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Grundhass: Tour der Liebe 2016

12421447_10208822006448364_928417377_n[1]Ich besitze nicht viele CDs mit einer persönlichen, handsignierten Widmung. Um genau zu sein, besitze ich eine CD mit einer persönlichen, handsignierten Widmung. „Für die Person, die mich brach um mich aufzubauen um mich wieder zu brechen…“ steht da kommafehlerhaft auf einem Albumcover, das angebranntes Toastbrot abbildet.

Hier seht ihr schon, mein Verhältnis zu Grundhass, den ich als kaum ernst zu nehmender Mentor in jahrelanger Tortur dazu brachte, passable Konzertberichte für Festivalisten zu schreiben, ist kompliziert. Sein Bandprojekt mit dem grundsatirischen Namen, für dessen joydivisioneske Pressefotos ich verantwortlich bin, sehe ich mindestens ambivalent. Und jetzt nötigt der mich auch noch dazu, eine Tour-Vorankündigung zu veröffentlichen.

Na gut. Immerhin hat mir dieses Bandprojekt schon viel Spaß gebracht: Zum Beispiel beim dabei zusehen, wie er da mit Gitarre auf der Warschauer Brücke in Berlin steht; und, wie die Leute reagieren, wenn sie im Vorbeilaufen zwei, drei Brocken der – nennen wir sie humoristischen – Songtexte verschlucken („Ich bin der Punkrocker der sieben Weltmeere!“).

Obiges Album, genannt „Eure Arbeit kotzt mich an“, hat es in der Rezensionsspalte der „Intro“ zu einer passablen Kritik gebracht – und der begleitende Pressetext erschien der Redaktion sogar so sehr als potentieller Viralhit, dass er auf der Facebook-Seite landete. Socialmediamikrohype der Intro, das muss man auch erst mal schaffen!

Von März bis Mai geht Grundhass auf Tour. Selbst zusammengebucht, weil der Manager zu faul dafür war. Unter anderem im Vorprogramm von Montreal und Die Skeptiker, ansonsten aber in Kleinstläden und Jugendzentren, quer verteilt über Deutschland und Österreich (ja, wirklich). Der Eintritt ist größtenteils umsonst, beim pogen abgerissene Hemdenknöpfe und Centbeträge im herumgereichten Spendenhut sind allerdings gerne gesehen. Für neues Toastbrot.

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Grundhass: Tour der Liebe 2016

18.03.2016 Halle a.d. Saale – GiG (mit Lesung von Jan Off)
19.03.2016 Halle a.d. Saale – VL Ludwigstraße 37
20.03.2016 Frankfurt a.M. – Nachtleben (mit Montreal und Elfmorgen)
27.03.2016 Köln – Wohnzimmerkonzert
28.03.2016 Dresden – Little Creatures
29.03.2016 Hannover – Wohnzimmerkonzert (mit Riverdie)
30.03.2016 Quedlinburg – Reiche
31.03.2016 Bochum – Café Eden (mit Lesung von G. Recke)
01.04.2016 Münster – Baracke (mit Black Vulpine und The Great Beyond)
02.04.2016 Speyer – Zapfhahn 7
05.04.2016 München – Kaffee Kiesing
06.04.2016 Innsbruck (AT) – The Early Bird
07.04.2016 Wien (AT) – Polkadot
09.04.2016 Köln – Museum Zülpicher Platz (mit Die Skeptiker)
05.05.2016 Berlin – Lidolino (mit Karl Larsson und Garrett Klahn)

Ivan Moody von Five Finger Death Punch beim Rockavaria 2015, Foto: Thomas Peter

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