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Zeltaufbau und erste Bühnenimpressionen

Der als grösste Jugendherberge der Welt betitelte Campingplatz hier am Gurten soll schlussendlich 6000 2er-Zelte fassen. Damit dieses Ziel nicht aus den Augen verloren wird, wachen Securities mit eben diesen über die aufbauwilligen Festivalisten. Der Campingbereich wird nach und nach erschlossen – der freie Wille dadurch geringfügig eingeschränkt. „Ihr kennts da aufschliessen“ war der meistvernommene Satz am frühen Nachmittag.

Mein Zelt steht nun leicht am Hang, so dass man nicht komplett eben schlafen wird. Andere werden aber weitaus mehr nächtliche Steigung überwinden müssen.
Immer wieder nieselt es leicht vom Himmel. Ab und an kommt auch ein kurzer, heftiger Schauer herunter. Dabei ist es unangenehm kühl – wetter.com hat also mit seiner Prognose (leider) Recht behalten. Nichtsdestotrotz ist das Gelände blendend präpariert. Alle wichtigen Laufwege sind mit rutschfesten Bodenplatten ausgelegt. Dort wo pure Rasenfläche zum Vorschein kommt sind bisher noch keine Schlammpfützen entstanden. Kurzum: Es macht Spass hier – nur das Wetter müsste noch ein wenig Einsicht zeigen und einem tollen Wochenende steht nichts mehr im Wege.

Aktuell sitze ich im Pressebus am Lan und fröstele leicht vor mich hin während Culcha Candela zu spielen beginnt. Bis ich soweit kam, sprich alle technischen Herausforderungen des eeePc Betriebssystems Xandros gemeistert habe, hat es gedauert. The (International) Noise Conspiracy im Zelt fielen diesen Bastelarbeiten zum Opfer.

Written by Thomas Peter

ein diplomierter Biologe mit starkem Hang zu Fotokamera und der besonderen Festivalatmosphäre.

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