Es sollte nicht passieren, kann aber leider bei einer feiernden Menge von 30.“000 Menschen nie ganz ausgeschlossen werden. Nach übereinstimmenden Medienberichten (1, 2) kam es bereits am Freitagmorgen auf dem Festivalgelände zu einem Todesfall.
Die Informationslage ist dürftig. Nur soviel ist bekannt: Eine 23-jährige Besucherin wurde von ihren jüngeren Freundinnen leblos im Zelt vorgefunden. Der zugezogene Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau feststellen. Die beiden Freundinnen wurden zur psychatrischen Betreuung in ein Krankenhaus eingeliefert. Genaue Todesursache ist bislang ungeklärt, die Polizei ermittelt.

Edit 06.Juli:
Zwar würde ich die Bild-Zeitung generell nicht als seriöse Quelle bezeichnen, neben all der typischen Floskeln scheint man dort aber doch etwas mehr zu wissen.
So sei „Caro“ zum letzten mal donnerstags gegen Mitternacht lebend gesehen worden als sie feierte. Morgens wollten ihre Freundinnen Angelique und Annika sie aufwecken, doch Caro reagierte nicht mehr.

„Die jungen Frauen litten selber unter Muskelkrämpfen und Erbrechen“, so ein Polizeisprecher. Symptome wie bei einer Alkohol- oder Drogenvergiftung. Die Mädchen kamen in eine Klinik. „Es wurden Blutproben genommen, die auf Alkoholkonzentration und toxische Spuren untersucht werden.“

Edit 07.Juni:
Die Onlineausgabe der LVZ vermeldet als Ergebnis der Obduktion der Verstorbenen eine Kohlenstoffdioxidvergiftung. Die häufigsten Rahmenbedingungen für die Entstehung von Kohlenmonoxidvergiftungen sind defekte Heizöfen und Schornsteinanlagen, Schwelbrände, das Auskühlen lassen von Grillen in geschlossenen Räumen sowie Suizidversuche, bei denen der Betreffende Auspuffabgase ins Wageninnere leitet (sagt medizin.suite101.de). Handelt es sich also um einen tragischen Grillunfall? Die Untersuchungen in der Frage wie es dazu kommen konnte dauern an.

3 KOMMENTARE

  1. Mein Beileit, denn unser Zelt stand keine 20 m vom Unglücksort! Ich hoffe für alle das es kein Gewaltverbrechen war und natürlich Trauer ich mit der Familie, den Freunden, und allen Bekannten der Verstorbenen.

    Ansonsten kann ich nur sagen das das Full Force eine sehr schöne Veranstalltung ist, bei der es darum geht Gemainsam spass am Leben zuhaben.

    R.I.P.

  2. Wirklich eine schlimme Sache.
    Die Verstorbene war unsere unmittelbare Nachbarin und wir alle sind sehr entsetzt über die Geschehnisse.
    Unser Mitgefühl geht an die Familie und Freunde!

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