Festivals sollen eigentlich Spass machen. Leider gibt es aber auch eine dunkle Seite, die uns meist verborgen bleibt weil Vorfälle zumeist glimpflich verlaufen.
Anders aber bei den europäischen Open Airs des vergangenen Wochenendes. T In The Park, Oxegen und auch das norwegische Kvinesdal mussten tragische Ereignisse vermelden.

Am T In The Park wurde ein 22jähriger Festivalist am frühen Sonntag morgen Opfer einer Messerattacke. Er war gerüchteweise einer Freundin zu Hilfe gekommen, die von 2 Typen angepöbelt wurde. Dafür musst er 11 Messerstiche einstecken und liegt nun im Krankenhaus. Dort macht seine Genesung gute Fortschritte, so die behandelnden Ärzte. Die Polizei ist noch immer auf der Suche nach den Attackieren.
Unabhängig von diesem Vorfall wurde gegen Sonntag Mittag ein 32jähriger Besucher leblos in seinem Zelt aufgefunden. Der Grund für seinen Tod ist noch nicht eruiert.

Festivalchef Geoff Ellis zeigte sich in einer ersten Stellungnahme geschockt: Es hab in der 15jährigen Geschichte von T In The Park bisher noch keinen Toten auf dem Gelände gegeben. Man sei geschockt und traurig über diesen Präzedenzfall. In Bezug auf die Messerstecherei äusserte sich positiv über die medizinische Abteilung am Festival. Man habe ein grossartiges medizinische Team, das den Verletzten schnell und effizient habe behandeln können. Bei dem Vorfall handle es sich um ein ernstzunehmendes, aber einzigartigen Fall.

Am Oxegen musste eine Frau mit Verbrennungen ersten Grades behandelt werden, nachdem sie in Kontakt mit einer Lötlampe eines Freundes in Berührung gekommen war. Mittlerweile konnte sie das Nass General Hospital -in dem sie versorgt worden war- wieder verlassen.

Auch vom Kvinesdal kommen traurige Nachrichten. Zwei Festivalisten konnten nur tot neben ihrem Bus auf dem Festivalgelände gefunden werden. Weitere 6 Festivalgänger wurden zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Eine erste Untersuchung in der Klinik deutet auf eine Kohlenmonoxidvergiftung als Grund für diesen Vorfall hin.

(via guardion.co.uk)

1 KOMMENTAR

  1. ach du scheiße, da kommt ja einiges zusammen…wünschen wir den verletzten festivalisten mal gute besserung und dass sie diese messerstecher finden! sowas hat nirgends was zu suchen, aber erst recht nicht auf einem festival…

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