Rock N Heim: Ein Konkurrent für Rock am Ring?

Mit 87.000 Besuchern bei Rock am Ring und 73.000 bei Rock im Parkkann MLK die 2013er-Ausgaben als Erfolg verbuchen. Dabei wurde das LineUp in diesem Jahr vor allem mit Blick auf die Headliner-Situation breit kritisiert.

Das Booking orientiert sich zunächst einmal an der Verfügbarkeit, so Andre Lieberberg bei der Ring-PK. Die Strategie, auf 5-6 größere Namen statt auf drei Headliner zu setzen, sei “keine Blaupause für die nächsten Jahre”, aber zukunftsweisend. Nicht zuletzt gelinge dadurch eine bessere Verteilung der Zuschauer auf die Bühnen.

Zufrieden mit dem diesjährigen LineUp zeigten sich die Macher auch auf der Pressekonferenz von Rock Im Park: Man könne nicht jedes Jahr Metallica & Co auf die Bühne stellen. Außerdem gebe die hohe Besucherzahl den Veranstaltern recht. Touché!

Das neu geschaffene August-Festival Rock N Heim sehen die Lieberbergs nicht als hauseigene Konkurrenz von Rock am Ring/Rock im Park. Es sei “wesentlich kompakter geplant” und biete die Möglichkeit “Schwerpunkte zu setzen”, was auch immer das heißen mag. Naheliegend ist das Argument der zeitlichen Distanz von rund zwei Monaten: die Verfügbarkeit der Bands ist dadurch unterschiedlich.

Übrigens: Für Rock N Heim konnten bisher 25.000 Tickets verkauft werden, angepeilt werden sollen für die Premiere 50.000 Gäste.

Ein Blick auf Organisatorisches, die Diebstahl-Problematik und Ticketfälschungen folgt auf der nächsten Seite.