Gewohnt provokant präsentierte sich Hans Erik Dyvik Husby mit seiner Band Turbonegro zu später Stunde im Gurtenzelt. Leider locken die Norweger, die ihre Musik selbst als „Death Punk“ bezeichnen immer ein sehr sehr seltsames Publikum an. So auch am gestrigen Abend. Nicht nur die hausbackene Turbojugend sorgte für den leicht asozialen Touch, auch viele angetrunken Besucher hatten nichts besseres zu tun als pöbelnd durchs Zelt zu rennen und mir wahlweise mein oder ihr eigenes Bier über die Jacke zu kippen.

Schon leicht angegriffen vom langen Festivaltag suchte ich nach etwa dreiviertel der Show das Weite und legte mich flach – soweit man meine Liegeposition tatsächlich als flach bezeichnen kann. Schliesslich wird am Hang gecampt. Vielleicht widme ich dieser bis gestern Nacht unterschätzten Situation die Tage mal einen kleinen Exkurs :)