Im Bereich Marketing und Sponsoring wollen die schweizer Festivals Gurtenfestival, OpenAir St.Gallen und Openair Frauenfeld in Zukunft gemeinsame Sache machen.

Man könne die Partnerschaft eingehen, weil jedes Festival letztlich einen anderen Musikgeschmack abdecken würde – die Festivals gegenseitige Konkurrenz also nicht zu befürchten brauchen.

Was die Partnerschaft sinnvoll erscheinen lässt sind die Gemeinsamkeiten: So sind beispielsweise laut Statistik die Hälfte aller Besucher zwischen 18 und 25 Jahren alt. Ausserdem zielen alle 3 Openairs nicht nur auf die Deutschschweiz ab, sondern auch auf die jeweiligen Anrainer. Man wird sein Marketing -und wichtiger noch seine Sponsoringbemühungen- zukünftig verstärkt auf Regionen beziehen, aus denen sich neue Besucher bzw. Werbepartner rekrutieren lassen: Süddeutschland, Österreich und Liechtenstein.

Für an Sponsoring interessierte Unternehmen liegen die Vorteile des neuen Triumvirats auf der Hand: Mit einem Ansprechpartner hat man bei 3 Veranstaltungen im Juni/Juli Zugriff auf ein junges, zahlungskräftiges Publikum. Gurtenfestival, OpenAir St. Gallen und Openair Frauenfeld können zusammen pro Tag auf 100.000 Besucher blicken.

Zu kooperieren ist für die Festivals ein nachvollziehbarer Schritt. Kosteneinsparungen durch Synergieeffekte und Sponsoring dürften im Zentrum des Interesses stehen. Denn gerade beim kleinsten der 3 Festivals, dem Gurten, lässt sich die Zuschauerzahl auf Grund der örtlichen Gegebenheiten kaum noch steigern.