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Mini-Rock löst altes Versprechen ein: Turbostaat, Vierkanttretlager und Marrok bestätigt

Thomas Peter

Festivalfficionado, Fotodude

Neurobiologe, Festivalliebhaber. Verdient seine Brötchen mit Webseitenkonsulting (Strategische Planung, Erstellung, Pflege) bei 70six.de.

Seit 2009 versprechen die Mini-Rocker ihrem Publikum sich um Turbostaat zu bemühen. Damals blieb die Band im Stau stecken und verpasste ihre eingeplante Show in Horb am Neckar. Kommenden Sommer startet man einen neuen Versuch. Zusammen mit Vierkanttretlager und Marrok holt man die Flensburger in der letzten Bestätigungswelle des Jahrs ins Programm. 

Sie stossen dort zu den bereits bekanntgegebenen Boysetsfire, Yakuzi, His Statue Falls und Keule.

227 Tage gehen bis zum Auftakt des Mini-Rock noch ins Land. Im Rahmen des Frühbucherticketings kann man sich für 38 bzw 48 Euro mit Karten für das Festival eindecken. Abhängig davon, ob man Campen möchte oder nicht.

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Das Festival zu seinen Neuen:

Bildquelle: Promofoto Mini-Rock Festival

Als Turbostaat schon 2009 auf dem Mini-Rock-Festival spielen wollten, stellte sich ihnen ein bösartiger, absolut unmusikalischer Verkehrsstau in den Weg und verhinderte die pünktliche Anreise. Wir lassen uns von sowas natürlich nicht entmutigen und holen die Flensburger Jungs ein zweites Mal!
Seit 1999 spielen Turbostaat unverändert in derselben Besetzung. Mit einer Brücke vom US-Hardcore zur deutschen Punktradition bringen sie ihr erstes Album Flamingo (2001) und den Zweitling Schwan (2003) beim renommierten Hamburger Underground-Punklabel „Schiffen“ heraus und arbeiten sich durch den gesamten Parcours alternativer Jugendzentren, besetzter Häuser und kleiner Clubs zwischen Österreich und Helsinki. Eines dieser Konzerte besucht Beatsteaks-Schlagzeuger Thomas Götz und ist hingerissen. Turbostaat werden auf die Beatsteaks-Tour eingeladen und bald darauf erscheint das Album Vormann Leiss, 2010 gefolgt vom Album Das Island Manöver.

Bildquelle: Promofoto Mini-Rock Festival

Vierkanttretlager, das sind vier sehr junge Herren aus dem sehr hohen Norden, die erstmalig im Herbst 2009 mit Veröffentlichung des Videos „Schluss Aus Raus“ und anschließend Mitte 2010 mit der dazugehörigen EP “Penzion Kanonir” im größeren Rahmen auf sich aufmerksam machten – mit einer künstlerischen Reife, wie man sie nur selten in diesem jugendlichen Alter antrifft. Inzwischen hat die Band die Aufnahmen zum im Januar 2012 erscheinenden Debüt-­Album “Die Natur Greift An” unter Mithilfe von Produzent Gregor Henning im Kasten. Im Oktober waren sie Support auf der Casper-Tour. 25 Shows in 31 Tagen, die meisten davon bereits komplett ausverkauft. Und wer Vierkanttretlager schon einmal live gesehen hat, wird sich nicht wundern, dass die Jungs nach der Tour nicht nur ein paar Schrammen und Lachfalten, sondern auch ein paar tausend Fans mehr haben.

Bildquelle: Promofoto Mini-Rock Festival

Die drei Jungs von Marrok aus Österreich servieren messerscharfe Gitarrenriffs, fette Baselines, harte Drumgrooves und treibende Beats garniert mit harmonischen Gitarrensoli, gefühlvollen, ruhigen Songparts und der einzigartigen Stimme des Frontmanns Brian. Sie erzeugen mit dieser Mischung ein Wechselbad der Gefühle, das sinnliche Momente schafft, oder einfach zum Springen und Headbangen animiert. Marrok vereint Stile von Bands wie Alter Bridge, Papa Roach (mit beiden traten sie schon zusammen auf), Avenged Sevenfold, Dream Theater, Metallica und Stone Sour und kreiert daraus ein eigenständiges Konglomerat, das selbstbewusst in eine Zukunft zeigt. 2010 gewannen sie den “Austrian Band Contest”, den “International Live Award” und den “Neutrik Star Con”. 2011 kürte sie der österreichische Fernsehsender gotv zum Local Hero des Jahres.

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