Haben wir alles richtig gemacht? Stimmte die Uhrzeit? Gegen 7.30 Uhr kam dann auch unser Bus und nach reibungslosen Verstauen des Gepäckes erhielten wir im Bus endlich unsere Tickets.
Nach guten vier Stunden Busfahrt inklusive 45 Minuten Pause erreichten wir unsere Ausfahrt und sahen schon von weiten den Stau. Unser Busfahrer handelte schnell und vor erreichen des Staus hatten wir gewendet. Im Nachhinein eine sehr gute Idee, weil wie wir später erfuhren, war der Stau bereits zu unsere Zeit 15 Meilen lang. Zwischen 13-14 Uhr erreichten wir des Gelände sowie den Busparkplatz, auf dem über den Daumen gepeilt mindestens 60 Busse Platz hatten.
Wir dachten schon, jetzt stehen wir mindestens 2 Stunden vor der Bändchenausgabe und das zur Mittagssonne. Wir dachten falsch, nach nicht mal 10 Minuten hatten wir unser Bändchen. Und das zur Hauptanreisezeit!! Da können sich mal unsere Festivalveranstalter mehr als eine Scheibe von abschneiden. Aber nun gut. Weiter gings.
Nach der Bändchenausgabe bekamen wir ein DIN A 4 Programmheft sowie ein kleines Programmheft mit Band zum Umhängen indem dann auch das Ticket Platz gefunden hat. Danach gingen wir zum Riesenlageplan und uns kam gleich eine äußerst freundliche und hilfbereite Campsite-Crew-Mitarbeiterin entgegen und fragte, wo wir denn gerne campen wollten. Im Flugzeug haben wir uns schon drauf geeinigt, dass wir gerne am Micheal Meads campen würden. Somit sagten wir eben, dass wir dort gehn unsere Zelte aufbauen würden und sie erklärte uns, dass noch vereinzelt dort Plätze frei sind sowie den schnellsten Weg dorthin. Wir machten uns auf den Weg und kaum waren wir von der Mitarbeiterin weg, kamen schon wieder zwei Frauen auf uns zu, die uns dann Stofftaschen mit Glastonbury-Logos in die Hand drückten, als Hilfe zum Gepäck transportieren.
Wir erreichten unseren Campingplatz und mussten festellen, dass er schon mehr als gut gefüllt war. Nach kurzer Absprache blieb Koni beim Gepäck und ich machte mich mit unseren beiden quechua-2-sekunden zelte auf den Weg um noch einen Platz ergattern. Ich wurde auch relativ schnell fündig und somit stand unser kleines deutsch-österreichische Camp. Wir wurden auch gleich freundlich von unseren Nachbarn begrüßt und nach kurzer Entspannung und 2 Foster´s später gings in Richtung “Kerngelände”. Wir hatten nämlich im Vorfeld zwei Campingstühle bestellt, die es jetzt abzuholen waren. Der Stand befand sich zwischen Pyramid Stage und Queen´s Head. Die Suche gestaltete sich schwerer als gedacht, weil wir überall landeten nur eben nicht an dieser verdammten Queen´s Head Stage. Dafür hatten wir schon einen guten Überblick über das Gelände und stellten fest, dass die Wege gar nicht so lange sind, wie immer alle vermuteten. Irgendwann fanden wir dann doch unseren Stand und nahmen unsere Stühle mit.
Irgendwann landeten wir dann an der West Holt Stage, der dritt größten Bühen auf dem Gelände. Dort gabs den legendäre  Brothers-Bar mit dem noch legendäreren Brothers-Cider. Die Empfehlungen hielten ihr Versprechen. Vorallem der Strawberry-Cider tat es uns an. 0,5 Liter ud 6% Alkoholgehalt für 3,50 Pfund war mehr als gerechtfertig. Den Rest des Tages gings dann quer übers Gelände auf Enteckungsreise.

Donnerstag, 24. Juni 2010
Für heute stand eigentlich nichts großartiges Geplantes an, wir hatten uns nur darauf geeinigt, Two Door Cinema Club auf der Queens Head anzugucken. Da aber außer auf dieser Bühne noch keinerlei Bands auftraten, wunderte es uns nicht, dass wir keine Chance hatten, ins Zelt reinzukommen. Dafür hatten wir aber ein Spitzenplatz außerhalb und da das Zelt komplett offen war, hatte man auch noch einigermaßen gute Sicht auf die Bühne. Wie sich herausstellte, interessierte es aber die Besucher recht wenig, da diese auch mitklatschen und sangen, weit hinter irgendeiner Sicht zu den Bühnen. Danach gings wieder quer übers Gelände bis wir dann in der Nacht wieder Richtung West Holt Stage gingen umd dort noch ein, zwei Ciders zu genießen.
Dort traf uns dann fast der Schlag als wir auf dem kompletten Feld Leute sahen, die um Lagerfeuer saßen und die vereinzelten Securitys, die man am kompletten Wochenende außerdem direkt bei den Bühnen so gut wie nie sah, sich dafür nicht sonderlich interessierten. Wie wir feststellten ist dieses Feuermachen von den Veranstaltern tolleriert und wird auch auf den großen Bühnen Pyramid, Other und eben West Holt fabriziert. Dazu konnte man sich noch Fackeln für den Stückpreis von einem Pfund kaufen. Da alle Getränke in Kartonage-Becher verkauft wurden bzw wenn man vier Becher kaufte, bekam man so nen Träger dazu, wurden hauptsächlich solche “Sachen” verbrannt. Somit hatte man auch gleich das Problem mit dem Müll gut geregelt bekommen. Erstaunlicherweise sahen wir in der kompletten Zeit kein einziges Mal die Feuerwehr oder dergleichen. Und alle sitzen freundlich um die Feuerstellen und keiner macht irgendwie Blödsinn. Nicht auszumalen, was bei Festivals wie RiP, SoSi und dergleichen alles passieren würde.

Freitag, 25. Juni 2010
Der erste Bandtag stand auf dem Programm. Los ging es bereits um 13.00 Uhr auf der John Peel Stage mit Miike Snow. Wie erwartet war die Stimmung sofort da, wie man es von unzähligen Glastonbury Videos auf youtube kennt. Nach der Umbaupause ging es weiter mit Tegan & Sara, die ihr Glasto-Debüt feierten und man kannte es ihnen auch an. Sie waren sehr nervös. Allgemein merkte man, dass sie in der UK noch nicht so bekannt bzw gehypt werden, aber uns beiden war es egal, wir hatten unseren Spaß und die Schwestern auch. Stimmung war trotzdem besser als hierzulande. Bombay Bycicle Club stand bei mir auf dem Plan und Koni ging in Richtung Acoustic Stage. BBC hat mir richtig getaugt und bei ihrem größten Hit “Always Like This” kam auch noch eine Samba Gruppe mit auf die Bühne. Daumen hoch!
Danach steuerte ich ein wenig planlos durchs riesige Dance Village, was ungefähr so groß sein dürfte, wie das komplette SoSi-Festivalgelände. Irgendwie gabelten mich dann anhand meiner Freistaat Bayern Flagge zwei Engländer auf, von denen einer Austauschschüler in Immenstadt war und sehr gut Deutsch konnte. Wir einigten uns darauf, zu ihnen auf den Campingplatz zu gehen, von dem man perfekte Sicht und Sound auf die Other Stage hatte, auf der gerade die ersten Klänge von Phoenix erklangen. Auftritt gefielt mir sehr gut, auch wenn ich relativ weit weg war.^^
Danach gings wieder in Richtung Dance Village um mich dort gegen 18.00 Uhr mim Koni verabredete. Da ich noch früh dran war, gings davor noch zu Chrome in die West Dance. Das war ein richtig geiler Auftritt und wie immer, auf jeder verdammten Bühnen volles Haus und super Stimmung. Zwischenzeitlich bin ich dann nochmal kurz zur John Peel zurück und gab mir noch die letzten Lieder vom Kele. Fand ich net sooo berauschend, aber Flux als Abschluss macht sich immer gut. Danach schlenderte ich in die gegenüberliegende WOW!-Stage um dort wieder mit Koni zusammen Nneka anschaute.

Koni: Während Markus bei Bombay Bycicle Club war, machte ich mich auf den Weg zur Queens Head wo ich mir Tiffany Page anschaute die mit dem Satz auf die Bühne sprang “Hello Glastonbury i had never think i say this one day” !  Ich und zirka 100 Engländer ließen sich 40 Minuten von der sehr rockigen jungen Dame zum Tanzen übereden , was bei diesen Temperaturen nicht jeder schafft !!!  So dann mal raus aus dem Zelt , gleich mal nen Cider geholt und Sonnenbrille aufgesetzt und da ich hierzulande ja zu den älteren Festivalbesuchern zähle (was auf dem Glastonbury nicht so ist ) und noch gut 1,5 Stunden Zeit hatte bis ich mich wieder mit Markus traff, wollte ich einfach mal ein bißchen chillen, schön langsam durchs Kids Fiels spaziert, den wohl großen Kinderspielplatz Europas , wo man am Eingang schon mit einem Big Children Big Smile begrüßt wird , auch mal ganz ne ganz neue Erfahrung, ein Festival wo sehr viele Kinder unterwegs sind und irgendwie passen alle  auf die kleine Festivalbesucher auf ( außer höchstens bei Reggaefestivals ,ist  bei uns so eine Veranstaltung einfach kein Ort für Kinder , aber am Glastonbury haben die ja ein rießiges Programm für die kleinen) !  Dann hab ich mir nen schattigen Platz Nähe der Akustik Stage gute Musik im Hintergrund gehört im Graß gesessen und die unterschiedlichsten Leute beobachtet , von 1 – 80 war ja jedes Alter anwesend aber das ist wohl auch nur am Glastonbury so , die anderen Englandfestivals sind ja eher so wie bei uns haben mir mehrere Leute so erzählt , und dann machte ich mich auf zu Kuz der am anderen Ende des Geländes war , durch die Menschenmaßen bei Snopp Dogg dauerte es halt ein wenig länger aber ich hab nur so 20 Minuten gebraucht …

Daraufhin war die Park-Bühne im Visier um zuerst einen perfekten Auftritt von The Big Pink zu genießen und dann voller Spannung den bis dato unbekannte Special Guest in Empfang zu nehmen. Die Gerüchteküche brodelte, von Coldplay, Biffy Clyro und sonstigen Künstlern war die Rede. Als schließlich Michael Eavis auf die Bühne kam und den Special Guest ankünigte kam daraufhin Thom Yorke auf die Bühne. Nunja, mein Ding war Radiohead noch nie und da auf der Leftfield bald Carl Barat anfing und auch dort das Gerücht rumging, dass The Libertines die Bühne betraten nur eben unter anderem Namen wegen Reading etc. haben wir es in sage und schreibe fünf Minuten von der Park Bühne zur Leftfield Stage geschafft. Da wir insachen Libertines aber enttäuscht worden sind und der Barat solo auch net so dolle war ging wir zu unserem Lock Up (später mehr) und ziehten uns um, um dann einen guten Platz für die Gorillaz zu ergattern. Wir habens dann auch relativ weit rechts nach vorne geschafft, aber es war schon brechend voll. Die Leute ließen uns trotzdem ohne Beleidungen oder dergleichen vorbei. Durch Zufall hat uns dann die Pia angesprochen, die ursprünglich aus Frankfurt stammt, aber scho seid geraumer Zeit in England lebt. Die hat sich richtig gefreut, als sie mal wieder richtig deutsch sprechen konnte. Aufritt von Gorillaz war weltklasse und das Duett hat vorallem Onkel Koni eine Gänsehaut beschert. Nach dem Konzert haben wir uns wieder ins Nachtleben gestürzt.

Samstag, 26. Juni 2010
Wie jeden Tag mit nem bombigen englischen Frühstück gestartet. Danach wieder zurück zum Campingplatz mit der neuen Ausgabe von “The Guardian” für einen Pfund. Dafür bekommt man selbstverständlich die Zeitung selbst plus einen Stofftaschenrucksack auch wieder mit großen Glastonbury-Verzierungen, der sich perfekt dazu eignet, mit zu den Bühnen zu nehmen um dort u.a. Alkohol zu transpotieren. Auf alle Fälle stand da dann auch ne riesen Seite übers Glastnbury drin und das Gerüchten zu Folge Kylie Minouge bei den Scissor Sisters und The Edge bei Muse auf der Bühne stehen werden. Wir haben uns da jetzt eigentlich nicht viel gedacht, weil wir ja alle wissen, lieben die Engländer ja solche Gerüchte speziell auch insachen Glastonbury.
Ich ging bereits um kurz vor 11 Uhr zu den Bühnen um mir zum zweiten Mal an diesem Festival Two Door Cinema Club dieses Mal auf der Other Stage anzuschauen. Im Prinzip kann man sich nur immer wieder wiederholen. Bühnen voll, Stimmmung bombastisch, Bands topmotiviert etc. Und was immer wieder in dieser Woche aufgefallen ist, jede Altersschicht durch und durch begeistert. Da stehen links von mir zwei bestimmt 50-Jährige mit einer riesen Fahne und können die kompletten Texte auswendig. Guck ich nach recht, seh ich einen 12-Jährigen im Prodigy-Shirt der ebenfalls die Songs mitsingt. Unbeschreiblich.
Daraufhin haben wir uns wieder ordentlich treiben lassen bis wir dann vor Shakira in Richtung Pyramid Stage aufbrachten. Auf mein Drängen hin, ist Koni auch in den zu beiden Seiten hin offenden Wellenbrecher mit rein und wir genießten bis dahin unser persönliches Highlight. Allein ihr Lächeln beim Betreten der Bühne und dann der ganze Bauchtanz. Wie gesagt, Mega-Aufritt. Und des xx-cover ist einfach monströs. Bei uns bis jetzt noch nicht vorzustellen, aber wer dachte schon, dass Jay-Z nach dem Glastonbury Gastspiel zwei Jahre später am Ring/Park spielen wird?

httpv://www.youtube.com/watch?v=dB1cQ7hDK44&feature=related

Koni ist nach dem Aufritt weiter nach hinten gegangen, weil er nach Scissor Sisters in Richtung Park aufbrach. Scissor Sisters war auch ein reines Spektakel und Tanzerei. Die Krönung setzte natürlich der Gastauftritt von Kylie Minouge auf. Des war wohl mein größte Gänsehaut am ganze Festival und wenn ich mir des Video jetzt wieder anschau, kommt dieses Gefühl wieder hoch. Ich sag jetzt einfach mal, dass wird ein Headliner 2011.
Es folgte Muse. Da wurde sogar mir die Enge vorne drin zu heftig, da ja der Brecher nie geschlossen wird und bin einfach paar Reihen im Brecher zurück. Bei dem Auftritt merkte man klar wieder den Unterschied von UK zu uns. Ich hab Muse zuvor im Park 07 und 2010 sowie in München im Herbst gesehen, aber was da wieder abging, man kann es nicht in Worte fassen. Gegen Ende folgte größte Gänsehaut Numero 2, als The Edge mit ihnen “Where The Streets Have No Name” performte.

httpv://www.youtube.com/watch?v=GUkw8sJoY7k

Koni: Nach Shakira bin ich dann nach hinten auf den Hang gegangen, da ich mir die Scissor Sisters lieber mit ein bisschen mehr Bewegungsfreiheit ansehen wollte , und sie haben mich völlig überrascht und das mit Kylie ein Traum! Dann aber schnell meine warmen Sachen aus dem LockUp geholt und umgezogen( mitten in der Menschenmaße die zu Muse pilgerte) , für die Engländer waren die Nächte wohl eine “Summernight ” für uns nicht in der Nacht kühlte es ganzschon ab ! Und dann ab zur Parkstage die sich auf einen Hang oberhalb der Otherstage befindet zu Laura Marlin die wohl einige Male die Tränen verdrückt hat weil es waren soviele da um sich die wunderschöne junge Dame mit der noch schöneren Stimme  anzuschauen , und  schon wieder erlebe ich eine Gänsehaut nach der anderen die wie so oft an den 5 Tagen ! Und da  ich sowieso die ruhigen Momente mag blieb ich gleich bei Midlake und ja sie setzten das fort was Laura Marling zuvor gemacht hat für mich wünderschöne Musik und ein super Konzert , als ich auf Markus wartete stellte ich mich dann beim bunten Turm bei der Parkstage an um hinaufzugehen und den Wahnsinnsblick auf ein Lichtermeer das ich so nur aus Großstädten kenne zugenießen (Umwerfend einfach schön )! Dann mit Kuz zur Arcadia hab ihn aber dann verloren da ich ein Dixie besuchen mußte, und ich dann nicht mehr rein kam und ich draufhin beschloß in abgefahrenen Clubs die Nacht durchzutanzen , in einem waren 2-3 Whirlpools, in nem anderen Blau angemalte Frauen in Sektglässer u.s.w unglaublich was die auffahren für die 5 Tage!!!! Aber am nächsten Tag bei Norah Jones hab ichs dann beräut, aber das ist ne andere Geschichte ……

Markus: Irgendwan hab ich dann den Koni verloren und gegen 4 Uhr ging ich dann Richtung West Holt Stage und genießte nochmal den besten Cider auf dem Gelände bevor ich gegen halb fünf am Zelt war. Koni kam dann ne gute halbe Stunde später.

Sonntag, 27. Juni 2010
Es ist soweit, der letzte Tag. Heute starteten wir mit Norah Jones, die sich wahnsinnig freute vor Slash zu spielen. Auch beides wieder grandiose Aufritt und vorallem bei November Rain und Paradise City gingen halt verhältnismäßig viele der älteren Semester ab. Heute nahm ich Koni sein Rat an und wir schauten die kompletten Konzerte vom Hang rechts an der Pyramid Stage an.
Nach den beiden wiederum frühen Konzerte wollten wir eigentlich ins Avalon zu Keane, da wars uns aber zu voll und wir sind deswegen wieder übers Gelände geschlendert und landeten schließlich im Park bei Beak. Nahc 5-6 Liedern gings wieder an die Pyramid die wir dann bis Ende des Headliner nicht mehr verließen. Jack Johnson hat mir auch deutlich besser gefallen als am Southside, wobei da des Wetter auch echt beschissen war. Faithless folgten zugleich und ab da an, standen alle und tanzen was das Zeug hielt. We Come 1 war halt auch echt ein fetter Augenblick. Stevie Wonder war ein grandioser Festivalabschluss. So ein Künstler kann halt auch nur auf sehr wenigen Festivals spielen. Größte Gänsehaut Nr. 3: Als Michael Eavis zum letzten Lied auf die Bühne kam und mit ihm “Happy Birthday” sang. Anschließend wurde er dann vom Michael von der Bühne geführt. Mehr als grandios anzusehn, dass vor uns ca. 20 junge Engländer zwischen 18-20 voll auf jeden Song abgehen und auch fast alle Lückenlos mitsingen konnte. Das geht hierzulande wohl auch eher nicht.

httpv://www.youtube.com/watch?v=Liv2Abvr3wQ

Montag, 28. Juni 2010 + Dienstag, 29. Juni 2010
Um halb neun fuhr unser Coach wieder von der Wahnsinn-Bushaltestelle ab und zum ersten Mal hat ich wirklich ein Wehmutsgefühl, dass es jetzt echt schon vorbei ist und frühestens in einem Jahr wieder hingeht. Und auch jetzt zu Hause denkt man nur daran, wie legendär die Woche war.
Um 14.00 Uhr waren wir dann wieder in London. Dann checkten wir in ein Hotel am Heathrow und Dienstag morgens gings wieder zurück.

Des war mehr oder weniger ein kleiner Einblick in unsere Erlebnisse bzw eher der Bands. Weil die Erlebnisse kann man nicht in Worte fassen. Unmöglich.

Jetzt kommen noch paar Details im einzelnen:

Tickets
Des mit den Tickets ist wie ganz oben schon gesagt so eine Sache. Also wir hatten des Gefühl, dass wenn man Tickets will, bekommt man auch welche. Man darf halt nicht aufgeben.

Bänchenausgabe
Perfekt organisiert. Zuerst wird dein Foto kontrolliert und dann das Ticket gescannt. Bei der nächsten Person bekommt man nach erneuten Vorzeigen sein Bändchen. Wie gesagt, keine zehn Minuten bei uns.

Sanitären Anlagen/Wasserstellen
Das was auch der Wahnsinn. Hab keine fünf Minuten warten müssen. Dixies immer sauber und werden auch regelmäßig geleert. Zudem gibts zahlreiche oben ohne Klos. Im Prinzip nichts anderes wie ein Dixie, nur dass es kein Dach hat und unten drunter eine große Grube ist, die auch regelmäßig geleert wird. Zudem gibts da zum Händewaschen so Art Seife, für die man aber kein Wasser braucht und auch nach kurzer Zeit automatisch trocknet.
Wasserstellen sind immer da, wo die Klos auch sind. Dort wartet man unter Umständen schon etwas länger, vorallem am morgen.
Duschen gibts am ganzen Gelände nur zwei bis drei Stellen und dort stehen nur Frauen an und da gibts ewig lange Wartezeiten. Wir haben nicht geduscht, sondern jeden Morgen einmal die Haare mit Wasser am Zelt gewaschen. Man kann aber auch Solarduschen kaufen bzw viele hatten auch Gießkannen dabei. WC´s sind kostenlos, bei den Duschen wissen wir es nicht.
Zudem haben wir kein einziges Mal wildgepisst. Generell haben wir nur 2-3 Wildpisser gesehen. Es sind genügend WC´s da und außerdem gibts extra die Green Police, des sind freiwillige Jugendliche, die stylisch in grün gekleidet sind und wenn die einen erwischen, pfeifen die mit ihren Trillerpfeifen und wenn du wegläufst, laufen die hinterher, solang bist du stehen bleibst und dann halten sie dir die Spendendose hin. Sehr nette Idee.

Bühnen
Die Bühnen sind alle nicht zu vergleichen mit den anderen Festivals, die ich bisher besucht habe.Vom Sound her nicht zu überbieten. So guten Sound hat ich noch nie und selbst in den kleinsten Bühnen immer perfekter Sound. Top abgemischt. Perfekte Lautstärke auch auf der Pyramid ganz hinten. Und auch lichttechnisch ein Wahnsinn. Auch kleine Bühnen wie die Queens Head hat hinten dran LED-Leinwände etc. damit selbst diese Bands perfekt dastehen.

Laufwege
Da muss ich ehrlich sagen, dass empfanden wir als gar nicht schlimm. Wir waren zwar den ganzen Tag/Nacht unterwegs, aber man sieht einfach unterwegs soviel, da denkt ma gar net an die Schmerzen. Wir hatten auch keinen Muskelkater oder dergleichen. Von unserem Campingplatz haben wir keine 10 Minuten zur Pyramid bzw John Peel gebraucht, ca. 15 Minuten zu Other Stage. Wobei das natürlich auch alles Richtwerte sind, man kann auch deutlich schneller oder auch deutlich langsamer gehen. Wobei man sich eigentlich nicht stressen lassen darf. Es gibt einfach soviel zu sehen.

Wellenbrecher Situation
Im Prinzip kommt man auch erst zum Headliner auf der Pyramid rein. Dann muss man aber damit rechnen vllt. ein wenig dumm angeredet zu werden. Aber zum 3. letzen Künstler wie wir des Samstags gemacht haben, dürfts normal kein Stress sein. Allerdings stehen schon ab 9 Uhr in der Früh leute vor der Pyramid, weil ja wie gesagt, alles offen ist. Also auf erste Reihe würd ich nicht hoffen. Auf den anderen Bühnen gibts eh keine Brecher.

Nightlife
Das Nachtleben ist des krasseste was ich je gesehen hab. Soviel unterschiedliche Sachen. Alleine schon das Arcadia mit der ganzen Laser- und Feuershow. Dann Shangri-la mit den zig verschiedenen Clubs. Da gibts Club mit Whirlpool etc. Dann kann man sich zu den Bühnen bei den Feuern chillen. In den unterschiedlichsten kleinen Bars und Zelte Party machen. Silent Disco im Park. Zum Stone Circle, wo tausende Leute Fackeln anzüden und so Lichtluftballons in den Himmel steigen lassen.

Bars/Essen
Auch ein Wahnsinn. Jeder verdammte Stand ist anders. Es gibt keine doppelt. Keine verdammten Becksstände wie bei uns. Alles einzigartig. Alle mit Liebe gestaltet überall verschiedenste Sitzvariationen. Und der Cider ist eh des beste. Kostet zwischen 3,50 und 4 Pfund. Schmeckt erfrischen und knallt gescheit rein. Man kann sich auf dem Glastonbury tot essen. Da gibts echt alles. Im Allgemeinen zwar teurer wie bei uns. Dafür musst maximal 3 mal essen am Tag. Wir haben meisten nur zwei mal gegessen.

Market Places
Sowas hab ich auch noch nie gesehn. Allein ein so ne Marktstraße ist größer als eine bei den großen deutschen Festivals. Zu kaufen gibts auch alles, was das Herz begehrt. Von Klamotten über Essen, Campingausrüstung (Zelte, Luftmatrazen, Schlafsäcke, Eimalgrille, Einwegklos!!!). Der neuste Trend sind Plastik-Blumenhaarbänder. Ihr werdet sehn. ;)

Service/Lock Ups/Info
Der Service ist generell unübertreffbar. An den Infopoints bekommt man kostenlos Klopapier, dass auch nichts ausgeht (!!!). Die kostenlosen Lock Ups (Schließfächer) ist eh einer der besten Sachen am Festival. Du kannst z.b. deinen Rucksack mit warmen Klamotten packen und nach den Bands dann hin, schnell umziehen und dich ins Nachtleben stürzen ohne an Campingplatz zurück gehen zu müssen. Die Securitys sind alle sehr gut informiert z.b. wo es den nächsten Bankautomat gibt, wo welches Field ist etc. Genauso kann man sich kostenlos an den Infopoints einen Q Daily holen. Im Prinzip eine tägliche Festivalzeitung.

Unterschiedliche Fields
Nächste Überwältigung. Des ganze Festival ist ja in sogenannte Fields eingeteilt. Und da schaut halt jedes anders aus. Von Kids Field, über die ganzen Partyareale bis hin zu so Gesundheitsareas. Und überall sind Fahnenmaste. Im Park sind die Maste mit ner Leine verbunden, an denen nur T-shirts hängen. Man sieht am ganzen Gelände kaum normale Baustellenzäune. Da hängen überall bemalte Planen drüber. Sogar die Pissrinnen sind gestaltet.

Stimmung/Randale/Camping/Müll
Randale gibts auf diesem Festival nicht. Dadurch das jedes Alter vertreten ist und sogar komplette Familien unterwegs sind, machts auch allgemein einen sehr familären Eindruck. Wir haben keinen einzigen richtig Betrunkenen gesehn, und das ist mehr als beachtlich. Klar trinken die Leute auch, aber wirklich kein Einzigster ist geschwankt, geschweige denn musste heimgetragen werden oder vom Sanitäter abgeholt werden. Der Campingplatz ist halt echt ein Campingplatz. Dort sind die Leute nur zum Schlafen. Da ist seelenruhig. Man darf auch keine Cd-Player oder dergleichen mitnehmen. Die Besucher sind im Prinzip den ganzen Tag unterwegs. Auch wir haben sofort dieses Phänomen gelebt. Da gibts keine Party am Campingplatz. Die Leute feiern lieber zusammen irgendwo auf dem Gelände. Müll gibts im Prinzip nur auf der Pyramid nach den Konzerten. Sonst werfen so gut wie alle ihren Müll in die mehr als zahlreich verteilten Fässer, die auch alle gestaltet sind und sogar beschriftet sind insachen Mülltrennung. Das Beste ist, dass man eben alles mit zu den Bühnen nehmen darf, Alkohol, Essen, Stühle einfach alles. Sobald du durch den Einlass bist, ist man mehr oder weniger frei.

Preisleitungsverhätlnis
Es war jeder einzelne Euro wert. Weil man eben da noch richtig was für sein Geld bekommt. Man kann es echt sehr schwer in Worte fassen. Es ist nicht billig. Wenn ich jetz dran denk, dass ich genau 760 Euro für die komplette Woche gebracht hab, ist des auf den ersten Eindruck ein richtiger Batzen Geld. Aber da lass ich gern nächstes Jahr ein paar Festivals aus, wenn es sein muss. Und diesen Flair bekommt man nirgends. Wir haben uns mit genügend Leuten drüber unterhalten. Nicht bei Reading, nicht T in the Park, Oxegen, Werchter, Coachella geschweige denn bei den deutschsprachigen Festivals. DAS IST EINMALIG!

Fazit
Markus: Mein Fazit ist: Nächstes Jahr auf alle Fälle wieder!! Zumindestens wirds versucht wegen Tickets und so..dafür lass ich dann liebend gerne das Southside fallen, weil des dieses Jahr echt sehr stressig ist. Insgesamt hab ich genau 760 Euro verbraten. Es ist jeder einzelne Cent wert. Wenn ich so zurück denk. Unbeschreiblich, allein bei Dämmerung wenn alle Lichter angehen. Des sind Erinnerungen die kann dir keiner mehr nehmen. Die Bands sind alle so topmotiviert und geben alles. Leute alle super freundlich. Selbst wenn du sie anrempelst sagen die “sorry”. Genauso die Sauberkeit auf den Campingplätzen. Überhaupt dieses ganze Chillen quer übers ganze Gelände. Ich weiß echt nicht, ob mich jetzt noch auf die vier verbleibenden Festivals dieses Jahr noch so freuen kann bzw muss ich wohl eher lachen, wenn die Leute sagen, leck ist des ein geiles Festival. Leute wacht auf!! Das sind keine Festivals, dass sind 3 Bühnen 1 Partyzelt und Massenbesäufnis am Campingplatz!!!
Aja, und des Glastonbury ist kein Hardcore-Indiefestival. Ich dacht auch, dass da hauptsächlich Röhren und Haarbänder unterwegs sind. Ist aber keinesfall der Fall. Außerdem sollte man sich nicht einen zu straffen Zeitplan machen, da es auf dem Glastonbury so viel nebenher noch zu entdecken gibt. Theoretisch bräuchte man keine einzigste Band ansehen und wär nach dem Festival wohl trotzdem einfach mehr als glücklich.

Koni: Mein Fazit ist: Nicht billig diese ganze Sache, aber jeden Euro Pfund wert. Es ist wie ein
Märchenland, das ich umbedingt nochmal nächstes Jahr besuchen will ( Wenn ich Tix bekomm) und werd wohl auf die zwei deutschen Festivals RiP und SoSi verzichten und mich umsomehr aufs Glastonbury freuen ! Es ist ein Wahsinnserlebnis! Man sieht einfach an jeder Ecke, das sich da Leute wirklich Gedanken machen und den Besuchern einfach ein paar Tage Ausstieg aus dem Alltag zuermöglichen …..
Und ich glaub auch, ich werd unsere Festivals mit total anderen Augen betrachten. Sie sind gut ja, aber Glastonbury ist um Welten besser und spielt einfach unangefochten alleine in einer anderen Liga !!!!!!!

Als Abschluss noch eine kleine Auswahl (ca. 120) unserer Glasto-Bilder (insgesamt ca. 760):
Video läuft wegen Sony “nicht in Deutschland”! ;-)

Bei wem das Video nicht funktionert, kann hier  https://www.festivalisten.de/glastonbury-2010-in-bildern-von-markus-und-koni/ die Bilder anschauen. Dort findet man auch deutlich mehr, als in dem Video.

httpv://www.youtube.com/watch?v=EsNGRr02Fpo

5 KOMMENTARE

  1. wunderschön beschrieben,
    so dass wir uns aufgrund eures artikels registriert
    haben. sehen wir uns auf ein cider?

  2. Wahnsinn Artikel Jungs, komme gerne nächstes Jahr mit euch. Dieses Jahr hab ich Karten fürs Reading.

Comments are closed.