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Rockavaria: Share-Ticket als Tageskartenalternative

Die erste Bandwelle des Rockavaria 2015, Quelle: Festival/DEAG

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Ab morgen bietet das Rockavaria eine neue Kartenvariante an. Die hat man eigens für diesen Zweck erfunden und stellt daher ein Novum in der deutschen Festivallandschaft dar. Beim Rockavaria Share-Ticket handelt es sich praktisch um ein Paket von drei einzelnen Tageskarten. Gezielt für einen Tag gibt es weiterhin kein Angebot.

Rockavaria ist ein dreitägiges Festival ohne eigenes Camping. Schon früh wurden deshalb Rufe nach Tageskarten laut. Mit den Share-Tickets kommt man dieser Nachfrage nun ein Stück weit entgegen – wenn auch auf recht komplizierte, eher abschreckende Art und Weise.
Denn wer tatsächlich nur einen Tag beim Rockavaria verbringen möchte, muss sich selbst um den Verkauf der beiden anderen Karten kümmern. Dabei helfen soll eine vom Veranstalter eigens zu diesem Zweck eingerichtete Facebook-Gruppe.

Persönlich versteh ich nicht, warum man sich ein neues System ausdenkt, statt einfach die Nachfrage nach Tageskarten zu befriedigen. Die Share-Tickets bürden dem Käufer die Weitergabe der überflüssigen Tickets auf. Ein Deal, der sogar mich abschrecken würde.
Weitaus attraktiver wären echte Tageskarten. Die könnte man -wie am Markt üblich- mit einem massiven Aufschlag verkaufen. Heruntergebrochen auf einen Tag würden so etwa 40-50% mehr erlöst als durch ein reguläres 3-Tage-Kombiticket. Win-Win-Situation für Besucher und Veranstalter.

Es darf den Veranstalter nicht verwundern, dass schon vor Start des Share-Tickets in der Facebook-Tauschgruppe zahlreiche Anfragen nach einzelnen Tageskarten auflaufen.
Ausserdem kündigen einige der Facebook-Fans schon jetzt an, auf „reguläre Tageskarten“ warten zu wollen. Akzeptanz sieht anders aus.

Bei allem Unverständnis: Zu Gute halten muss man dem Share-Ticket Konzept, dass die drei einzelnen Tageskarten nur marginal teurer sind als die regulären 3-Tageskarten. 30 Euro mehr als für das Kombiticket zahlt man für die Variante, bei der man ebenfalls schon beim Kauf zwischen Sitz- und Stehplatzticket wählen muss. Das sind dann allerdings auch gleich stolze 217 bzw. 237 Euro.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text css=“.vc_custom_1422987584357{padding-top: 7px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 7px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #eaeaea !important;}“]

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