Am 16. Juli kann man Jack Johnson live von der Kindl-Bühne Wuhlheide in Berlin in DIESEM LIVESTREAM mitverfolgen. Ferner gibt es auf dieser Adresse in der nächsten Zeit folgende Livestreams:

  • 19.07.08 Runrig, Hamburg
  • 25.07.08 Ina Müller, Hamburg
  • 31.07.08 In Extremo, Bonn
  • 16.08.08 Annett Louisan, Bonn

Jack Hody Johnson (wikipedia) (* 18. Mai 1975 auf Oahu, Hawaii) ist ein amerikanischer Surfer, (Surf-)Filmregisseur und Popmusiker.

Leben [Bearbeiten]

Jack Johnson lernte bereits als Vierjähriger surfen und war mit 17 Jahren der jüngste Endrundenteilnehmer der Pipe Trials, einem weltbekannten Surf-Event. Bereits vor dem Ende der Highschool hatte er einen Profivertrag mit der Firma Quiksilver. Er war bis zu seinem Abschluss 1993 Schüler an der Kahuku High School an der Nordküste der Hawaii-Insel Oahu. Ein Klassenkamerad von Jack Johnson war der grüne Bundestagsabgeordnete Alexander Bonde. Die „Northshore“ mit ihren Stränden ist der beliebte Surfer-Treff auf der Inselkette. Der Spaß am Surfen stand für ihn in jungen Jahren absolut im Vordergrund. Nach einer längeren Verletzungspause, in der er viel Gitarre spielte, beendete er seine Profikarriere als Surfer, um die Lebenseinstellung „Surfen“ nicht zu einem profitorientierten Leistungssport zu machen. Als Umweltaktivist der Organisation One Percent For The Planet lässt er mindestens ein Prozent seines Profits in ökologische Projekte fließen.

Filme [Bearbeiten]

Er besuchte als Filmstudent die University of California im kalifornischen Santa Barbara. Er beteiligte sich an den Surffilmen September Sessions, Thicker Than Water sowie A Brokedown Melody und Sprout, welche unter dem Plattenlabel The Moonshine Conspiracy erschienen. Im Jahr 2004 benannte sich das Label in Woodshed Films um. Woodshed-Filme sind bekannt geworden durch die entspannte Atmosphäre, die jazzige Musik und die erstklassigen Aufnahmen mit 16-mm-Kameras. Im Gegensatz zu vielen anderen Surffilmen geht es bei Woodshed-Filmen nicht um das Big-Wave-Surfen, sondern um das alltägliche Surfen und das Leben rundherum. Jack Johnson ist mit Surfprofis wie Kelly Slater, Rob Machado, Donavon Frankenreiter befreundet.

Musik [Bearbeiten]

Seine ersten Schritte als Musiker begannen im Prinzip mit dem Erlernen des Gitarrenspiels im Alter von 14 Jahren, das er allerdings lange Zeit „nur“ als Hobby betrieb. Die ersten beiden Lieder, die er lernte, waren One von Metallica und Father and Son von Cat Stevens.

Die selbst produzierten Filme mussten mit Musik unterlegt werden, und um die Kosten zu drücken, verwendete er selbst geschriebene Lieder. Von nun an avancierte er schnell zu einer festen musikalischen Größe in der Surferszene. Garrett Dutton, besser bekannt als G.Love, Frontmann der aus Philadelphia stammenden R&BHip-Hop-Formation G. Love & Special Sauce und selbst begeisterter Surfer, wurde auf Jack Johnson aufmerksam und räumte dessen Stück Rodeo Clowns 1999 einen Platz auf dem Album Philadelphonic ein. Durch Mund- und „Tape-zu-Tape“-Propaganda steigerte sich Jack Johnsons Bekanntheit, worauf im Jahr 2001 sein Debüt Brushfire Fairytales erschien.

Der Erfolg machte es ihm möglich, ein eigenes Studio auf Hawaii (The Mango Tree) und sein eigenes Plattenlabel (Brushfire Records) zu gründen. Seit 2002 hat er bereits vier Alben veröffentlicht, mit dem Lied Flake war er 2002 auch in den US-Charts vertreten. Im Video zum Titel Taylor (2004) spielte Ben Stiller eine Hauptrolle. Eigenen Angaben zufolge wurde Johnson musikalisch unter anderem von den Beatles, Jimi Hendrix, Bob Dylan, Ben Harper, Radiohead, Neil Young, Bob Marley, Otis Redding etc. beeinflusst. In einem Interview in der Zeitschrift Surfers, the european soul magazine (Ausgabe 01/03) sagte er, dass er zu früheren Zeiten in einer Punkband spielte und heute noch Punkrock hört.

Meine erste Band war ’ne Punkband – aber das hättest du hören sollen … furchtbar! Wir liebten das Pogen, nur konnte man das nicht Musik nennen. Trotzdem habe ich es nicht hinbekommen, mich zu entscheiden. Ich höre immer noch Punk und Bob Marley.

2005 nahm er mit The Black Eyed Peas eine überarbeitete Version seines Songs Gone (neu: Gone Going) auf.