Wir wollten das toxische Thema „Rock am Ring Namenskrieg“ vorerst nicht mehr anpacken und liessen daher das Update des SWR links liegen. Am Abend allerdings erfuhr der Artikel ein interessantes Videoupdate. Rock am Ring will demnach am 2. Oktober erste Programmteile bestätigen.

>> Marek Lieberbergs Bestätigungsankündigung beim SWR anschauen

Angesprochen auf den jüngsten Schachzug des Nürburgring Insolvenzverwalters Thomas Schmidt, ein Hauptsacheverfahren wegen dem Namen „Rock am Ring“ anzustrengen zu wollen, legt Marek Lieberberg in stilvollem Ambiente seine Pläne offen. Am 2. Oktober will er über Rock am Ring in Mendig und seine „programmatischen Strukturen“ reden. Klartext: MLK wird dann die ersten Bands ankündigen.

Wir werden am 2. Oktober -so wie wir bereits auf der Pressekonferenz angekündigt haben- bekannt geben: Rock am Ring in Mendig – auch schon mit seinen programmatischen Strukturen.

Marek Lieberberg

Die Seite der Nürburgring GmbH hatte jüngst vor dem OLG eine Niederlage einstecken müssen. Eine vom Landgericht Koblenz ausgesprochene einstweilige Verfügung, die es Lieberberg untersagte mit dem Namen „Rock am Ring“ umzuziehen, wurde wegen neuer eidesstattlicher Erklärungen von Lieberbergs Wegbegleitern aufgehoben.

Damit ist Insolvenzverwalter Schmidt nicht einverstanden. Er droht damit, ein Hauptverfahren einzuleiten. Ob er wirklich Chancen sieht, Recht zugesprochen zu bekommen?
Mir kommt es eher so vor, als wolle Schmidt versuchen, mit der Drohkulisse eines teuren Verfahrens zumindest ein paar Euro von MLK für die Nürburgring GmbH herauszuschlagen. Zu sehr betont er eine „einvernehmliche Lösung“ zu bevorzugen. Damit beisst er auf der Gegenseite aber auf Granit. Marek Lieberberg gibt sich gegenüber der SWR Landesschau aktuell Rheinland-Pfalz jedenfalls betont gelassen.