Mal Ehrlich: Wer hat bisher von einem See-Rock Festival Ende Juli in Österreich gehört? Wir auch nicht. Doch heute macht dieses 1-Tages-Festival nachhaltig auf sich aufmerksam. Als erste Bands hat man Guns N’Roses und The Cult gebunden.

Am 29.Juli 2012 lädt das See-Rock sie und eine unbestimmte Zahl Besucher ins Freizeitzentrum nach Unterpremstätten ein. Tickets sind online derzeit noch nicht zu haben. Auch das Netz zeigt sich nicht sonderlich auskunftsfreudig, was das See-Rock anbelangt. Weitere Bands sollen allerdings folgen.

[UPDATE: Möglicherweise hat man sich im Pressenewsletter von FMService vertan. Die Homepage der Location spricht vom 29.Juni als Termin für das See-Rock.]

Bisher waren lediglich GNR-Termine im Juni bekannt. Darunter einer am 8.Juni in Mönchengladbach, der aber noch nicht hunderprozentig fixiert zu sein scheint.

Das Festival zu seinen Bestätigungen:

“Wir wissen, dass wir konfus und verdreht sind, unser Verhalten symbolisiert alles, worum es beim Rock’n’Roll eigentlich geht” – Zitat Axl Rose. Rock’n’Roll ist für Guns’n’Roses Drogenkonsum, Sex und ihre explosive Mischung aus beinhartem Rock, Punk-Energie und melodiösen Balladen. 15 Jahre nach dem Split kam es endlich wieder zur Wiedervereinigung, leider nicht in Originalbesetzung da diese an Streitigkeiten zwischen Axel Rose und Slash scheiterte. Dennoch gelang ihnen das nicht mehr für möglich Geglaubte: Axl Rose und seine neu formierten Guns’n’Roses veröffentlichen “Chinese Democracy”, das immer wieder angekündigte/verschobene Album. Es landet auf Platz 3 der österreichischen Albumcharts. Respekt!

Gegründet in den musikalischen Wirren der Punk-Ära der späten siebziger Jahre, avancierte die stets von Innovation getriebene Band in den Achtzigern und frühen Neunzigern zu Großbritanniens Rock-Exportartikel Nummer eins. Geniale Riffs, griffige Harmonien sowie Inhalte voller skurriler Wortspielereien und mystischer Spiritualität finden auch nach nunmehr 20 Jahren Bandhistorie noch immer den kleinsten gemeinsamen Nenner und bestätigen einmal mehr die künstlerische Ausnahmefunktion, die The Cult nach wie vor inne halten.